• Glossar

Glossar rund um das Thema Glasfassade im Metallbau

Von Abkanten bis Zwischenschicht.

Mit unserem Glossar erklären wir rund 1.300 Fachbegriffe Rund um das Thema Glasfassade im Metallbau. Geben Sie eine Suchbegriff ein und nutzen Sie die Autovervollständigung oder wählen Sie einen Buchstaben.

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A

  • Abkanten

    Abkanten

    Das Abkanten ist ein Blechbiegeverfahren, bei dem mit einer Kantpresse Bleche winklig gepresst werden. Die Winkelgröße ist neben der Presskraft durch verschiedene Stempel und Matrizen einstellbar. Die Bleche sind möglichst senkrecht zur Walzrichtung zu kanten, um einer möglichen Rissbildung entlang der in Walzrichtung auftretenden Unregelmäßigkeiten vorzubeugen.

  • Abluftfassade

    Abluftfassade

    Die Abluftfassade ist ein Sonderfall der Doppelfassade. Bei ihr steht die Luft des Fassadenzwischenraums und des zu belüftenden Innenraums über Öffnungen in der innen liegenden Fassade in Verbindung. Die Abluft wird vertikal über den Fassadenzwischenraum mechanisch abgeführt.

  • Abstandshalter

    Abstandshalter

    Metallhohlprofil aus Edelstahl oder Aluminium, das die beiden Scheiben einer Isolierglaseinheit auf Abstand hält und zusätzlich auch das Trockenmittel beinhaltet.

  • Absturzsicherung

    Absturzsicherung

    Vorrichtungen oder Bauteile an Gebäuden, die einen Absturz von Personen vermeiden sollen. Hierzu gehören z. B. Einhängevorrichtungen, Brüstungen, Geländer oder absturzhemmende Verglasungen.

  • Absturz sichernde Verglasungen

    Absturz sichernde Verglasungen

    Bei Absturz sichernden Verglasungen handelt es sich um Verglasungen, die das Abstürzen von Personen verhindern. Dazu zählen Vertikalverglasungen, Glasbrüstungen mit durchgehendem Handlauf sowie Geländerausfachungen aus Glas.

  • Achatglas

    Achatglas

    Das Achatglas ist ein marmoriertes, farbig gebändertes Glas. Zuerst wurde Achatglas in Ägypten unter den Diadochen produziert. Achatglas ist meistens grün, kupferrubinfarben oder blau.

  • Acrylglas

    Acrylglas

    Acrylglas, besser bekannt unter der Bezeichnung Plexiglas, ist ein licht- und wetterbeständiger, glasartiger, unter Wärme biegsamer Kunststoff. Das Material gibt es in allen Farben, es ist hart und bruchfest, aber nicht kratz-, lösungsmittel- und feuerfest.

  • Adhäsion

    Adhäsion

    Unter Adhäsion versteht man das Aneinanderhaften von unterschiedlichen Stoffen. Sie beruht auf den unterschiedlichen Anziehungskräften der einzelnen Moleküle der Stoffe (molekulare Wechselwirkung).

  • Adhäsionsbruch

    Adhäsionsbruch

    Versagensszenario einer strukturellen Verklebung, bei der sich die Klebschicht vom Grundmaterial trennen lässt. Tritt meist bei unzureichender Vorbereitung der Klebeflächen auf. Ein Versagen der Verklebung durch Adhäsionsbruch ist laut geltendem Recht nicht zulässig.

  • Ätzen von Glas

    Ätzen von Glas

    Durch die Anwendung ätzender Stoffe werden Schriftzüge oder Bilder auf der Glasoberfläche hergestellt. Die dabei entstehenden geätzten Flächen erscheinen matt, die Festigkeit des Glases wird dabei nicht beeinträchtigt. Als Ätzmittel für Glasoberflächen wird hochaggressive und giftige Flusssäure verwendet. Das Ätzen wird häufig durch Sandstrahlen ersetzt.

  • Akustisches Verbundsicherheitsglas

    Akustisches Verbundsicherheitsglas

    Akustisches Verbundsicherheitsglas besteht aus zwei oder mehr Scheiben, die durch akustisch wirksame Polyvinylbutyral-Folien PVB-Si verbunden sind.

  • Alabasterglas

    Alabasterglas

    Unter Alabasterglas versteht man matt geschliffenes Milchglas

  • Alarmglas

    Alarmglas

    Alarmglas löst bei Beschädigung oder Zerstörung ein Signal aus und gibt es an eine Einbruchsmeldeanlage weiter. Dazu ist in der VSG-Verglasung ein Drahtgeflecht eingearbeitet, auch Alarmspinne genannt, oder eine Alarmsicherheitsfolie (Glasdurchbruchmelder).

  • Alarmsicherheitsfolie

    Alarmsicherheitsfolie

    Eine Alarmsicherheitsfolie ist eine selbstklebende und mehrschichtige Folie mit eingelegten Alarmfäden. Sie wird nachträglich auf Glas aufgetragen und besitzt die Funktion eines Glasdurchbruchmelders der höchsten Gefahrenklasse.

  • Alarmspinne

    Alarmspinne

    Eine Alarmspinne ist ein auf ein Sicherheitsglas aufgebrachtes oder eingearbeitetes Netz aus elektrischen Leitern, die beim Bruch des Glases unterbrochen werden und so eine Einbruchmeldeanlage auslösen.

  • Alkali-Kalk-Glas

    Alkali-Kalk-Glas

    Glasart, die einen hohen Gehalt von Siliciumdioxid und kleinere Gehalte von Alkalioxiden, Kalziumoxid, Magnesiumoxid und Aluminiumtrioxid enthält.

  • Aluminieren

    Aluminieren

    Thermochemische Behandlung zur Anreicherung der Randschicht eines Werkstücks mit Aluminium.

  • Aluminium

    Aluminium

    Aluminium (Al) ist das chemische Element mit der Ordnungszahl 13. Die Bezeichnung leitet sich vom lateinischen Wort alumen für Alaun ab. Im Periodensystem der Elemente gehört Aluminium zur Bor-Gruppe, die früher auch als Gruppe der Erdmetalle bezeichnet wurde. Aluminium ist das dritthäufigste Element und häufigste Metall in der Erdkruste.

  • Aluminiumkaschierung

    Aluminiumkaschierung

    Dämmmaterialien, die mit einer dünnen Folie aus Aluminium überzogen sind, bezeichnet man als aluminiumkaschiert. Die Beschichtung mit der Aluminiumfolie verleiht den Materialien eine dampfdiffusionsdichte Eigenschaft und wird vor allem als Dampfsperre eingesetzt, wobei die kaschierte Seite in Richtung des zu dämmenden Raumes eingebaut werden muss

  • Aluminiumlegierungen

    Aluminiumlegierungen

    Aluminiumlegierungen entstehen durch Legieren von Aluminium mit anderen Metallen. Als Basismaterial dient in den meisten Fällen Al99,5 (EN AW-1050A).

  • Aluminiumprofil

    Aluminiumprofil

    Aluminium ist ein Leichtmetall und hat aufgrund einer sich sehr schnell an der Luft bildenden dünnen Oxidschicht ein stumpfes, silbergraues Aussehen. Es lässt sich durch Strangpressen in komplizierte Profile formen, hierin liegt ein großer Vorteil bei der Fertigung von Hohlprofilen.

  • Anfallspunkt

    Anfallspunkt

    Treffen drei oder mehr Dachflächen in einem Punkt zusammen, so nennt man diesen Punkt Anfallspunkt.

  • Angriffhemmendes Glas

    Angriffhemmendes Glas

    Angriffhemmendes Glas ist ein durchsichtiges oder lichtdurchlässiges Erzeugnis aus mehreren Glasscheiben mit oder ohne Kunststoffscheiben, das einer gewaltsamen Einwirkung einen bestimmten Widerstand entgegensetzt (durchbruch-, durchschuss- und explosionshemmende Verglasung).

  • Ankerplatten

    Ankerplatten

    Elemente aus Stahl, die dazu verwendet werden, Träger, Konsolen oder andere Stahlteile am Beton zu verankern. Sie bestehen aus Stahlplatten mit angeschweißten Ankerbolzen und werden zur besseren Einleitung der auftretenden Zug- und Querkräfte einbetoniert. Die angeschweißten Ankerbolzen ermöglichen eine kraftschlüssige Verbindung.

  • Ankerschiene

    Ankerschiene

    Eine Ankerschiene ist ein Profilstahl, der bei der Herstellung von Betonfassaden mit in den Beton eingegossen wird, wobei rückseitige Kopfbolzen für eine feste Verankerung sorgen. Sie wird so einbetoniert, dass in das C-Profil eine verschiebbare Ankerschraube eingelegt werden kann, um daran Lüftungskanäle, Rohrleitungen oder andere Bauteile zu befestigen.

  • Anodisieren

    Anodisieren

    Unter Anodisieren (anodische Oxidation) von Aluminium ist eine künstliche Verstärkung der Oxidschicht zu verstehen, die natürlicherweise bei Bewitterung entsteht und vor Korrosion schützen soll. Es werden verschiedene Verfahren angewendet, die unterschiedliche Farbnuancen ermöglichen.

  • Anodisierqualität von Aluminium

    Anodisierqualität von Aluminium

    Um besonders dekorative Wirkungen oder ein besonders einheitliches Aussehen zu gewährleisten, verwendet man Legierungen in Anodisierqualität. Diese werden nach besonderer Verfahrenstechnik hergestellt.

  • Anodisiertes Aluminium

    Anodisiertes Aluminium

    Aluminium, dessen Oberfläche durch ein elektrochemisches Verfahren mit einer Schutzschicht, hauptsächlich aus Aluminiumoxid bestehend, versehen worden ist und vorrangig schützende, dekorative oder funktionale Eigenschaften hat.

  • Antidröhnbeschichtung

    Antidröhnbeschichtung

    Regentropfen verursachen auf Metallblechen Lärm. Die Antidröhnbeschichtung wird auf die Unterseite der Bleche aufgetragen, sie wirkt Geräusch mindernd, da sie die entstehenden Vibrationen und den Schall reduziert. Diese Beschichtung wirkt also schalldämmend.

  • Antikglas

    Antikglas

    Antikglas ist ein eingefärbtes, handwerklich hergestelltes, mundgeblasenes Glas. Es wird vor allem in der Glaskunst verwendet.

  • Antireflex-Glas

    Antireflex-Glas

    Die hohe Transparenz von Antireflex-Glas erlaubt eine hervorragende Sicht auf Objekte. Der Betrachter wird kaum durch Lichtreflexe, noch durch Spiegelungen aus der Umgebung gestört und kann Farben klar und kontrastreich erkennen. Die Restreflexion von Antireflexglas beträgt weniger als 1,0 Prozent (beidseitige Entspiegelung). Anwendungsmöglichkeiten: Schauräume, Vitrinen, Bilderrahmen, Schaufenster.

  • Architektur

    Architektur

    Der Begriff Architektur bezeichnet im weitesten Sinne die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum. Das planvolle Entwerfen und Gestalten von Bauwerken ist der zentrale Inhalt der Architektur. Es gibt eine Vielzahl von Definitionen des Begriffs, die der Architektur verschiedene Aufgaben, Inhalte und Bedeutungen zuschreiben.

  • Atrium

    Atrium

    Das Atrium ist ein rechteckiger Innenraum in der Mitte des Hauses, von dem aus die umliegenden Räume zugänglich sind. Es diente als Aufenthaltsraum für die Familie. Licht erhielt das Atrium über eine Öffnung im Dach. Das Atrium war in der römischen Architektur ein zentraler Raum in einem Wohnhaus.

  • Attika

    Attika

    Als Attika bezeichnet in der Architektur ein über dem Kranzgesims befindliches Halbgeschoss oder eine Abschlusswand zur Verdeckung des Daches.

  • Auflager

    Auflager

    Als Auflager bezeichnet man die Fläche, auf der die resultierenden Lasten von horizontal gelagerten Bauteilen (Balken, Träger, Platten, Decken), einwirken bzw. aufliegen. Die Kräfte, die auf Auflager einwirken, werden als Auflagerkräfte bezeichnet.

  • Aufmaß

    Aufmaß

    Ist das Vermessen eines bestehenden oder eines von einem anderen Gewerk beigestellten Bauteils.

  • Aufriss

    Aufriss

    Der Aufriss liefert als Bauzeichnung im Gegensatz zum Grundriss eine frontale Ansicht eines Gebäudes. Er dient entweder zur Darstellung der Gliederung der Fassade oder als vertikaler Schnitt durch den Bau zur Darstellung des inneren Aufbaus der Stockwerke oder innerer Wandgliederungen.

  • Aufzugsverglasung

    Aufzugsverglasung

    Die Verglasung der Aufzugsumwehrung oder -kabine besteht hauptsächlich aus Sicherheitsglas. Trotz der vorhandenen Absturzsicherung müssen hier nicht die üblichen Vorschriften für Absturz sichernde Verglasungen angewendet werden.

  • Auroraglas

    Auroraglas

    Auroraglas ist ein alter Begriff für rosa schimmerndes Milchglas.

  • Aushebesicherung

    Aushebesicherung

    Vorkehrung bei eingehängten Bauteilen (z. B. Blechelemente), die ein ungewolltes Ausheben durch Wind oder Menschenhand verhindert. Dies kann z. B. eine an der richtigen Stelle platzierte Schraube sein.

  • Ausmuschelung

    Ausmuschelung

    Ausmuschelungen treten häufig beim Brechen des Glases an der Schnittkante auf. Auch Beschädigungen der Oberfläche, z. B. aus Steinanprall, sehen häufig muschelförmig aus.

  • Aventuringlas

    Aventuringlas

    Aventuringlas ist Glas mit schimmernden Einschlüssen. Seinen Namen verdankt das Glas seiner Ähnlichkeit zu dem Stein Aventurin, der durch Eisenoxidspuren schimmert.

  • Axonometrie

    Axonometrie

    Die axonometrische Projektion ist eine zeichnerische Parallelprojektion, bei der die Lage des Gegenstandes und/oder die Richtung der Projektionslinien so gewählt sind, dass der Gegenstand in seinen drei Ausdehnungen dargestellt wird und diese in Richtung ihrer Koordinatenachsen gemessen werden können.

B

  • b-Faktor

    b-Faktor

    Statt der Angabe des g-Wertes (= Gesamtenergiedurchlassgrad) einer Isolierverglasung findet sich häufig auch der sogenannte b-Faktor (= shading coefficient).

  • Ballwurfsicherheitstest

    Ballwurfsicherheitstest

    Beim Ballwurfsicherheitstest wird mithilfe einer Ballwurfmaschine, unter einem Winkel von 45 oder 90 Grad, zwei Arten von Bällen auf die Verglasung geschossen. Dabei darf die Verglasung nicht zerstört werden.

  • Balustrade

    Balustrade

    Eine Balustrade ist eine spezielle säulenverzierte Brüstung oder ein Geländer aus gedrungenen, stark profilierten Säulen aus Holz oder Stein.

  • Bandfassaden

    Bandfassaden

    Bandfassaden charakterisieren sich im Wesentlichen aus aneinandergereihten Fensterbauteilen über einer geschlossenen Brüstung.

  • Barrierefreies Bauen

    Barrierefreies Bauen

    Barrierefreies Bauen ist die Bezeichnung für die Ausführung und Ausstattung von Gebäuden, Straßen, Plätzen, öffentlichen Verkehrsanlagen mit dem Anspruch, dass diese baulichen Anlagen für alle Menschen barrierefrei, also behindertengerecht, nutzbar sein müssen.

  • Basisglas

    Basisglas

    Bezeichnet das direkt aus der Glasschmelze hergestellte Glas. Erst durch Zuschnitt, Bohrungen, Kantenbearbeitung und weitere Veredelung wird es für seinen Einsatzzweck entsprechend bearbeitet.

  • Bauglas

    Bauglas

    Bauglas ist ein Werkstoff, der aus Quarzsand, Soda, Kalkstein und Dolomit erschmolzen wird. Glas ist ein Vielfachgemisch von verschiedenen Silikaten, das einen großen Erweiterungsbereich, aber keinen festen Schmelzpunkt hat. Bei seiner Abkühlung aus dem dünnflüssigen Zustand ist es bis auf 500 °C plastisch formbar.

  • Bauhausstil

    Bauhausstil

    Stil in Architektur und Design, gleichgesetzt mit der Moderne. Beispielhaft ist die neuartige funktionale Trennung der Einzelbaukörper zu nennen. Die Fassade war nicht mehr länger ein tragendes Element des Gebäudes und konnte somit frei gestaltet werden. Dieses Designmerkmal wird noch heute als curtain wall bei modernen Gebäuden aus Glas verwendet.

  • Baulasten

    Baulasten

    Eine Baulast ist eine freiwillig übernommene öffentlich-rechtliche Verpflichtung.

  • Baustatik

    Baustatik

    Baustatik oder die Statik der Baukonstruktionen ist die Lehre von der Stabilität von Tragwerken im Bauwesen. Die Berechnungsverfahren der Baustatik sind Hilfsmittel der Tragwerksplanung und mit der Lehre der Modellbildung und der Konstruktionslehre Teil der Tragwerkslehre.

  • Bauwerksfugen

    Bauwerksfugen

    Bauwerksfugen gehen durch alle tragenden und nicht tragenden Teile des Gebäudes oder Bauwerks hindurch. Es gibt meist große Relativverformungen durch Setzungserscheinungen oder ungleichmäßige Setzungen. Die Abdichtung von Bauwerksfugen hat im Bereich der Fassade eine sehr große Bedeutung.

  • Bauxit

    Bauxit

    Zurzeit ist eine wirtschaftliche großtechnische Gewinnung von Aluminium nur aus Bauxit möglich. Bauxit wird überwiegend im Tagebau gefördert. Die bedeutendsten Förderländer sind Australien, China und Brasilien. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen gibt es noch ausreichend Vorräte an Bauxit.

  • Bayer-Verfahren

    Bayer-Verfahren

    Das Verfahren ist nach dem deutschen Carl Josef Bayer benannt. Bei diesem Verfahren zur Gewinnung von Aluminium wird der gemahlene Bauxit mit wässriger Natronlauge vermischt und bei ca. 150 °C zur Reaktion gebracht, um es von den Fremdbestandteilen wie Eisen- und Siliziumoxid zu trennen.

  • Befahranlagen

    Befahranlagen

    Befahranlagen dienen zur Reinigung und Wartung von Fassaden, die aufgrund ihrer Dimensionen nicht über Einzelanschlagpunkte, Spannseile oder sonstige mobile Geräte zu erreichen sind. Befahranlagen bestehen aus Reinigungskörben, fahrbaren Leitern und Schienen, die horizontal an der Außenwand befestigt werden.

  • Begehbare Verglasung

    Begehbare Verglasung

    Verglasung, die planmäßig als Boden einer Verkehrsfläche gilt. An begehbare Verglasungen werden hohe Anforderungen hinsichtlich der Trag- und Resttragfähigkeit gestellt. Die Ausbildung der Oberfläche muss rutschhemmend sein. Meist ergeben sich große Glasdicken und aus Gründen der Resttragfähigkeit Mehrfachlaminate.

  • Beheizte Fassaden

    Beheizte Fassaden

    In der Regel versteht man unter einer beheizten Fassade Hohlkammerprofile, die der statischen Lastabtragung dienen und in denen, wie in Standardheizkörpern, Wasser zum Wärmetransport geführt wird. Vorteile einer beheizten Fassade sind die gleichmäßige Abgabe von Wärmeenergie und die Reduktion von Kaltluftzonen im Fassadenbereich.

  • Beinglas

    Beinglas

    Bei der Herstellung von Beinglas wird der Glasmasse Knochenmehl beigemischt. Das Glas erhält dabei ein milchiges Aussehen.

  • Berliner Dach

    Berliner Dach

    Sonderform des Satteldaches, bei der eine Dachfläche steiler geneigt ist als die andere.

  • Beschattungskoeffizient

    Beschattungskoeffizient

    Der Beschattungskoeffizient oder auch b-Faktor ist eine Rechengröße, die für die Berechnung von Kühllasten nach der VDI-Richtlinie 2078 benötigt wird. Es gilt: b = g / 0,8. Der b-Faktor wird auch Shading Coeffizient genannt.

  • Beschichtungen

    Beschichtungen

    Beschichtungen sind so unterschiedlich und vielseitig wie die Materialien der Fassadenkonstruktionen selbst, auf denen sie eingesetzt werden. Allen gemeinsam ist ihre materialschützende- und -beeinflussende Wirkung.

  • Betonfenster

    Betonfenster

    Betonfenster sind schlanke Fensterrahmen aus Beton, die in der Regel mit Fixverglasung, jedoch auch mit Lüftungsflügeln versehen, als vorgefertigte Teile in einem Bauwerk eingesetzt werden können.

  • Betonglas

    Betonglas

    Betonglas ist eine andere Bezeichnung für Glasstahlbeton und wird bei der Herstellung von Sonderdeckenelementen verwendet. Hierunter versteht man eine Konstruktion, bei der Glas in Ortbeton oder Betonfertigteile eingefasst und fest mit Beton verbunden ist.

  • Bitumenanstrich

    Bitumenanstrich

    Ein Anstrich aus Bitumen wird als Feuchtigkeitsschutz von Bauteilen (z. B. Kelleraußenwände) und als Schutz von Metallen (Eisen, Stahl) vor Korrosion oder Holz vor Verwitterung verwendet.

  • Blaues Glas

    Blaues Glas

    Die blaue Glasfarbe entsteht durch das Hinzufügen von Eisenoxid und/oder Kobalt. Blaues Glas ist relativ weit verbreitet, neben Produkten für die Baubranche auch für dekorative Haushaltsgegenstände.

  • Blechabwicklung

    Blechabwicklung

    Um gekantete Blechverkleidungen herzustellen, benötigt man in der Fertigung die Blechabwicklung, d. h. die Größe und Form des Blechzuschnittes, der dann von der Fertigung mittels Kanten in die vom Kunden gewünschte Endform gebracht wird.

  • Blechumformung

    Blechumformung

    Arten der Blechumformung sind das Biegeumformen, Tiefziehen, Ziehen und auch das Stanzen

  • Bleiglas

    Bleiglas

    Zur Gruppe der Bleigläser gehören das Kristall- und Bleikristallglas. In der Zusammensetzung wird anstelle von Kalziumoxid ein höherer Anteil an Bleioxid eingesetzt. Bleigläser sind leichter schmelzend und haben eine höhere Dichte. Da bleihaltige Gläser eine besonders hohe Lichtbrechung erreichen, eignen sie sich gut für den Glasschliff.

  • Bleikristallglas

    Bleikristallglas

    Bleihaltige Gläser weisen eine besonders hohe Lichtbrechung auf, die Verzierungen und Schliff vorteilhaft wirken lassen. Blei- oder Kristallglas ist daher ein bevorzugtes Material für Trinkgläser, Vasen, Schalen und Lüster.

  • Blendfassaden

    Blendfassaden

    In der Regel zeigt eine Fassade die innere Gliederung bzw. den Querschnitt des hinter ihr liegenden Baukörpers. Als Blendfassade kann diese aber auch die bauliche Struktur des Gebäudeinneren verschleiern.

  • Blindes Glas

    Blindes Glas

    Trübende altersbedingte Zersetzungserscheinung, meist einer auf der Glasoberfläche aufgebrachten Schicht (Spiegel). Bei Isolierglas entsteht das Erblinden häufig durch das Undichtwerden des Randverbundes.

  • Blower-Door-Test

    Blower-Door-Test

    Der Blower-Door-Test ist ein Winddichtigkeitstest bei Wohngebäuden. Bei geschlossenen Fenstern und Außentüren wird mit einem Ventilator bei konstantem Unterdruck (50 Pascal) Raumluft aus dem Haus geblasen. Diese entweichende Raumluftmenge wird gemessen. Ermittelt wird die sogenannte Luftwechselzahl n50.

    Quelle: Wikipedia

  • Bodentürschließer

    Bodentürschließer

    Bodentürschließer schließen Anschlag- und Pendeltüren – auch Feuerschutzvarianten – aller Materialien und Gewichte.

  • Bogendach

    Bogendach

    Ein Bogendach besteht aus nur einer gebogenen Dachfläche. Der Querschnitt entspricht dabei einem Kreisbogen mit einem Öffnungswinkel <180 Grad. Somit ist das Bogendach flacher als ein Tonnendach.

  • Bohrungen im Glas

    Bohrungen im Glas

    Glasbohrungen sind in fast jedem Durchmesser möglich, in der Regel ab 4 bis 6 Millimeter. Die Bohrungen können für Sonderanwendungen innen geschliffen und poliert sein. Bei Sicherheitsglas sind Mindestabstände zu beachten.

  • Borosilikatglas

    Borosilikatglas

    Borosilikatglas ist ein chemikalien- und temperaturbeständiges Glas, das für Glasgeräte in Laboren und in der chemischen Verfahrenstechnik verwendet wird.

  • Brandschutzbeschichtung

    Brandschutzbeschichtung

    Eine Brandschutzbeschichtung isoliert das zu schützende Objekt vor Brand- und Hitzeeinwirkung durch Aufschäumen.

  • Brandschutzfenster

    Brandschutzfenster

    Brandschutzfenster sind Fensterelemente, die in ihrer Gesamtkonstruktion aus Fensterrahmen, Verglasung, Abdichtungen, Montagetechnik über einen bestimmten Zeitraum einem Feuer Widerstand leisten können. Sie werden nach der Funktion des verwendeten Glases (Brandschutzglas) und den notwendigen Feuerwiderstandsklassen eingeteilt.

  • Brandschutzklassen

    Brandschutzklassen

    Brandschutzklassen werden mit dem Buchstaben T bei Türen oder F bei Fixverglasungen gekennzeichnet. Darauf folgt die Zeit, die die Konstruktion dem Brand standhalten muss.

  • Brandschutzverglasungen

    Brandschutzverglasungen

    Gläser im System (mit Rahmen, Dichtungen und Befestigungsmitteln), die den Flammen- und Brandgasdurchtritt für einen bestimmten Zeitraum verhindern, nicht aber den Durchtritt von Hitzestrahlung und die Gefahr der Selbstentzündung von Gegenständen hinter der Verglasung.

  • Brandüberschlag

    Brandüberschlag

    Brandüberschlag ist die Bezeichnung für die Brandausbreitung durch ein Überschlagen der Flammen, Funken oder durch Hitzeeinwirkung (Strahlungshitze) von Fassadenöffnung zu Fassadenöffnung bzw. von Bauteil zu Bauteil. Ein Brandüberschlag kann in vertikaler, aber auch in horizontaler Richtung erfolgen.

  • Brandwand

    Brandwand

    Eine Brandwand teilt ein Gebäude in mehrere Brandabschnitte ein. Bei weichen Bedachungen ist eine Brandwand auch über die Dachhaut hinaus zu führen.

  • BREEAM

    BREEAM

    Building Research Establishment Environmental Assessment Method. Britisches Bewertungssystem zur Zertifizierung umweltrelevanter Gesamtleistungen eines Gebäudes und Leitfaden für Entwurfs- und Managementprozesse. BREEAM ist eines der international verbreitetsten Zertifizierungssysteme mit lokalen Anpassungen, u. a. für die Golfregion oder Resteuropa.

  • Bronzefarbenes Glas

    Bronzefarbenes Glas

    Die bronzene Glasfarbe entsteht durch das Hinzufügen von Selen. Bronzefarbenes Glas wird häufig zur Dämpfung der Helligkeit eingesetzt oder aus dekorativen Gründen in der Innenarchitektur.

  • Bruchbild

    Bruchbild

    Das Bruchbild wird gebildet durch den Verlauf der Risse einer zerbrochenen Glasscheibe. Je nach Veredelungstyp ergeben sich verschiedene Bruchbilder. ESG zerfällt zum Beispiel in viele kleine Bruchstücke, während TVG sehr große Glasscherben bildet. Im Zuge der Normierung werden für ESG und TVG bestimmte Bruchbilder gefordert.

  • Bruchfestigkeit

    Bruchfestigkeit

    Wird auch statische Festigkeit genannt. Sie ist in der Festigkeitslehre die mechanische Spannung, die unter gleichmäßiger Steigerung der Belastung bei einem Bauteil zum Bruch führt.

  • Brüstungsbauweise

    Brüstungsbauweise

    Vormontierte, aus miteinander verbundenen Elementen bestehende, nicht geschosshohe Baugruppe, einschließlich der Ausfachungen.

  • BTS

    BTS

    Abkürzung für Bodentürschließer.

  • Butterfly-Test

    Butterfly-Test

    Qualitätstest für Structural-Glazing-Silikon. Der Test ist bei jeder Inbetriebnahme einer Mischanlage durchzuführen bzw. nach dem Verrühren von Basis- und Katalysatorkartuschen. Zweck dieses Tests ist es, die Mischqualität des Silikons zu überprüfen.

  • Butyldichtung

    Butyldichtung

    Eine Butyldichtung ist eine Randabdichtung von Isoliergläsern.

C

  • Cable Bracket

    Cable Bracket

    Ein Cable Bracket ist eine Halterung, in der ein Seil mittels Fitting gehalten oder gespannt werden kann. Durch eine Wippe im Bracket können auch Seilschwingungen aufgenommen werden.

  • CAD

    CAD

    Der Begriff Computer Aided Design (CAD) bezeichnet das Erstellen von Konstruktionsunterlagen mithilfe von geeigneter Software.

  • CAM

    CAM

    Computer Aided Manufacturing (CAM) steht für die computergestützte Fertigung. Der Begriff CAM bezieht sich dabei auf die Steuerung von Produktionsanlagen sowie der dazugehörenden Transport- und Lagersysteme.

  • Cameoglas

    Cameoglas

    Bei Cameoglas handelt es sich um mehrschichtiges Farbglas aus Überfangglas. Hierbei wird eine weiße Glasschicht über eine farbige Glasschicht gearbeitet. Mit einem Kupferrad werden anschließend Dekore eingearbeitet. Diese Dekore bleiben dann als Hochrelief stehen.

  • Cast-in

    Cast-in

    Ein Cast-in ist ein Bauteil, der z. B. im Beton eingegossen wird, damit später Konsolen oder ähnliche Bauteile befestigt werden können.

  • CE-Kennzeichnung

    CE-Kennzeichnung

    Die CE-Kennzeichnung ist eine Kennzeichnung, durch die ein Hersteller bestätigt, dass sein Produkt den geltenden europäischen Sicherheitsrichtlinien entspricht. Die CE-Kennzeichnung bedeutet nicht zwangsweise, dass das Produkt durch unabhängige Stellen auf die Einhaltung der Richtlinien überprüft wurde, und ist auch kein Gütesiegel.

  • CEN

    CEN

    Abkürzung für European Committee for Standardization. Europäische Normierungsbehörde ähnlich DIN und ISO.

  • Chauvel-Spiegelglas

    Chauvel-Spiegelglas

    Art des Flachglases mit parallel verlaufender Drahteinlage, das durch Bearbeitung nach dem Guss seine planen Oberflächen erhält und bei dem die Durchsicht und die Reflexion verzerrungsfrei sind.

  • Chromatieren

    Chromatieren

    Verschiedene Verfahren der Oberflächentechnik. Mittels eines elektrogalvanischen Verfahrens werden Werkstücke mit einer chromhaltigen Schutzschicht versehen. Die so erzeugten Chromatschichten zählen zu den Passivierungsschichten, d. h., sie sind anorganische nichtmetallische Schutzschichten.

  • Chubbschloss

    Chubbschloss

    Von Jeremiah Chubb erfundenes Zuhaltungsschloss. Durch den gestuften Schlüsselbart werden mehrere Sperrzuhaltungen so angehoben, dass der Riegel bewegt werden kann. Das Chubbschloss war noch bis in die Sechzigerjahre in Deutschland gebräuchlich.

  • Coil

    Coil

    Zur Rolle gewickeltes Stahlband, Stahlrohr oder gewickelter Draht.

  • Colburn-Verfahren

    Colburn-Verfahren

    Beim Colburn-Verfahren wird das Glas ohne Ziehdüse aus der Glasmasse hochgezogen und das Glasband in einer Höhe von ca. 60 bis 70 cm über eine Biegewalze in einen horizontalen Kühlkanal umgeleitet. Irving Waightman Colburn meldete seine Erfindung 1905 in den USA zum Patent an.

  • Colorescentes Glas

    Colorescentes Glas

    Colorescentes Glas ist eine zusammengesetzte Glastafel, die aus verschiedenen Glasschmelzen besteht. Sie kann farblos sein und farbige Bestandteile besitzen.

  • Controlling

    Controlling

    Controlling ist ein Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung und führungsverantwortlichen Stellen bei der zielgerichteten Beeinflussung bestehender betrieblicher Prozesse. Aufgabe ist es, im Auftrag des Managements über die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen zu wachen, doch nicht, diese zu garantieren.

  • COR-TEN

    COR-TEN

    COR-TEN ist eine Stahllegierung, die eine hohe Witterungsbeständigkeit aufweist, da durch eine Sperrschicht aus Eisenoxid (Rost) ein weiterer Zutritt von Korrosionsmedien vermindert wird. COR-TEN ist gut schweiß- und schmiedbar und findet aufgrund seiner charakteristischen rostbraunen Oberfläche besonders bei architektonischen Gestaltungen Verwendung.

  • Cremonaplan

    Cremonaplan

    Der Cremonaplan ist ein von dem italienischen Mathematiker und Statiker Antonio Luigi Cremona entwickeltes Verfahren zur grafischen Ermittlung der Stabkräfte statisch bestimmter Fachwerke.

  • CUAP

    CUAP

    Abkürzung für Common Understanding of Assessment Procedure. Zulassungsverfahren zur Erlangung einer europäischen technischen Zulassung, wenn noch keine Leitlinie (ETAG) vorhanden ist. Der Zulassungsgegenstand wird allen europäischen technischen Zulassungsstellen zur einvernehmlichen Stellungnahme vorgelegt. Prozess kann langwierig sein

  • Culmann-Verfahren

    Culmann-Verfahren

    Das Culmann-Verfahren, oft auch Vierkräfteverfahren genannt, ist ein zeichnerisches Verfahren zur Lösung von Problemen der Statik. Um das Culmann-Verfahren anwenden zu können, benötigt man vier Kräfte, deren Richtung bekannt ist, davon muss mindestens die Größe einer dieser Kräfte bekannt sein.

D

  • Dachdeckung

    Dachdeckung

    Dachdeckung bezeichnet die Ausführung der Dachhaut bei geneigten Dächern. Dachdeckungen sind regensicher, aber nicht wasserdicht.

  • Dachfirst

    Dachfirst

    Als Dachfirst oder First bezeichnet man die obere Schnittkante von zwei aufeinander zulaufenden Dachflächen.

  • Dachgerüst

    Dachgerüst

    Bezeichnung für die Gesamtheit der tragenden Dachkonstruktion.

  • Dachhaut

    Dachhaut

    Die Dachhaut liegt auf der eigentlichen Dachkonstruktion und bildet den äußeren Abschluss des Daches.

  • Dachhöhe

    Dachhöhe

    Das senkrechte Maß zwischen der Traufe und dem First eines Daches oder einer Dachfläche.

  • Dachneigung

    Dachneigung

    Wird meist in Grad, seltener in Prozent angegeben. Die Dachneigung bezeichnet das Gefälle (die Steilheit) einer Dachfläche.

  • Dachstuhl

    Dachstuhl

    Der Dachstuhl ist der tragende Teil eines Daches, seine Tragkonstruktion. Beim hölzernen Dach ist er der gesamte Aufbau, der für das Tragen der Sparren notwendig ist.

  • Dachüberstand

    Dachüberstand

    Der Dachüberstand bezeichnet den waagrechten Abstand von der Traufkante zur Außenkante der Außenmauer.

  • Dämmmaterial

    Dämmmaterial

    Ein Material mit geringer Wärmeleitung oder schalldämmenden Eigenschaften, das in der Bauindustrie eingesetzt wird (Schalldämmung, Wärmedämmung).

  • Dämmstoffhalter

    Dämmstoffhalter

    Ein Dämmstoffhalter dient zur Befestigung verschiedenster Dämmstoffe, auch als Putzträger (z. B. Wärmeverbundsysteme in Beton, Naturstein, Vollstein, Lochstein, Hohlblockstein und Gasbeton). Bis zu einer Gebäudehöhe von 8 Metern ohne Zulassung (DIN 1102).

  • Dämmwolle

    Dämmwolle

    Oberbegriff für alle Dämmstoffe, die zum Dämmen verwendet werden, wie Glas-, Schaf-, Stein-, Hanf- oder Mineralwolle. Dämmwolle gibt es als Matten, Vlies, Filzmatten oder lose. Lose Dämmwolle wird zum Ausstopfen von Hohlräumen verwendet.

  • Dallglas

    Dallglas

    Bei Dallglas handelt es sich um dicke, in der Masse durchgefärbte, lichtdurchlässige Gläser. Meist plattenförmig mit unregelmäßiger Oberfläche und einer sogenannten Lavastruktur.

  • Dampfbremse

    Dampfbremse

    Dampfbremsen regulieren das Eindringen von Luftfeuchtigkeit in Bauteile und verhindern so deren Durchfeuchtung. Die Luftfeuchtigkeit ist stark temperaturabhängig. In unseren Breiten ist der Feuchteunterschied im Winter am größten, und deshalb wird die Dampfbremse grundsätzlich an der Warmseite angebracht.

  • Dampfdiffusionswiderstandsfaktor

    Dampfdiffusionswiderstandsfaktor

    Der Dampfdiffusionswiderstandsfaktor bezeichnet den spezifischen Widerstand, dem ein Material Wasserdampf (Luftfeuchte) entgegensetzt. Je kleiner dieser Wert ist, desto leichter kann der Dampf das Material durchdringen. Wird der Dampfdiffusionswiderstandsfaktor mit der Bauteildicke multipliziert, erhält man die äquivalente Luftschichtdicke (sd-Wert).

  • Dampfsperre

    Dampfsperre

    Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die auf der warmen Seite eines Bauteils (meistens die Innenseite) angebracht wird und die Wasserdampfdiffusion behindert. Sie soll eine hohe Durchfeuchtung der Dämmschicht durch diffundierenden Wasserdampf verhindern. Sie kann gleichzeitig die Aufgaben der Luftdichtschicht übernehmen.

  • Danziger Glas

    Danziger Glas

    Eine besondere Art des Echt-Antik-Glases. Es besitzt eine stark geschlierte Oberfläche mit Winden (Einschnitten), Kratzern und Blasen.

  • Dauerschwingfestigkeit

    Dauerschwingfestigkeit

    Die Dauerschwingfestigkeit bezeichnet die dauerhafte Belastung eines Werkstoffs oder Bauteils bei schwingender Beanspruchung, ohne den Werkstoff oder das Bauteil zu beschädigen.

  • dB(A)

    dB(A)

    Schalldruck, der entsprechend der Frequenz nach der Bewertungskurve A (DIN 45 633) bewertet wird. Diese Kurve berücksichtigt, dass die empfundene Lautstärke von der Frequenz (Tonhöhe) abhängt. Auch Maßeinheit für den Schallpegel dB(A). Entspricht angenähert den Phon-Werten bei 1.000 Hz.

  • DDP

    DDP

    Engl. Delivery Duty Paid: frei verzollt. Eine verzollte Sendung, die vom Versendeort bis zum Empfänger direkt geliefert wird.

  • DDU

    DDU

    Engl. Delivery Duty Unpaid: frei unverzollt. Eine unverzollte Sendung, die vom Versendeort bis zum Empfänger direkt geliefert wird.

  • Decke

    Decke

    Eine Decke ist im Bauwesen ein (meist) horizontales Bauteil, das einen Raum nach oben abschließt. Als Geschossdecke bildet sie die begehbare Fläche von höher liegenden Geschossen.

  • Dehnfuge

    Dehnfuge

    Im Bauwesen ist die Dehnfuge, Dilatationsfuge oder Bewegungsfuge ein Spalt oder Zwischenraum zwischen zwei Bauteilen oder Materialien. Sie dient der Unterbrechung von Bauteilen, um Spannungsrissen vorzubeugen.

  • Dehnfugen

    Dehnfugen

    Die Ausführung von Dehnfugen in Gebäudebauteilen ist eine Maßnahme, um die unkontrollierte Bildung von Rissen zu verhindern. Risse entstehen überwiegend bei Ausdehnungen, dem Schwinden von Baustoffen und Bauteilen oder aufgrund von Temperaturänderungen.

  • Dehngrenze

    Dehngrenze

    Entspricht der Spannung, die bei einer bestimmten Dehnung des Materials aufgenommen werden kann. Sie gibt an, ab welcher Spannung plastische Verformung im Werkstoff bleiben. Bei Stahl wird üblicherweise die 0,2-Prozent-Dehngrenze als Rechenwert für statische Analysen verwendet.

  • Dehnmessstreifen

    Dehnmessstreifen

    Dehnungsmessstreifen sind Messeinrichtungen zur Erfassung von dehnenden Verformungen. Sie ändern schon bei geringen Verformungen ihren elektrischen Widerstand und werden als Dehnungssensoren eingesetzt. Man klebt sie mit Spezialkleber auf Bauteile, die sich unter Belastung minimal verformen.

  • Dehnungsmessstreifen

    Dehnungsmessstreifen

    Messstreifen, der über Widerstandsänderung die Dehnung eines Körpers unter Belastung misst. Dehnungsmessstreifen werden in der Regel durch Aufkleben angebracht.

  • Dekapieren

    Dekapieren

    Durch das Dekapieren werden störende Oxidschichten vor dem Beschichtungsprozess von der Metalloberfläche entfernt.

  • Delamination

    Delamination

    Ablösung von laminierten Werkstoffverbunden, wie z. B. die Ablösung einer PVB-Folie von der Glasoberfläche. Im Glasbau ist der Hauptgrund für eine Delamination die Unverträglichkeit von Weichmachern in Silikonen mit PVB-Folien.

  • Designglas

    Designglas

    Entsteht durch Walzen der noch flüssigen Glasmasse zwischen zwei Zylindern, die mit einer extremen Präzision geprägt werden, um geometrische Reliefs möglichst gut zur Geltung zu bringen.

  • Desoxidation von Stahl

    Desoxidation von Stahl

    Während der Desoxidation von Stahl wird der Stahlschmelze Ferrosilicium oder Aluminium zugesetzt. Diese Elemente binden den beim Erstarren frei werdenden Sauerstoff, sodass im Stahlblock keine Gasblasen entstehen.

  • Deutsches Institut für Normung

    Deutsches Institut für Normung

    Das Deutsche Institut für Normung (DIN) ist die nationale Normungsinstitution Deutschlands und als Vertreter deutscher Interessen in der europäischen und internationalen Normungsorganisation anerkannt. Ihre Aufgabe besteht darin, die Normung effizient zu definieren, es erarbeitet Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.

  • DGNB

    DGNB

    Aufgabe der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ist es, Maßnahmen und Lösungen zur Gebäudeplanung, -konstruktion und -nutzung zu ermitteln und zu fördern, um Ziele des nachhaltigen Bauens verwirklichen. Die DGNB vergibt ein Zertifikat für als nachhaltig qualifizierte Bauten.

  • DGQ

    DGQ

    Deutsche Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ).

  • DGU

    DGU

    Abkürzung für Double Glass Unit: Isolierglas.

  • DIBt

    DIBt

    Deutsches Institut für Bautechnik. Das DIBt ist die einzige deutsche Zulassungsstelle für Bauprodukte und Bauarten.

  • Dichroitisches Glas

    Dichroitisches Glas

    Glaserzeugnis mit einem Auftrag aus dünnen Oxidschichten mit unterschiedlicher Lichtbrechung, die ein System aus Interferenzschichten bilden, sodass das Licht in seine Spektralfarben zerlegt wird. Die Farbeffekte wechseln je nach Sonneneinstrahlung, Betrachtungswinkel und Hintergrund. Dichroitische Gläser werden auch Farbeffektgläser genannt.

  • Dichte

    Dichte

    Die Dichte (genauer: Massendichte) eines Körpers ist das Verhältnis seiner Masse zu seinem Volumen. Sie wird zum Beispiel in Gramm pro Kubikzentimeter oder Kilogramm pro Liter angegeben. Anschaulich gesagt beschreibt sie, ob der Körper für seine Größe leicht wie eine Feder oder schwer wie ein Stein ist.

  • Dichtungsrahmen

    Dichtungsrahmen

    Dichtungsprofile, die durch Vulkanisieren an den Ecken zu – in der Regel rechteckigen – Rahmen verbunden werden, dadurch wird eine wasser- bzw. dampfdichte Eckverbindung bei Fensterelementen erreicht.

  • Diffusion

    Diffusion

    Diffusion ist der Vorgang der Vermischung zweier Stoffe von verschiedener chemischer Beschaffenheit. Im Bauwesen fällt unter diesen Begriff der Vorgang des Austausches insbesondere von Wasserdampf zwischen Luft und Wandoberfläche sowie durch poröse Wandbaustoffe.

  • Dilatationsfuge

    Dilatationsfuge

    Siehe: Dehnfuge.

  • DIN 18008

    DIN 18008

    In Arbeit befindliche Norm für die Anwendung von Glas im Bauwesen in Deutschland. Soll die bestehenden Richtlinien (TRLV, TRAV, TRPV) und weitere Regelungen zum konstruktiven Glasbau zusammenfassen. Die Normung kann derzeit nicht mit der rasanten Entwicklung im Glasbau mithalten. Dadurch sind immer wieder Einzelzulassungen notwendig.

  • DIN 276

    DIN 276

    Die DIN-Norm DIN 276 regelt die Kostenermittlung im Bauwesen, insbesondere für die Bereiche Hoch- und Ingenieurbau. Sie definiert die Vorgehensweise bei der Kostenermittlung und unterteilt in fünf Stufen: Kostenrahmen, Kostenschätzung, Kostenberechnung, Kostenanschlag und Kostenfeststellung.

  • Distanzklötze

    Distanzklötze

    Als Distanzklötze bezeichnet man Glasklötze, die eine Lageveränderung der Glasscheibe verhindern. Sie sollen auftretende Kräfte auf die Tragkonstruktion leiten. Außerdem verhindern sie, dass die Glaskanten an Konstruktionsteile stoßen, wie z. B. Bolzen, Schrauben usw.

  • Doppel-T-Profil

    Doppel-T-Profil

    Das im Stahlhochbau am meisten verwendete Profil stellt das Doppel-T-Profil dar. Die Bezeichnung Doppel-T ergibt sich dabei aus der Form des Querschnitts, der ein doppeltes T darstellt. Das mittlere Blech wird dabei als Steg bezeichnet, die äußeren meist dickeren Bleche werden Flansche oder Gurte genannt.

  • Doppeldicke

    Doppeldicke

    Die Doppeldicke ist eine alte Bezeichnung für Glas mit einer Dicke von 4 Millimetern.

  • Doppelfacette

    Doppelfacette

    Bei einer Doppelfacette sind an einer Glasseite zwei verschiedene Fasenwinkel entlang einer Glaskante.

  • Doppelfassade

    Doppelfassade

    Eine Doppelfassade wird auch als Zweite-Haut-Fassade oder Konvektionsfassade bezeichnet. Sie wird als zusätzliche transparente Glashülle mit Einfachverglasung vor einer vorhandenen Fassade errichtet. Die äußere Fassadenhülle schützt das Gebäudeinnere gegen Wind, Wetter und sommerliche Überhitzung.

  • Doppelfenster

    Doppelfenster

    Entwicklungsstufe zwischen einfacher Verglasung und Isolierglasfenstern. Das abgeschlossene Luftvolumen zwischen zwei mit Einzelscheiben verglasten Fensterelementen wurde als zusätzliche Dämmschicht genutzt.

  • Doppelklebeband

    Doppelklebeband

    Ein Band mit beidseitig wirksamer Klebestoffschicht, wird oft zu Montagezwecken verwendet.

  • Doppelscheibeneffekt

    Doppelscheibeneffekt

    Optische Verzerrungen bei Isoliergläsern, bedingt durch konkave oder konvexe Durchbiegungen der Glasscheiben z. B. bei Luftdruckschwankungen und/oder Luftdruckveränderungen.

  • Doppelseitige Facette

    Doppelseitige Facette

    Bei einer doppelseitigen Facette befindet sich auf jeder Glasseite eine Fase.

  • Dornmaß

    Dornmaß

    Das Dornmaß ist der Abstand von Mitte Drücker bis zur Stulpvorderkante. Dieser Abstand wird in Millimetern angegeben. Dieses Maß ist wichtig für das Bestellen und Einbauen von Schlössern.

  • Draht

    Draht

    Draht ist ein Erzeugnis mit meist rundem Querschnitt. Durch Warmwalzen von Knüppeln erhält man den Walzdraht. Er wird hinter dem Walzgerüst spiralförmig zusammengelegt. Will man dünne Drähte (< 5 Millimeter Durchmesser) haben, so wird der Durchmesser in Ziehereien durch Kaltumformung noch weiter reduziert.

  • Drahtseil

    Drahtseil

    Das Drahtseil (Stahlseil) ist ein Seil, dessen einzelne Litzen und Kardeelen nicht aus Fasern, sondern aus Stahl bestehen.

  • Drahtspiegelglas

    Drahtspiegelglas

    Drahtspiegelglas ist ein Spiegelglas mit punktgeschweißter Drahtnetzeinlage. Durch eine Nachbearbeitung nach dem Guss erhält es weitgehend plane Oberflächen und ist in der Durchsicht praktisch verzerrungsfrei. Es gehört der Gruppe von Gläsern mit Sicherheitseigenschaften an. Bei Scheibenbruch fallen keine Glassplitter aus dem Glas.

  • Drainage

    Drainage

    Als Drainage oder Dränage versteht man das unterirdische Sammeln von Niederschlags- bzw. Grundwasser und das drucklose Abführen desselben.

  • Drehflügeltüren

    Drehflügeltüren

    Sind Anschlagtüren, bei denen sich die vertikale Drehachse an einer Längskante des Türflügels befindet. Sie lassen sich nur nach einer Seite öffnen. Anschlagtüren heißen sie, weil der Türflügel beim Schließen auf den Rahmen bündig anschlägt. Mehrfachverriegelungen ermöglichen ein allseitig sicheres Schließen.

  • Drehkippflügelfenster

    Drehkippflügelfenster

    Kippbares und seitlich zu öffnendes Fenster.

  • Drehmoment

    Drehmoment

    Als Drehmoment bezeichnet man jene physikalische Größe, die bei der Beeinflussung (Zunahme oder Abnahme) der Drehzahl eines drehbaren Körpers wirkt. Das Drehmoment wird in Newtonmeter (Nm) gemessen und ist das Vektorprodukt von Kraftarm und Kraft.

  • Drehtür

    Drehtür

    Tür, die an einer Seite mit Bändern am Rahmen befestigt ist und sich um den Achspunkt des Bandes dreht. Der Begriff Drehtür wird oft fälschlicherweise für Trommel- bzw. Karusselltüren verwendet.

  • Dreiecksfachwerk

    Dreiecksfachwerk

    Fachwerk, das nur aus Dreiecken besteht. Der Vorteil liegt in der stets vorhandenen statischen Bestimmtheit innerhalb des Fachwerkes.

  • Dreifachverglasung

    Dreifachverglasung

    Dreifach-Isolierverglasungen bestehen aus drei Floatglasscheiben und haben zwei Scheibenzwischenräume, die zur Verbesserung des U-Wertes mit Edelgas gefüllt sein können (Argongas, Xenon). Von Nachteil sind das hohe Gewicht der Scheiben und die geringere Lichtdurchlässigkeit.

  • Druckausgleich

    Druckausgleich

    Der Einbau und/oder Transport von Isolierglas in Höhenlagen, die mehr als etwa 600 m über dem Fabrikationsort des Isolierglases liegen, machen Maßnahmen für einen Druckausgleich notwendig. Dies erfolgt über Druckausgleichsventile, die im Randverbund eingelassen werden.

  • Druckfestigkeit

    Druckfestigkeit

    Als Druckfestigkeit wird die Widerstandsfähigkeit eines Werkstoffs bei der Einwirkung von Druckkräften bezeichnet. Ist die Druckspannung größer als die Druckfestigkeit eines Körpers, so wird er zerstört. Die meisten Materialien unterscheiden sich in ihrer Druck- und Zugfestigkeit, wie z. B. Gesteine oder Stahl.

  • Druckfestigkeit von Floatglas

    Druckfestigkeit von Floatglas

    Floatglas hat eine Druckfestigkeit von 700 bis 900 N/mm².

  • Druckverglasung

    Druckverglasung

    Verglasungsart, bei der die Abdichtung des Glasfalzes über elastische Dichtungsprofile bzw. Spannelemente (Schrauben, Federn, Exzenter, Keilen und Verzahnungen) der Anpressdruck der Glasleisten erreicht wird.

  • Drücker

    Drücker

    Beschlagteil an Türen, das zum Öffnen bzw. Entriegeln einer Drehtür dient. Wird oft auch Klinke genannt.

  • Dübel

    Dübel

    Bauelement, das zur Befestigung einer Schraube oder eines Gegenstandes an gemauerten oder betonierten Decken und Wänden verwendet wird. Die häufigste Form ist der Dübel aus dem thermoplastischen Kunststoff Polyamid. Industriell gefertigte Dübel sind seit 1910 erhältlich.

  • Dünnschichttechnologie

    Dünnschichttechnologie

    Herstellungsart für Fotovoltaikelemente, die den Einsatz in Fassaden ermöglicht. Die Elemente sind so dünn, dass sie semitransparente Eigenschaften besitzen. Somit ist Energiegewinnung in der Fassadenfläche möglich.

  • Duktilität

    Duktilität

    Vermögen eines Baustoffes, sich unter Last zu verformen und Spannungsspitzen durch Fließen abzubauen. Glas ist kein duktiler Baustoff. Spannungsspitzen, zum Beispiel um Bohrlöcher, sind bemessungsrelevant für die gesamte Verglasung.

  • Duodach (Umkehrdach)

    Duodach (Umkehrdach)

    Für Sanierungen bestehender konventioneller Flachdächer kann die Abdichtung verbessert und eine zweite Lage Wärmedämmung aus extrudiertem Polystyrol (Umkehrdach) auf das vorhandene Dach aufgebracht werden.

  • Durchbiegungsbegrenzung

    Durchbiegungsbegrenzung

    Eine Durchbiegungsbegrenzung stellt die Gebrauchstauglichkeit einer Konstruktion sicher. Belastungen an vorgespannten Gläsern können sehr hohe Verformungen hervorrufen. Diese sind in sinnvollen Grenzen zu halten. Die Durchbiegungsbeschränkung kann auch für die Unterkonstruktion gelten, um z. B. die Dauerhaftigkeit von Isolierglas sicherzustellen.

  • Durchgefärbtes Glas

    Durchgefärbtes Glas

    In der Masse eingefärbtes Glas, was sowohl die Lichttransmission als auch die eingestrahlte solare Energie reduziert. Die Energieabsorption von eingefärbtem Glas ist relativ hoch und damit anfällig für thermische Spannungen. Daher wird dieses Glas in der Regel vorgespannt, um Bruch, verursacht durch thermische Spannungen, zu verhindern.

  • Durchlaufträger

    Durchlaufträger

    Durchlaufträger sind Balken, die biegesteif über mehrere Felder laufen. Führt man Deckenträger oder Pfetten als Durchlaufträger aus, verringern sich die Feldmomente infolge der entlastenden Wirkung der Stützmomente. Auch die Durchbiegungen werden wesentlich geringer. Durchlaufträger sind statisch unbestimmte Systeme und daher aufwendiger zu berechnen.

  • Durchschusshemmung

    Durchschusshemmung

    Bei der Beschussprüfung wird mit entsprechenden Waffen und Munition auf das Glas geschossen, um zu überprüfen, inwieweit kein Durchschuss erfolgt. Gleichzeitig wird noch getestet, ob bei nicht erfolgtem Durchschuss auf der Rückseite Splitter abgehen oder nicht. Es gilt hierfür die Norm SIA 331.511, gleichlautend mit EN 1063. Klassen C1 bis C5.

  • Duromere

    Duromere

    Auch Duroplaste genannt; sind Kunststoffe, die nach ihrer Aushärtung nicht mehr verformt werden können. Sie sind gegen Wärme und Chemikalien besonders widerstandsfähig und nicht mehr plastisch verformbar. Weil die Molekülketten stark vernetzt sind, sind Duromere bei normalen Temperaturen hart bis spröde.

  • Duroplast

    Duroplast

    Duroplast ist ein Kunststoff, der nach seiner Aushärtung nicht mehr verformt werden kann. Duroplast ist harter, glasartiger Polymerwerkstoff.

  • DWG Datei

    DWG Datei

    Dateiformat zum Speichern von Vektorgrafiken in der Architektur.

  • DXF Datei

    DXF Datei

    Dateiformat zum Speichern von Vektorgrafiken im Maschinenbau.

E

  • E-Schweißen

    E-Schweißen

    Schweißverfahren mit umhüllten Drahtelektroden. Nach Zündung des Lichtbogens geht der geschmolzene Draht tropfenförmig auf den Grundwerkstoff über. Die Umhüllung bildet eine Schlacke, die vor Luftzutritt schützt und zusätzliche Legierungselemente eintragen kann. Wird oft auf Baustellen und zur Wurzelschweißung verwendet.

  • ECB

    ECB

    ECB ist ein Polyethylen, das durch Synthese mit Bitumen seine Eigenschaften verändert hat: Im Niedertemperaturbereich zeigt es annähernd elastisches Verhalten und eine höhere Beständigkeit gegen UV-Strahlen und Witterung, die Verklebung auf Heißbitumen ist möglich. Verwendung findet ECB als Dach- und Abdichtungsbahn.

  • ECKELT-Standardbearbeitung

    ECKELT-Standardbearbeitung

    Bei STADIP-VSG mit Kantenbearbeitung KGN oder KPO aus zwei oder mehreren Gläsern werden standardmäßig alle Einzelscheiben bearbeitet. Bei kantenbearbeiteten rechteckigen Scheiben (KGN, KPO) werden die Ecken matt gestoßen.

  • Eckplatte

    Eckplatte

    Das Randseil eines Membrandaches wird mit seinem Fitting, also dem Ende eines Seils, an der Eckplatte befestigt. Die Eckplatte wiederum ist mit dem weiterführenden Bauteil, meist Stahl, verbunden und gibt seine Lasten dort ab.

  • Eckverbinder

    Eckverbinder

    Eckverbinder werden hauptsächlich im Flügelbau eingesetzt, um Gehrungsecken miteinander zu verbinden. Es gibt zwei Varianten: genagelt/geschraubt oder geklebt.

  • Edelstahlnetz

    Edelstahlnetz

    Ein Edelstahlnetz ist ein Flächengewebe mit regelmäßigen Maschen bzw. Öffnungen. Die einzelnen Metalldrähte können mit Clips oder Presshülsen verbunden sein.

  • Edge Dip

    Edge Dip

    Als Edge Dip wird die Verwerfung des Glases speziell in der Ecke bezeichnet.

  • EDV

    EDV

    Elektronische Datenverarbeitung, abgekürzt EDV, Sammelbegriff für die Erfassung und Bearbeitung von Daten durch Computer.

  • EFB-Blatt

    EFB-Blatt

    Einheitliche Formblätter (EFB-Blätter) sind Bestandteil des Vergabehandbuches des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Sie dienen dem Auftraggeber zur Auswertung des Angebotes und als Grundlage zur Kostenermittlung bei Nachträgen.

  • EFQM

    EFQM

    Abkürzung für European Foundation of Quality Management. Freiwillige Vereinigung auf europäischer Ebene zur Förderung des Qualitätsmanagements. Ein Schwerpunkt ist die regelmäßige Selbstanalyse der Prozesse im Unternehmen der Organisation und deren Bewertung.

  • Eigenfarbe

    Eigenfarbe

    Alle bei Glaserzeugnissen verwendeten Materialien haben rohstoffbedingte Eigenfarben, die mit zunehmender Dicke deutlicher werden können. Schwankungen des Farbeindruckes sind aufgrund des Eisenoxidgehalts des Glases, des Beschichtungsprozesses, der Beschichtung und durch Veränderungen der Glasdicken und des Scheibenaufbaus nicht zu vermeiden.

  • Eigenlast

    Eigenlast

    Eigenlast ist die bezogene Schwerkraft (Last) aus der Masse und Summe von Bau- und Lagerstoffen eines Bauteils.

  • Einbauchen/Ausbauchen

    Einbauchen/Ausbauchen

    Klimatischer Effekt bei Isoliergläsern. Durch Druck und/oder Temperaturunterschiede dehnt sich das abgeschlossene Gasvolumen im Inneren der Isolierverglasung aus oder zieht sich zusammen. Dadurch bewegen sich die Einzelscheiben aufeinander zu/voneinander weg. Dieser Aspekt muss bei der statischen Bemessung von Isoliergläsern berücksichtigt werden.

  • Einbrennlackierung

    Einbrennlackierung

    Beim Einbrennlackieren werden Aluminiumteile, wie beispielsweise Aluminiumfenster, mit einem widerstandsfähigen Lack überzogen, der bei hohen Temperaturen getrocknet wird. Darüber hinaus wird das Aluminium vor Korrosion geschützt.

  • Einbruchhemmung

    Einbruchhemmung

    Die Prüfung zur Einstufung der Verbundsicherheitsgläser erfolgt für die Durchwurfhemmung durch einen Kugelfalltest. Dieser ergibt die Möglichkeit, Glaskombinationen aufzubauen, bei einem Angriff mit einfachen stumpfen Werkzeugen einen hohen Widerstand zu erreichen.

  • Einbruchsmeldeanlage

    Einbruchsmeldeanlage

    Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind elektronisch betriebene Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen. Einbruchmeldeanlagen benachrichtigen selbsttätig im Einbruchsfall Polizei oder Sicherheitsdienste.

  • Eindringprüfung

    Eindringprüfung

    Mit der Eindringprüfung ist der Nachweis von Fehlern möglich, die zur Oberfläche hin offen sind. Prüfbar sind alle Werkstoffe, die mit den Prüfmitteln verträglich und nicht zu extrem porös sind. Anwendung findet dieses Verfahren bei der Prüfung von Schweißnähten, Gussstücken usw.

  • Einfache Dicke/ED

    Einfache Dicke/ED

    Alte Bezeichnung für Gläser mit einer Dicke von 2 Millimetern.

  • Einglasen

    Einglasen

    Bezeichnet den Vorgang des Auflegens der Verglasungselemente auf die Unterkonstruktion.

  • Einkomponentenglas

    Einkomponentenglas

    Ei komponentenglas ist Spezialglas und besteht nur aus einem chemischen Bestandteil.

  • Einscheiben-Sicherheitsglas

    Einscheiben-Sicherheitsglas

    Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) ist ein thermisch (nach DIN 12150-1) oder chemisch vorgespanntes Glas und bietet eine erhöhte Beständigkeit gegen Temperaturwechsel sowie eine hohe Biege-, Schlag- und Stoßfestigkeit.

  • Einstemmband

    Einstemmband

    Einstemmbänder stellen die bewegliche Verbindung von Türblättern aus Holz und der Holzzarge her. Es sind zweiteilige Bänder, die aus einem Lappen mit Dorn und einem Lappen ohne Dorn bestehen. Die beiden Lappen sind entweder gleichstehend oder rechtwinkelig gekröpft und enden in einer Rolle.

  • Einzelfeldbelüftung

    Einzelfeldbelüftung

    Hier wird jedes Fassadenfeld einzeln belüftet und das evtl. anfallende Wasser aus jedem einzelnen Element nach außen abgeführt.

  • Eisblumenglas

    Eisblumenglas

    Für die Herstellung von Eisblumenglas wird Flachglas zunächst sandgestrahlt und dann mit warmem Knochenleim bestrichen. Bei der Trocknung reißt der Leim durch Schrumpfen unregelmäßige Stückchen aus der Glasoberfläche und das unregelmäßige Eisblumenmuster entsteht.

  • Eisen

    Eisen

    Eisen ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Fe (lat. ferrum) und der Ordnungszahl 26. In der Regel wird als Eisen der Werkstoff Gusseisen bezeichnet, wohingegen der Werkstoff Stahl gewöhnlich nicht als Eisen bezeichnet wird. Eisen ist der Hauptbestandteil von Stahl. Eisen hat die Neigung, an feuchter Luft, im Wasser und in nasser Erde zu korrodieren. Siehe: Rost.

  • Eisen-Kohlenstoff-Diagramm

    Eisen-Kohlenstoff-Diagramm

    In verarbeitetem Eisen wie Stahl und Gusseisen ist stets eine gewisse Menge Kohlenstoff enthalten, dessen Anteil die Qualitätseigenschaften des Stahls und des Gusseisens bestimmt.

  • Eisen-Kohlenstoff-Zustandsdiagramm

    Eisen-Kohlenstoff-Zustandsdiagramm

    Das Zustandsdiagramm Eisenkohlenstoff ist die Grundlage für das Verständnis der bei Stählen und Gusseisenwerkstoffen unter bestimmten Temperaturen vorliegenden Gefügeausbildungen bzw. der bei langsamer Erwärmung oder Abkühlung auftretenden Gefügeumwandlungen.

  • Eisenerz

    Eisenerz

    Eisenerze sind Gemenge aus chemischen Verbindungen des Eisens mit nicht eisenhaltigen Gesteinen (die sogenannte Gangart). Die chemischen Verbindungen des Eisens im Eisenerz sind im Wesentlichen Eisenoxide, das heißt chemische Verbindungen des Eisens mit Sauerstoff, oder Eisenkarbonate.

  • Eisen(II)-oxid

    Eisen(II)-oxid

    Eisen(II)-oxid ist eine chemische Verbindung von Eisen und Sauerstoff und zählt zu den Oxiden. Eisen(II)-oxid ist normalerweise nicht stöchiometrisch aufgebaut, die Zusammensetzung beträgt etwa Fe0,84O bis Fe0,95O.

  • Eisenoxid

    Eisenoxid

    Eisen bildet mit Sauerstoff zwei- und dreiwertiges Eisenoxid, das durch Beimengen während der Glasproduktion dieses, je nach Wertigkeit, blaugrün oder gelb färbt.

  • Eisenschwamm

    Eisenschwamm

    Festes Produkt der Direktreduktion. Die Reduktion des Erzes im festen Zustand ergibt ein schwammartiges Produkt mit großem Porenvolumen, das noch geringe Anteile

  • Elastomer

    Elastomer

    Elastomer ist ein formfester, aber elastisch verformbarer Kunststoff, deren Glasübergangspunkt sich unterhalb der Raumtemperatur befindet. Ein Elastomer kann sich bei Zug- und Druckbelastung elastisch verformen, findet aber danach wieder in seine ursprüngliche Form zurück.

  • ELC-Stahl

    ELC-Stahl

    ELC steht für extra low carbon (sehr niedriger Kohlenstoffgehalt). Es handelt sich um austenitische CrNi-Stähle, die eingesetzt werden, um interkristalliner Korrosion vorzubeugen. Aufgrund der guten Formbarkeit werden die Stähle hauptsächlich für Schrauben, Bolzen, Muttern und Nieten verwendet.

  • Electronic Speed Control

    Electronic Speed Control

    Die Electronic Speed Control ist eine Regelungstechnik, die eingesetzt wird, wenn extreme Frequenzgenauigkeit gefordert wird. Die Frequenz kann in einer Toleranz von 0,5 Hz geregelt werden. Für die Spannung muss jedoch eine Toleranz von 8 % akzeptiert werden.

  • Elektrisches Heizsystem aus Glas

    Elektrisches Heizsystem aus Glas

    Besteht aus einem volltransparenten Heizkörper aus Glas, der als steckerfertiges System mit direkter Wärmestrahlung arbeitet.

  • Elektrische Leitfähigkeit

    Elektrische Leitfähigkeit

    Beschreibt die Fähigkeit eines Stoffes, den elektrischen Strom zu leiten. Gute Leiter sind Silber, Kupfer und Aluminium. Diese werden als Leiterwerkstoffe verwendet.

  • Elektrobleche

    Elektrobleche

    Mit Silizium (Si) legierte kaltgewalzte Feinbleche in Dicken von etwa 0,20 bis 0,65 Millimetern mit besonderen magnetischen Eigenschaften. Elektrobleche zeichnen sich durch hohe Magnetisierbarkeit im magnetischen Wechselfeld mit geringsten Wattverlusten aus, d. h., sie sind für Energieeinsparung mitverantwortlich.

  • Elektrochromie

    Elektrochromie

    Die Elektrochromie beschreibt die Fähigkeit von Molekülen und Kristallen, ihre optischen Eigenschaften durch ein äußeres lokales elektrisches Feld zu ändern. Durch das elektrische Feld werden die Zustände der Elektronen beeinflusst.

  • Elektrolytisch verzinkte Bleche

    Elektrolytisch verzinkte Bleche

    Im Unterschied zum Feuerverzinken wird auf diesen Flacherzeugnissen eine Zinkschicht unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes aus der wässrigen Lösung eines Zinksalzes abgeschieden.

  • Elektropolieren

    Elektropolieren

    Beim Elektropolieren werden die Teile in ein spezielles Bad gehängt. Die zu polierenden Teile werden als Anode geschaltet, wodurch die Oberfläche metallisch abgetragen wird. Dafür geeignet sind besonders Teile, die nicht mechanisch poliert werden können (komplizierte Teile, dünnwandige Teile).

  • Elektrostahl

    Elektrostahl

    Im Lichtbogenofen oder (bei kleinen Mengen) im Induktionsofen erschmolzener Stahl. Die Arbeitsweise der Elektrostahlöfen erlaubt die Herstellung chemisch beständiger Sorten, von Schnellarbeitsstählen, Sonderstählen für Maschinenbau, Flug- sowie Kerntechnik bis hin zu Magnetwerkstoffen.

  • Elementfassade

    Elementfassade

    Elementfassaden bestehen aus vollständig vorgefertigten Fassadenelementen – meist geschosshoch und eine Fensterachse breit. Auf der Baustelle werden diese modularen Elemente in ihre Position gebracht und mit justierbaren Verankerungen am Rohbau fixiert. Vorteil dieser Technik ist, dass komplexe Konstruktionen in der Werkstatt zusammengesetzt, verglast und mit Sonnen- bzw. Blendschutz sowie Beleuchtung ausgestattet werden können. Dort sind die Bedingungen im Gegensatz zu denen auf der Baustelle kontrollierbar.

  • Eloxieren

    Eloxieren

    Methode der Oberflächentechnik zum Erzeugen einer oxidischen Schutzschicht auf Aluminium durch anodische Oxidation.

  • Emailbeschichtung

    Emailbeschichtung

    Beim Verfahren der Emaillierung wird eine keramische Schicht vor dem Herstellungsprozess thermisch vorgespannter Gläser auf die Oberfläche des Glases gebracht, die beim Vorspannen mit dem Glas zu einer neuen witterungsbeständigen Glasoberfläche verschmilzt. Die keramische Schicht besteht aus fein gemahlenen Glas- und Farbpigmenten.

  • Emailfarben

    Emailfarben

    Mit Metalloxiden eingefärbter Glasfluss; wird als ölvermischtes Pulver auf das zu dekorierende Glas aufgetragen und anschließend aufgeschmolzen.

  • Emailliertes Glas

    Emailliertes Glas

    Emailliertes Glas ist ein thermisch vorgespanntes Glas, bei dem während des Vorspannprozesses eine farbige keramische Emailleschicht eingebrannt wird. Die Emaillierung kann entweder vollflächig oder auch nur in Teilbereichen angewendet werden.

  • Emaillierung

    Emaillierung

    Eine technische Emaillierung besteht immer aus einer bis zwei Schichten Grundemail und darauf bis zu fünf Schichten Deckemail. Letztere geben dem Email die chemische Beständigkeit und die geforderten Betriebseigenschaften. Als Grundwerkstoff kommt Feinkornbaustahl (wie P275 NH, P265 GH) zum Einsatz, der im Kohlenstoffgehalt eingeschränkt ist.

  • Emissionsvermögen

    Emissionsvermögen

    Das Emissionsvermögen beschreibt die Fähigkeit einer Oberfläche, Wärme in Form von Wärmestrahlung abzugeben bzw. Wärmestrahlung zu reflektieren. Die Angabe erfolgt in % oder in Dezimalen von 0 bis 1. Es gilt: Je niedriger das Emissionsvermögen einer Oberfläche, desto größer ist ihr Beitrag zur Wärmedämmung.

  • EN- Norm

    EN- Norm

    Die Europäischen Normen (EN) sind Regeln, die von einem der drei europäischen Komitees für Standardisierung – entweder dem Europäischen Komitee für Normung (CEN), dem Europäischen Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) oder dem Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) – ratifiziert worden sind.

  • Energieausweis

    Energieausweis

    Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität von Gebäuden.

  • EnEV Energieeinsparverordnung

    EnEV Energieeinsparverordnung

    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt in Deutschland die bautechnischen Mindestanforderungen zum Betriebsenergieverbrauch von Gebäuden. Geregelt werden im Einzelnen der jährliche Energieverbrauch, der bauliche Wärmeschutz, der sommerliche Wärmeschutz, Wärmedämmung usw.

  • Entfärbung

    Entfärbung

    Da durch bereits geringe Verunreinigungen der Rohstoffe unerwünschte Farbtöne im Glas auftreten, kann das Glas entweder chemisch oder physikalisch entfärbt werden.

  • Entspiegeltes Glas

    Entspiegeltes Glas

    Entspiegeltes Glas weist im Unterschied zum handelsüblichen Glas weniger Lichtreflexion auf. Diese Eigenschaft wird durch spezielle Beschichtungen hervorgerufen. Bei entspiegeltem Glas treten keine störenden Spiegelungseffekte von Beleuchtungen auf.

  • Entwurf

    Entwurf

    Darstellung und Veranschaulichung in Form von Grafiken, Zeichnungen, Modellen, anhand derer Qualität, Funktionsweise etc., aber auch eventuelle Fehler eines Entwurfs überprüft und gegebenenfalls verbessert werden können.

  • Entzundern

    Entzundern

    Entfernen des Zunders (Walzzunder, Glühzunder). Entzundern kann mechanisch, chemisch oder elektrochemisch erfolgen.

  • EPDM

    EPDM

    Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) ist ein Elastomer (Gummi). Der Kautschuk wird im Glasbau aufgrund seiner hohen Beständigkeit als Dichtungsmaterial verwendet. Silikonen. EPDM hat eine hohe thermische Beständigkeit sowie Wetter- und Feuchtigkeitsbeständigkeit.

  • Epoxidharz

    Epoxidharz

    Epoxidharz (EP) besteht aus Polymeren, die unter Zugabe geeigneter Härter einen duroplastischen Kunststoff von hoher Festigkeit und chemischer Beständigkeit ergeben.

  • Erddruck

    Erddruck

    Kraft, die das Erdreich auf Bauteile (z. B. Wände) unter Gelände oder bei Anschüttungen ausübt. Die Größe des Erddruckes ist abhängig von der Bodenart, der Höhe des anstehenden Erdreichs und der Neigung des beanspruchten Bauteils zur Lotrechten. Der Erddruck bestimmt u. a. die Bemessung eines durch ihn beanspruchten Bauteils.

  • Erdung

    Erdung

    Eine Erdung ist eine elektrisch leitfähige Verbindung mit dem Erdboden. Sie dient der Potenzialfreiheit von Geräten, Anlagen und Systemen und besteht aus Erdern, Anschlussleitungen und entsprechenden Klemmen.

  • Ermüdung

    Ermüdung

    Ermüdung tritt ein, wenn Bauteile durch häufig wechselnde Beanspruchungen belastet werden. In diesem Falle ist ein Betriebsfestigkeitsnachweis zu führen. Dieser stellt die Dauerhaftigkeit in Abhängigkeit von der Beanspruchung, des Wechsels und der Anzahl der Lastwechsel sicher. Windlasten werden im Allgemeinen nicht als Wechselbeanspruchung gesehen.

  • Erneuerbare Energie

    Erneuerbare Energie

    Energie aus Quellen, die sich entweder kurzfristig von selbst erneuern oder deren Nutzung nicht zur Erschöpfung der Quelle beiträgt. Zu den erneuerbaren Energien gehören die Wasserkraft, die solare Strahlung, die Wärme im Erdinnern sowie Gezeitenkräfte.

  • Erweichungstemperatur

    Erweichungstemperatur

    Temperaturbereich, bei dem der Erweichungspunkt einer Glasschmelze liegt. Auch Glasbildungstemperatur Tg genannt. Die Tg von Floatglas liegt bei etwa 520 °C.

  • Eselsrücken

    Eselsrücken

    Der Begriff Eselsrücken bezeichnet bei Gebäuden einen Bogen mit geschweiften Kanten, die im unteren Teil konvex und im oberen Teil konkav geschwungen sind.

  • ESG-H

    ESG-H

    Einscheibensicherheitsglas-H (ESG-H) ist ein monolithisches Sicherheitsglas von besonders hoher Qualität. Nach der Vorspannung zum Einscheibensicherheitsglas wird es zusätzlich noch einem speziellen Heißlagerungstest (Heat-Soak-Test) unterzogen. Dabei wird das Glas mindestens vier Stunden bei 290 °C heiß gelagert.

  • ETAG 002

    ETAG 002

    Leitlinie für die Europäische technische Zulassung für geklebte Glaskonstruktionen. Sie regelt das Verfahren einer Zulassung für bestimmte geklebte Glaskonstruktionen. Versuchsdurchführungen und Nachweise sind größtenteils auf die Verwendung von Silikonklebstoffen ausgelegt. Die Ausarbeitung der ETAGs erfolgt durch die European Organisation for Technical Approvals (EOTA).

  • ETFE

    ETFE

    Abkürzung für Ethylen-Tetrafluorethylen. ETFE-Folien werden in der Membranarchitektur in Stärken von 100 bis 300µm verwendet und kommen sowohl als mehrlagige, pneumatisch vorgespannte als auch einlagige, mechanisch vorgespannte Konstruktionen zum Einsatz. ETFE-Folien werden hoch-transparent oder farbig hergestellt, können

  • ETFE Folienkissen

    ETFE Folienkissen

    Konstruktionsart bestehend aus mehrlagigen, pneumatisch vorgespannten ETFE-Folien. Pneumatisch gestützte Membranen haben eine synklastische Geometrie und erfordern einen ständigen Innendruck um die zur Lastabtragung erforderliche Vorspannung zu erreichen. Mittels zusätzlicher innenliegender ETFE-Folienlagen können mehrere dämmende Luftschichten erzeugt werden.

  • ETZ

    ETZ

    Abkürzung für Europäische Technische Zulassung. Nachweis der Brauchbarkeit eines Bauproduktes gemäß den deutschen Bauproduktenrichtlinien.

  • Extrudieren

    Extrudieren

    Ein vielseitiges Verfahren zur Verarbeitung meist thermoplastischer Kunststoffe. Beim Extrudieren wird das bis nahe der Schmelztemperatur erwärmte Kunststoffgranulat kontinuierlich durch eine Profildüse gedrückt und das entstehende Profil nachfolgend kalibriert und abgekühlt. Auf diese Weise können Folien, Profile, Rohre, Tafeln hergestellt werden.

  • ex works

    ex works

    Teil der wichtigsten internationalen Regeln für handelsübliche Vertragsformen. Auch „ab Werk“ genannt. Der Verkäufer stellt Käufer die Ware ab seinem eigenen Grundstück zur Verfügung. Mit der Übergabe an den Käufer oder mit der Übergabe an den Frachtführer gehen Kosten und Gefahren auf den Käufer über.

F

  • Facette, Facettenkante

    Facette, Facettenkante

    Glaskante mit einem von 90 Grad abweichenden Winkel.

  • Fachwerk

    Fachwerk

    Ein Fachwerk ist eine Holz- oder Stahlkonstruktion aus mehreren Stäben, die an beiden Enden miteinander verbunden sind. Durch dieses Prinzip entstehen in den einzelnen Elementen ausschließlich Druck- und Zugkräfte, wodurch die hohe Tragfähigkeit von Fachwerkkonstruktionen entsteht.

  • Fachwerkbau

    Fachwerkbau

    Ein Fachwerkbau ist ein Skelettbau, bei dem ein Rahmenwerk aus Balken

  • Facility Management

    Facility Management

    Sowohl die Verwaltung als auch die Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen werden unter dem Fachbegriff Facility Management (FM) zusammengefasst. Es handelt sich um einen strategischen Managementansatz, um Gebäude, ihre Systeme, Prozesse und Inhalte kontinuierlich bereitzustellen und funktionsfähig zu halten. Man unterteilt in kaufmännisches, technisches und infrastrukturelles Management sowie Flächenmanagement. Facility Management umfasst insbesondere auch die Wartung und Instandhaltung von Gebäudeteilen wie Dächer und Fassaden.

  • Färben

    Färben

    Zum Färben von Glas kann man im Wesentlichen drei Typen unterscheiden: Lösungs-, Anlauf- und Schwefelfarben.

  • Fahrzeugglas

    Fahrzeugglas

    Oberbegriff für im Fahrzeugbau verwendete Glasarten, wie z. B. Verbundsicherheitsglas oder Einscheiben-Sicherheitsglas.

  • Falttüren

    Falttüren

    Bei Falttüren sind die einzelnen Flügel an Laufwerken aufgehängt und an den senkrechten Kanten miteinander durch Bänder verbunden. Wichtig für eine einwandfreie Funktion ist, dass die Bandachse genau mit der Aufhängung fluchtet. Beim Öffnen falten sich die Flügel zu einem Paket zusammen.

  • Falzraum

    Falzraum

    Entspricht dem Bereich zwischen äußerer und innerer Dichtungsebene einer Verglasung. seele entwickelt dazu projektspezifisch Entwässerungs- und Belüftungssysteme, um Dichtigkeit und hohe Lebensdauer zu garantieren.

  • Falztreibriegel

    Falztreibriegel

    Der Falztreibriegel ist eine selbst auslösende Verriegelung bei zweiflügeligen Türanlagen. Er ist auch zugelassen bei Brand- und Rauchschutztüren. Beim Öffnen des Riegels wird eine Feder vorgespannt, die beim Schließen der Tür, durch eine Hilfsfalle ausgelöst, die beiden Verriegelungsgestänge nach oben und unten wieder verriegelt.

  • Farbanodisiertes Aluminium

    Farbanodisiertes Aluminium

    Anodisiertes Aluminium, das entweder während des Anodisationsvorgangs oder durch nachträgliche Färbeprozesse gefärbt wird.

  • Farbglas

    Farbglas

    Bei Farbglas unterscheidet man zwischen in der Masse durchgefärbte Gläser, durch Emaillierung gefärbte Gläser oder durch Beschichtungen gefärbte Gläser.

  • Farbwiedergabe-Index (Ra)

    Farbwiedergabe-Index (Ra)

    Der Farbwiedergabe-Index Ra nach DIN EN 410 beschreibt die Farbwiedergabeeigenschaften einer Verglasung. Ein Ra-Wert von mehr als 90 bedeutet eine sehr gute Farbwiedergabe.

  • Farbwiedergabeindex

    Farbwiedergabeindex

    Die Farbwiedergabeeigenschaften einer Verglasung werden durch den allgemeinen Farbwiedergabeindex Ra ermittelt. Die Skala für Ra reicht bis 100. Der optimal mit einer Verglasung erreichbare Ra-Wert ist 99.

  • Faser-Kunststoff-Verbund

    Faser-Kunststoff-Verbund

    Werkstoff aus Verstärkungsfasern und einer Kunststoffmatrix.

  • Fassade

    Fassade

    Die Fassade ist ein gestalteter, oft repräsentativ ausgebildeter Teil der sichtbaren Hülle eines Gebäudes.

  • Fassadenaufzug

    Fassadenaufzug

    Ein Fassadenaufzug mit Aktivaufhängung kommt für Fassaden und Dachgeometrien mit leicht erhöhter Komplexität (z. B. Vorbauten, spitze Gebäudeecken) zum Einsatz. Mit dem Schwenkarm am Ausleger kann die Bühne erstens stets parallel zur Fassade ausgerichtet werden, und zweitens sind damit Fassadenflächen hinter Vorbauten erreichbar.

  • Fassadenberater

    Fassadenberater

    Sachverständiger, der (meist) den Architekten oder Generalunternehmer in fassadenspezifischen Fragen berät.

  • Fassadenelement

    Fassadenelement

    Ein Teil der Fassade, das im Werk komplett wasser- und dampfdicht inklusive Verglasung zusammengebaut wird und am Bau ohne zusätzliche Bearbeitung auf eine vorhandene Vormontage zu montieren ist. Bei besonders großen Fassadenelementen kann die Verglasung am Bau im eingebauten Zustand ausgeführt werden.

  • Feder

    Feder

    Als Feder bezeichnet man in der Technik Bauteile, die unter Belastung nachgeben und nach Entlastung in die ursprüngliche Gestalt zurückkehren, sich also elastisch verhalten.

  • Federring

    Federring

    Dieser federnde Ring aus Stahl dient zum Schutz gegen das Aufdrehen und Lockern einer Schraubenmutter bei Erschütterung.

  • Federstahl

    Federstahl

    Stahl mit hoher Festigkeit für die Herstellung von technischen Federn, die ein außerordentlich vielseitiges Anwendungsspektrum haben.

  • Fehlbedienungssperre

    Fehlbedienungssperre

    Eine Fehlbedienungssperre soll verhindern, dass der Flügel durch Drehen des Griffes in geöffnetem Zustand von der Dreh- in die Kippstellung und umgekehrt gebracht wird.

  • Feinblech

    Feinblech

    Flacherzeugnis in Dicken von 0,35 bis unter 3,00 Millimetern: kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus weichen Stählen zum Kaltumformen, kaltgewalztes Band und Blech, allgemeine Baustähle, weiche unlegierte Stähle zum Emaillieren. Hinzu kommen die höherfesten Sorten sowie metallisch oder organisch beschichtete Flachprodukte in den genannten Dicken.

  • Feinguss

    Feinguss

    Das Verfahren wird angewandt, um Gussstücke mit höchster Maßgenauigkeit und bester Oberflächenqualität zu erhalten Der Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass die gegossenen Teile in der Regel einbaufertig sind oder nur sehr wenig Bearbeitung erfordern. Bei komplizierten Bauteilen ist das Verfahren besonders günstig.

  • Feinkornbaustahl

    Feinkornbaustahl

    Gut schweißbarer Baustahl mit hoher Streckgrenze.

  • Feinreinigung

    Feinreinigung

    Eine Feinreinigung ist die vertraglich geschuldete Endreinigung einer Fassade vor Übergabe der Leistung an den Auftraggeber.

  • FEM

    FEM

    Abkürzung für Finite Elemente Methode. Rechnerische Methode zur Analyse komplexer statischer Strukturen. Durch die Komplexität moderner Architektur meist das einzige Mittel, um die Konstruktion wirtschaftlich bemessen zu können. Im Umgang und bei der Interpretation der Ergebnisse ist Erfahrung notwendig.

  • Fenster

    Fenster

    Ein Fenster ist eine Öffnung in einer Wand, meistens in einer Außenwand eines Gebäudes mit dem Zweck, Licht oder Luft in das Innere des Gebäudes zu lassen und hinaus- oder hineinsehen zu können.

  • Fensterbänder

    Fensterbänder

    Aneinandergereihte Fensterkonstruktionen. Siehe Bandfassade.

  • Fensterbeschlag

    Fensterbeschlag

    Fensterbeschläge verbinden den beweglichen Teil eines Fensters, den Fensterflügel, mit dem unbeweglichen Teil, dem Fensterrahmen. Je nach Öffnungsweise des Fensters lassen sich verschiedene Beschlagarten unterscheiden, die die entsprechende Öffnungsweise erst ermöglichen, z. B. Dreh- und Drehkippbeschläge, Schiebebeschläge, Ladenbeschlag.

  • Fenstersturz

    Fenstersturz

    Sturz nennt man den Teil einer Fenster- oder Türöffnung, der diese Öffnung nach oben abgrenzt. Der Sturz kann aus unterschiedlichsten Materialen bestehen (Holz, Stahl, Stahlbeton, Mauerwerk). Bei Mauerwerk werden häufig vorgefertigte Stürze (Fertigstürze) eingesetzt. Dabei handelt es sich meist um mit Rundstählen bewehrte Elemente.

  • Fernwartung

    Fernwartung

    Als Fernwartung versteht man den Zugriff von technischem Personal auf Systeme zu Wartungs- und Reparaturzwecken.

  • Festigkeit

    Festigkeit

    Unter der Festigkeit eines Werkstoffs versteht man seinen Widerstand, einen bestimmten Betrag an plastischer Verformung nicht zu überschreiten, bzw. den Widerstand, den der Werkstoff gegen eine Rissausbreitung oder der Abtragung seiner Oberfläche entgegensetzt.

  • Festkörper

    Festkörper

    Materie im festen Aggregatzustand gilt als Festkörper. Als Festkörper gelten auch Stoffe, die bei einer Temperatur von 20 °C einen festen Aggregatzustand aufweisen.

  • Festlager

    Festlager

    Ein Festlager fixiert ein Bauteil. Ein im Lager befestigtes Bauteil kann weder senkrecht noch tangential verschoben werden. Ein Festlager wirkt Normal- und Tangentialkräften entgegen.

  • Festmaße

    Festmaße

    Unter Festmaß versteht man die Maße von zugeschnittenen Gläsern aus Lager- oder Bandmaßen, wie beispielsweise Float-, Guss-, Spiegelglas usw.

  • Feuchteschutz

    Feuchteschutz

    Beim Feuchteschutz kommt es darauf an, das Fenster von außen gegen eindringenden Regen zu schützen und Tauwasseranfall auf der Innenseite und im Bauanschluss zu verhindern.

  • Feuchtigkeitsmitführung

    Feuchtigkeitsmitführung

    Nicht nur durch Diffusion, auch durch die vom Warmen zum Kalten strömende Luft wird eine erhebliche Menge an Wasserdampf transportiert. Das macht sich besonders an Fugen und Spalten bemerkbar, wo sich an den kälteren Stellen Wasser niederschlagen kann.

  • Feuerfeste Werkstoffe

    Feuerfeste Werkstoffe

    Feuerfeste Werkstoffe ist der Oberbegriff für keramische Werkstoffe mit hohem Schmelz- bzw. Erweichungspunkt, hoher Temperaturwechselbeständigkeit und guter chemischer Beständigkeit.

  • Feuerverzinken

    Feuerverzinken

    Feuerverzinken nennt man das Aufbringen eines metallischen Zinküberzugs auf Eisen oder Stahl durch Eintauchen in geschmolzenes Zink (bei ca. 450 °C). Dabei bildet sich an der Berührungsfläche eine widerstandsfähige Legierungsschicht aus Eisen und Zink und darüber eine sehr fest haftende reine Zinkschicht. Feuerverzinken ist eine von mehreren Methoden, um zu verzinken.

  • Feuerwiderstand

    Feuerwiderstand

    Die Fähigkeit eines Baumaterials, eine wirksame Barriere gegen die Ausbreitung von Flammen, Rauch und Gasen zu bilden und/oder die Transmission von Hitzestrahlung zu verhindern.

  • Filiformkorrosion

    Filiformkorrosion

    Fadenförmige Korrosion ist eine Korrosionsart, die unter organischen Schichten auftritt. Sie wird durch eine Fehlerstelle oder einen mechanischen Kratzer in der Schicht verursacht. Die Schicht trennt sich vom Trägerwerkstoff ab und wird durch die am Ende sich bildenden Korrosionsprodukte nach oben gedrückt.

    Quelle: Wikipedia

  • Filigrane Architektur

    Filigrane Architektur

    Die Firma seele stellt von der Planung bis zur Montage filigrane Stahl-Glas-Konstruktionen her. Durch die Verbindung Stahl, Alu und Glas entstehen lichtdurchflutete Gebäude.

  • FKG

    FKG

    Fachverband Konstruktiver Glasbau e. V. Zusammenschluss von Bildungseinrichtungen und Industrie zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. Der FKG wirkt bei der Ausarbeitung bauaufsichtlicher Richtlinien, Auflagen und Normen mit und dient dem Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern sowie zur Öffentlichkeitsarbeit.

  • Flachdach

    Flachdach

    Als Flachdach wird eine Dachform bezeichnet, die keine oder nur eine geringe Dachneigung aufweist. Flachdächer, die eine deutlich erkennbare Neigung zu einer Seite hin besitzen, werden auch als Pultdächer bezeichnet. Nach deutschem Baurecht gilt ein Dach als Flachdach, wenn die Neigung gegen die Horizontale kleiner als 10 Grad ist.

  • Flachglas

    Flachglas

    Flachglas ist ein zu Scheiben geformtes Glas, das u. a. Verwendung als Fensterglas, aber auch als Vorprodukt für Spiegel- und Automobilglas eingesetzt wird. Flachglas wird im Bauwesen vielfältig eingesetzt.

  • Flachstahl

    Flachstahl

    Flachstahl (Flacherzeugnis) ist ein durch Walztechnik aus Zink hergestelltes Industrieprodukt mit rechteckigem Querschnitt, wobei die Breite wesentlich größer sein muss als die Dicke. Nach DIN EN 988 muss hierbei die Dicke über die gesamte Länge des Werkstoffs einheitlich sein.

  • Flächenbündiger Glashalter

    Flächenbündiger Glashalter

    Spezieller Glashalter, der auf der Außenseite der Verglasung versenkt ausgebildet wird. Versenkte Punkthalter erfordern eine größere Glasdicke als Kopfhalter. Vorteilhaft ist die ebene Ansichtsfläche der Verglasung.

  • Flächenkorrosion

    Flächenkorrosion

    Die Oberfläche wird annähernd gleichmäßig und langsam vom Korrosionsangriff abgetragen. Diese Korrosionsart tritt bei nicht beschichteten Bauteilen aus unlegierten Baustählen im Freien oder beim Verzundern von Schmiedeteilen auf.

  • Flächenträgheitsmoment

    Flächenträgheitsmoment

    Das Flächenträgheitsmoment ist ein Maß, welchen Widerstand ein Querschnitt gegenüber Biegung aufweist. Das Flächenträgheitsmoment wird benötigt, um Verformungen an Bauteilen zu berechnen.

  • Float-Verfahren

    Float-Verfahren

    Bei der Glasherstellung am häufigsten eingesetztes Herstellungsverfahren. Die min. 1.100 °C heiße Glasschmelze wird auf einem Bad von flüssigem Zinn so weit abgekühlt, dass das Glas in fester Form herausgezogen werden kann. Das Float-Verfahren gewährleistet ein in hohem Maße planparalleles, verzerrungsfreies Glas.

  • Floatglas

    Floatglas

    Flachglas, das im Floatprozess oder auch Floatglasverfahren hergestellt wird, wird auch Floatglas genannt. Es macht etwa 95 % des gesamten Flachglases aller Anwendungsbereiche, wie Fensterglas, Autoscheiben und Spiegel, aus.

  • FOB

    FOB

    Free On Board (Frei an Bord). Die Ware wird vom Verkäufer an Bord des Schiffs nach Verladen an den Käufer übergeben. Abwicklung, Kosten und Gefahren der folgenden Vorgänge bis zur Zielanlieferung (Transport, Zollabfertigung) liegen beim Käufer. Teil der wichtigsten internationalen Regeln für handelsübliche Vertragsformen (siehe auch ex works, DDU, DDP).

  • Fondierung

    Fondierung

    Beim Fondieren werden große Glasflächen mit dem Pinsel gefärbt. Mit dem Stupfballen wird danach überstupft. Durch diesen Vorgang soll eine matte und gleichmäßige Farbverteilung gewährleistet sein.

  • Formstahl

    Formstahl

    Bezeichnung für I-, H – und U-Profile.

  • Formzuschlag

    Formzuschlag

    Zuschlag bei der Preiskalkulation, wenn Glasscheiben nicht rechteckig sind, sondern eine Sonderform haben. In der Regel wird an den Glaslieferanten hierfür ein prozentualer Zuschlag auf den Gesamtpreis der Scheibe gezahlt. Dieser kann in der Regel zwischen 10 und 250 % liegen. Der Formzuschlag wird auch Modellzuschlag genannt.

  • Fotokatalytischer Effekt

    Fotokatalytischer Effekt

    Die fotokatalytische Schicht baut auf dem Glas liegende organische Verschmutzungen ab. Der Abbauprozess läuft ununterbrochen, solange Tageslicht vorhanden ist, und die Schicht ist ebenso lang haltbar wie das Glasprodukt selbst. Die Beschichtung besteht aus Titandioxid.

    Quelle: Wikipedia

  • Fotovoltaik

    Fotovoltaik

    Als Fotovoltaik wird die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen bezeichnet. Der fotovoltaische Effekt beruht darauf, dass das Licht der Sonne in einem Halbleitermaterial eine elektrische Spannung verursacht, die als elektrischer Strom abgenommen werden kann.

  • Fourcault-Verfahren

    Fourcault-Verfahren

    Beim Fourcault-Verfahren wird Flachglas direkt durch eine Ziehdüse aus der Schmelze gezogen. Die Glasdicke ist durch die Ziehgeschwindigkeit einstellbar. Das Verfahren wird seit 1913 industriell angewandt und wurde 1904 von Emile Fourcault als Patent zur Ziehglasherstellung anmeldet.
    Fräsen
    Beim Fräsen werden ebene Flächen oder Konturen hergestellt. Bei jeder Umdrehung des Fräsers folgen auf den Eingriff der Schneiden der Austritt aus dem Werkstück und die Kühlung. Durch den unterbrochenen Schnitt schwanken Schnittkraft und Temperatur an der Schneide.

  • Freiform

    Freiform

    Eine Freiform kann sowohl eine Fläche als auch ein Körper sein. Eine Freiformfläche lässt sich nicht mit einer mathematischen Formel beschreiben. Freiformflächen sind in der Konstruktion nur mit sehr hohem Modellieraufwand darzustellen und stellen an den Konstrukteur sehr hohe Anforderungen.

  • Freitragend

    Freitragend

    Bauelemente, wie z. B. Träger, Sparren, Pfetten, Deckenplatten, die ohne weitere Unterstützung durch Wände, stützenfrei auskragen, werden als freitragend bezeichnet.

  • Frischen

    Frischen

    Entfernung des überschüssigen Kohlenstoffs aus flüssigem oder glühendem Eisen durch Einleiten von Sauerstoff. Das Frischen mit reinem Sauerstoff beschleunigt die Verfahren der Stahlherstellung und führt zu besseren Stahlsorten.

  • Füllelement

    Füllelement

    Füllelemente bezeichnen allgemein die Füllungen in einer Pfosten-Riegel-Fassade. Als Füllelement kommen Fenster, Festverglasungen oder Isolierpaneele zum Einsatz. Der Einsatz der Füllelemente erfolgt dabei meist erst auf der Baustelle.
    Fc-Wert
    Der Fc-Wert beschreibt den Abminderungsfaktor einer Sonnenschutzvorrichtung. Der Abminderungsfaktor ist ein Zahlenwert zwischen Null und Eins. Je geringer der Wert, umso größer ist die Abminderung der Sonneneinstrahlung durch den Sonnenschutz.

  • Fugendichtband

    Fugendichtband

    Ein Fugendichtband besteht aus imprägniertem Polyuhrethan-Schaumstoff. Das Band wird in die Fuge gelegt und geht innerhalb vorgegebener Toleranzen (ca. 5-fache Ausgangsdicke) auf, drückt gegen die Fugenflanken und dichtet die Fuge damit ab. Bei fachgerechter Auswahl und Montage ist diese Fuge schlagregendicht und dicht gegen Zugluft.

  • Fugendimensionierung

    Fugendimensionierung

    Die Fuge zwischen Blendrahmen und Baukörper ist so zu bemessen, dass sich die Bauteile ungehindert ausdehnen, zusammenziehen und verschieben können. Die Fuge muss dabei dicht bleiben.

  • Fugendurchlässigkeit

    Fugendurchlässigkeit

    Die Fugendurchlässigkeit beschreibt den Luftaustausch über Fugen zwischen Flügel und Blendrahmen. Ein Maß für die Fugendurchlässigkeit bei geschlossenem Fenster ist der Fugendurchlasskoeffizient a². Er besagt, wie viel Kubikmeter Luft in einer Stunde durch einen Meter Fugenlänge bei einem Druckunterschied von 10 Pa über die Fuge ausgetauscht wird.

  • Fugendurchlasskoeffizient

    Fugendurchlasskoeffizient

    Der Fugendurchlasskoeffizient (a-Wert) gibt an, wie viel Luft (m³) pro Meter Fugenlänge bei der Druckdifferenz von 1 kp/m² pro Stunde durch ein Fenster hindurchgeht. Je kleiner der a-Wert ist, desto dichter schließt das Fenster, umso geringer ist der Wärmeverlust und desto besser der Schallschutz.

  • Fulgurit

    Fulgurit

    Fulgurit ist zu Glas erstarrter Sand nach einem Blitzschlag.

  • Fundament

    Fundament

    Fundamente oder auch Gründungen dienen im Bauwesen dazu, die Lasten aus den Bauwerken in den Boden abzutragen. Als Baustoff für Fundamente wird heute zum größten Teil Beton oder Stahlbeton verwendet.

  • Funktionsgläser

    Funktionsgläser

    Neben der Lichtdurchlässigkeit und Durchsicht können Funktionsgläser andere Aufgaben erfüllen: Wärmefunktionsglas vermindert Wärmetransmission, Sonnenschutzgläser schützen vor übermäßiger Aufheizung, Schallschutzgläser schützen vor Lärm, Brandschutzgläser verhindern die Ausbreitung von Feuer, Sicherheitsgläser schützen vor Einbruch und Verletzungen.

  • Fusen

    Fusen

    Beim Fusen (engl. Fusing) werden verschiedene Glasstücke miteinander verschmolzen. Eine fortgeschrittene Anwendung des Verfahrens ist die Herstellung großer selbsttragender Glasscheiben. Die hohe Kunst der Herstellung selbsttragender Glasscheiben hat seele bis zur Perfektion umgesetzt, um auch den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden.

  • Fusing

    Fusing

    Fusing ist der Fachterminus für die Verschmelzung von Gläsern. Beim Fusing werden Glasstücke sowie ggf. ein entsprechender Farbglasauftrag auf einem Grundglas in einem Fusingofen verschmolzen. Als Ergebnis erhält man Fusing-Glasscheiben oder Fusingobjekte.

  • Fusingglas

    Fusingglas

    Fusing ist der Fachterminus für die Verschmelzung von Gläsern. Beim Fusing werden Glasstücke sowie ggf. ein entsprechender Farbglasauftrag auf einem Grundglas in einem Fusingofen verschmolzen. Als Ergebnis erhält man Fusing-Glasscheiben oder Fusingobjekte.

  • FYI

    FYI

    Abkürzung für For Your Information; E-Mails werden oftmals mit diesem Kürzel weitergeleitet.

  • F - Verglasung

    F - Verglasung

    Die F-Verglasung verhindert den Durchtritt von Flammen, Wärmestrahlung und Rauchgasen. Sie wird im Brandfall undurchsichtig.

G

  • G-Verglasung

    G-Verglasung

    Die G-Verglasung verhindert die Ausbreitung von Rauch und Feuer, kann aber den Durchtritt von Wärmestrahlung nicht verhindern. Sie bleibt im Brandfall durchsichtig.

  • g-Wert

    g-Wert

    Die Definition des Gesamtenergiedurchlasses (g-Wert) ist die Summe aus der direkten Transmission durch solare Strahlung sowie der Wärmeabgabe nach innen durch Strahlung und Konvektion. Eine Doppelverglasung aus Klarglas hat einen g-Wert von ca. 0,8.

  • GAEB

    GAEB

    Gemeinsamer Ausschuss Elektronik im Bauwesen.

  • GAEB-Datei

    GAEB-Datei

    Elektronische Datei zum Austausch von Leistungsverzeichnissen und Angeboten nach dem Standard des Gemeinsamen Ausschusses Elektronik im Bauwesen. Siehe www.gaeb.de.

  • Galfan

    Galfan

    Galfan ist eine Markenbezeichnung für ein oberflächenveredeltes Blech oder Band. Hierfür wird eine Aluminium-Zink-Legierung im Schmelztauchverfahren auf die Stahloberfläche gebracht. Üblicherweise enthält die Zinkschmelze 5 % Al und ca. 0,1 % Mischmetall.

  • Galvalume

    Galvalume

    Galvalume ist eine Markenbezeichnung für ein Blech oder Band, dessen Oberfläche mit einer speziellen Aluminium-Zink-Legierung überzogen wurde. Der Stahl wird hierzu in eine Schmelze getaucht, die aus 55 % Aluminium, 43,5 % Zink und 1,5 % Silicium besteht.

  • Galvanneal

    Galvanneal

    Wird feuerverzinktes Blech oder Band nach dem Schmelztauchen geglüht (bei Temperaturen oberhalb des Schmelzpunktes von Zink), so nennt man das Produkt Galvanneal, den Prozess Galvannealing.

  • Ganzglasanlage

    Ganzglasanlage

    Glaskonstruktionen, deren Scheibenkanten ganz oder teilweise rahmenlos gehalten sind.

  • Ganzglasdach

    Ganzglasdach

    Ein Ganzglasdach ist eine großflächig verglaste Dachkonstruktion, bei der durch das Ersetzen konventioneller Dachbalken (aus z. B. Stahl, Alu, Holz etc.) durch lastaufnehmende Glasträger die Dachkonstruktion weiter entmaterialisiert wird und dadurch noch transparenter und leichter erscheint und ein hohes Maß an Lichtdurchflutung gewährleistet.

  • Ganzglasecke

    Ganzglasecke

    Entsteht beim Aufeinandertreffen zweier Verglasungselemente in einer SSGS-Fassade. Durch den Entfall vertikaler Tragstrukturen ergibt diese Konstruktion einer Gebäudeecke eine maximale Transparenz. Bauphysikalische Anforderungen stellen eine besondere Herausforderung bei der Ausbildung einer Ganzglasecke dar.

  • Ganzglasfassade

    Ganzglasfassade

    Eine Ganzglasfassade ist eine großflächig verglaste Fassadenkonstruktion, bei der durch das Ersetzen der tragenden Unterkonstruktion (aus z. B. Stahl, Alu, Holz etc.) durch lastaufnehmende Glasstützen die Fassade weiter entmaterialisiert wird und die Fassadenkonstruktion dadurch noch transparenter und leichter erscheint.

  • Ganzglasoptik

    Ganzglasoptik

    Konstruktionsprinzip einer Fassade, bei der die tragenden Teile nicht sichtbar auf der Innenseite angeordnet werden. Dieser Effekt wird meist durch die Anwendung der SSG-Technik realisiert. Im Gegensatz zu wirklichen Ganzglaskonstruktionen gibt es aber weiterhin eine tragende Unterkonstruktion aus Holz, Stahl oder Aluminium.

  • Ganzglastür

    Ganzglastür

    Ganzglastür mit oder ohne umlaufendem Rahmenprofil. Sie werden aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) hergestellt.

  • Gartenblankglas

    Gartenblankglas

    Für Gewächshäuser und Frühbeetfenster verwendetes Fensterglas mit minderer Qualität.

  • Gartenklarglas

    Gartenklarglas

    Wie Gartenblankglas, jedoch mit leicht strukturierter Oberfläche (Gussglas mit guter Lichtstreuung).

  • Gaube

    Gaube

    Bezeichnet einen Dachaufbau, der meist die gleiche Dachhaut wie die restliche Dachfläche hat und aus der Dachfläche herausragt. Dachgauben ermöglichen den Einbau von vertikalen Fenstern für die Räume des Dachgeschosses.

  • Gebäudegrundriss

    Gebäudegrundriss

    In der Regel maßstabsgerechte Darstellung einer Gebäudegrundfläche. Darüber hinaus gibt der Grundriss noch Auskunft über die Zweckbestimmungen der einzelnen Räume. Zu den Bauunterlagen gehören Grundrisszeichnungen von allen Stockwerken. Der Grundriss liefert eine Ansicht des Baus von oben mit einem vorgestellten horizontalen Schnitt durch das Mauerwerk.

  • Gebäudehülle

    Gebäudehülle

    Ist als Oberbegriff über die Fassaden sowie Dachkonstruktion eines Gebäudes zu sehen. Oftmals ist zwischen den Bauteilen ein fließender Übergang, womit die Abgrenzung in Dach oder Fassade schwerfällt.

  • Gebrauchstauglichkeit

    Gebrauchstauglichkeit

    Bestandteil einer statischen Analyse. Kennzeichnet den maximalen Verformungszustand, bei dem die Funktion des Bauteils noch gegeben ist. Beispielhaft ist hier die maximal zulässige Verformung der Unterkonstruktion von Isolierglasscheiben zu nennen. Ist die Verformung zu groß, kann das Isolierglas undicht werden und seine Funktion nicht mehr erfüllen.

  • Gehrungen von Glaskanten

    Gehrungen von Glaskanten

    Anschrägung der Glaskante im entsprechenden Winkel. Gehrungen können rodiert oder poliert sein.

  • Gehrungsecke

    Gehrungsecke

    Bei der Gehrungsecke werden beide Profile in einem Winkel abgeschnitten und zusammengebaut.

  • Gehrungskante

    Gehrungskante

    Kantenform, die mit der Oberfläche aus konstruktiven Gründen (Gehrung) einen von 90 Grad abweichenden Winkel bildet, wobei der spitze Winkel bis max. 2 Millimeter abgefasst ist.

  • Geländer

    Geländer

    Geländer verhindern das Abstürzen von Personen und dienen als Stütze zum leichteren Begehen einer Treppe. Geländer dienen aber auch als zusätzliche Versteifung der Trittstufen einer Treppe. Den seitlichen Druck von Personen müssen Geländer sicher aufnehmen können.

  • Gelenk

    Gelenk

    Gelenke sind Stellen, an denen die Kontinuität eines Bauteils unterbrochen ist. An ihrer Stelle im Bauteil werden nicht alle Schnittgrößen weitergeleitet. Die Gelenke werden nach den ausgelösten Schnittgrößen unterschieden. Gelenke treten an Knoten von Bauteilen oder Baustrukturen auf.

  • Gelenkstoß

    Gelenkstoß

    Der Gelenkstoß kann keine Biegekräfte aufnehmen. Der Doppellaschengelenkbolzen muss im Querschnitt so groß bemessen werden, dass er die Beanspruchung ohne Abscherung aufnehmen kann. Das Gelenk ermöglicht dem Träger eine geringe Winkelbeweglichkeit.

  • Gerüst

    Gerüst

    Ein Gerüst ist eine vorübergehende, im Allgemeinen wiederverwendbare Hilfskonstruktion aus meist standardisierten Gerüstbauteilen aus Holz oder Metall, die als Arbeitsplattform oder als Schutzeinrichtung verwendet wird.

  • Gerüstkonzept

    Gerüstkonzept

    Komplexe Gebäudehüllen erfordern auch bei der Montage aufwendige Gerüstanlagen. Ein gutes Gerüstkonzept kann hier helfen, Kosten zu senken. So kann zum Beispiel durch fahrbare Gerüste wertvolle Auf und Abbauzeit eingespart werden.

  • Gesäumte Kante

    Gesäumte Kante

    Entschärfen einer Glaskante durch Abschleifen, einfachste Form der Kantenbearbeitung im Glasbau.

  • Gesamtenergiedurchlass

    Gesamtenergiedurchlass

    Die Definition des Gesamtenergiedurchlasses (g-Wert) ist die Summe aus der direkten Transmission durch solare Strahlung sowie der Wärmeabgabe nach innen durch Strahlung und Konvektion. Eine Doppelverglasung aus Klarglas hat einen g-Wert von ca. 0,8.

  • Geschäftete Glasschwerter

    Geschäftete Glasschwerter

    Lange Glasschwerter können in geschäfteter Bauweise hergestellt werden. Einzelscheiben werden hierzu hintereinander und übereinandergelegt, sodass die darüber angeordnete Scheibe den darunterliegenden Scheibenstoß überdeckt. Überlange Glasschwerter können durch mehrere Scheiben hintereinander hergestellt werden.

    Quelle: AIS Online

  • Geschichte des Glases

    Geschichte des Glases

    Glas ist keine Erfindung des Menschen, sondern vielmehr von der Natur kopiert. Naturglas entsteht beispielsweise bei Vulkanausbrüchen, Meteoriteneinschlag und Blitzeinschlag. Astronauten fanden natürliches Glas auf dem Mond. Fachleute nehmen an, dass bei Meteoriteneinschlägen Mineralien zu Mondglasperlen schmelzen.

  • Geschoss

    Geschoss

    Ein Geschoss ist die Gesamtheit aller Räume in einem Gebäude, die auf einer Zugangsebene liegen und horizontal verbunden sind. Es ist möglich, dass ein Geschoss Höhenunterschiede aufweist. Entscheidend ist aber die horizontale Zusammengehörigkeit der Räume. Der Begriff wird heute unabhängig von der Art der Gebäudekonstruktion verwendet.

  • Geschweißte Glashalter

    Geschweißte Glashalter

    Geschweißte Glashalter werden eingesetzt, wenn Scheibengewichte so groß sind, dass Aluglashalter nicht mehr ausreichen. Es werden Flachmaterialien verwendet. Die Breite muss an die Scheibendicke angepasst werden. Hierbei ist die Stärke der Dichtung und der Thermoisolatoren zu berücksichtigen. Sie werden nach statischer Erfordernis umlaufend verschweißt.

  • Geschweißte Rohre

    Geschweißte Rohre

    Ausgangsmaterial ist entweder Bandstahl oder eine Blechtafel. Grundsätzlich sind zwei Ausführungen zu unterscheiden: längsnahtgeschweißte und spiralnahtgeschweißte Rohre.

  • Gewichtskraft/Gewicht

    Gewichtskraft/Gewicht

    Gewichtskraft ist die Kraft, die ein Körper durch die auf seine Masse wirkende Fallbeschleunigung aufbringt. Die Gewichtskraft wird vor allem bei statischen Berechnungen anstelle der Masse benutzt.

  • Gewinde

    Gewinde

    Unter Gewinde versteht man eine profilierte Einkerbung, die fortlaufend wendelartig um eine zylinderförmige Innen- oder Außenwandung in einer Schraublinie verläuft. Die Kerbe wird als Gewindegang bezeichnet.

  • Gezogenes Glas

    Gezogenes Glas

    Gezogenes Glas wird nach dem industriellen Verfahren des elektrischen Schmelzens und mechanischen vertikalen Ziehens hergestellt. Gezogene Gläser werden beim Produktionsprozess auf beiden Oberflächen feuerpoliert.

  • GFK

    GFK

    Abkürzung für Glasfaserverstärkter Kunststoff. GFK ist ein Faser-Kunststoff-Verbund aus einem Kunststoff (z. B. Polyesterharz, Epoxidharz oder Polyamid) und Glasfasern. Umgangssprachlich ist GFK auch als Fiberglas bekannt.

  • Gießen

    Gießen

    Auffüllen eines Modells mit geschmolzenem Glas.

  • Gießharz

    Gießharz

    Kunstharz, das flüssig zum Endprodukt verarbeitet wird und als dieses oder dessen Bestandteil erstarrt. Gießharz wird zum Verbinden von Scheiben verwendet. Mit Gießharz können höhere Schalldämmwerte erreicht werden. Der Einsatz von Gießharz im Überkopfbereich ist nur durch Zustimmung im Einzelfall möglich.

  • Gipskarton

    Gipskarton

    Gipskarton (GK) ist ein Baustoff aus Gips, meistens in Verwendung als Gipskartonplatten (GKP) – auch Gipskarton-Bauplatte (GKB) – mit beidseitigem Kartonage-Bezug im Trocken- oder Akustikbau. Ihre Stabilität erhalten die Platten durch die beidseitige Kartonage, welche die Zugkräfte aufnimmt.

  • Gitterrost

    Gitterrost

    Ein Gitterrost ist eine freitragende, belastbare (z. B. begehbare oder befahrbare) plattenförmige Konstruktion mit vielen durchgehenden Öffnungen. Gitterroste werden als Abdeckungen für Bühnen, Laufstege, Treppen, Podeste, Tritte und sonstige Öffnungen verwendet. Sie bestehen in der Regel aus Trag-, Querstäben und Randeinfassungen.

  • Gitterschale

    Gitterschale

    Stabtragwerk aus meist vielen verschiedenen Einzelbauteilen. Erfordert sehr hohen Fertigungs- und Montageaufwand. Besonderes Augenmerk ist auf die Ausbildung der Knoten zu richten. Eine computergestützte Fertigungstechnologie ist bei der Komplexität dieser Bauvorhaben unerlässlich.

  • Glas

    Glas

    Glas ist ein anorganisches Schmelzprodukt, das aus verschiedenen Rohstoffen erschmolzen wird und beim Abkühlen nicht kristallisiert, sondern allmählich erstarrt. Thermodynamisch wird Glas als gefrorene, unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet.

  • Glasa

    Glasa

    Das Wort Glas leitet sich vom germanischen glasa ab. Glas gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit, aber in vielen Fragen des atomaren Aufbaus und seiner Struktur bestehen noch Unklarheiten.

  • Glasbaustein

    Glasbaustein

    Klassische Glasbausteine sind aus Gussglas. Sie können transparente, lichtdurchlässige, lineare oder gebogene Wände bilden. seele hat den Glasbaustein durch die Lamination einzelner Flachglasscheiben neu definiert. Durch den Einsatz von bunten Folien, Sandstrahltechniken usw. können hierin verschiedene Effekte erzielt werden.

  • Glasbock/A-Bock

    Glasbock/A-Bock

    Gestell zur Lagerung und zum Transport von Glasscheiben.

  • Glasbruch

    Glasbruch

    Glas ist ein spröder Werkstoff und zeichnet sich dadurch aus, dass es bei Überbelastung direkt bricht. Es hat keine Streckgrenze wie z. B. Metall.

  • Glasdachstein

    Glasdachstein

    Im Pressverfahren in einem Dachziegel- oder Betondachsteinformat hergestellter Glaskörper, der zur Belichtung von Dachräumen u. Ä. dient.

  • Glasdickenberechnung

    Glasdickenberechnung

    Bemessung von Flachglas unter Berücksichtigung der Größe, Lage, Lagerung oder Befestigung sowie der entsprechenden Beanspruchungen (z. B. Winddruck, Linienlast usw.).

  • Glaseigenschaften

    Glaseigenschaften

    Glas ist weder brennbar noch entflammbar und kann daher auch keinen Rauch entwickeln. Glas hat eine homogene, glatte Oberfläche, ist leicht zu reinigen und daher hoch hygienisch. Glas hat eine hohe chemische Resistenz, ist beständig gegen die meisten Säuren und Laugen, wasserunlöslich und weitgehend korrosionsbeständig.

  • Glaseinstand

    Glaseinstand

    Bezeichnet die Breite der Glasscheibe, die in der Klemmkonstruktion, zum Beispiel einer Pressleiste, liegt. Je nach geltender Normung muss auch unter Belastung ein Mindestglaseinstand gewährleistet sein.

  • Glaserblei

    Glaserblei

    Glaserblei ist ein Gemisch aus Blei und Zinn für Bleiruten. Diese Ruten setzt man bei Butzenscheiben und in der Glasmalerei als Rahmen ein. Glaserblei sind die Bleistege von Bleiverglasungen.

  • Glasfalz

    Glasfalz

    Der Glasfalz ist die Rahmenausbildung, die zur Aufnahme von Verglasungen dient.

  • Glasfalzbelüftung

    Glasfalzbelüftung

    Um eine Kondensatbildung im Bereich des Einstandes der Glasscheibe im Rahmen zu verhindern, muss ein Durchströmen von Luft in diesem Bereich gewährleistet sein.

  • Glasfalzbreite

    Glasfalzbreite

    Summe der Maße für die Dicke der Glasscheibe (Glaselemente) und der Dichtstoffauf- und vorlagen.

  • Glasfarbe

    Glasfarbe

    Die meisten Glassorten werden mit weiteren Zusatzstoffen produziert, um bestimmte Eigenschaften, wie z. B. die Färbung des Glases, zu beeinflussen. Zur Glasfärbung werden Metalle in winzigen Mengen (z. B. 0,1 %) beigemischt. Die am häufigsten verwendeten Metalle sind Gold und Silber.

  • Glasfaser

    Glasfaser

    Eine Glasfaser ist eine lange, dünne Faser, die man als geschmolzenes Glas zu dünnen Fäden zieht.

  • Glasfasermatten

    Glasfasermatten

    Glasfasermatten-Thermoplast (GMT) ist ein Kunststoff, bei dem Glasfasermatten durch einen thermoplastischen Kunststoff miteinander verklebt und umhüllt werden.

  • Glasfaserverstärktes Aluminium

    Glasfaserverstärktes Aluminium

    Glasfaserverstärktes Aluminium (auch Glare) ist ein neuartiger Verbundwerkstoff, der aus vielen jeweils nur wenige Zehntelmillimeter dicken Schichten besteht. Diese Schichten bestehen abwechselnd aus Aluminium und einem Glasfaserlaminat (glasfaserverstärkter Kunststoff). Die Schichten werden unter Druck verklebt.

  • Glasfehler

    Glasfehler

    Produktionsbedingte, bis zu einem in der Norm festgestellten Ausmaß zulässige Fehler (je nach Glasart gibt es optische und sichtbare Fehler).

  • Glasgeländer

    Glasgeländer

    Bei einem Glasgeländer besteht die Füllung aus Glas bzw. Plexiglas. Der Handlauf kann aus Edelstahl, Holz oder Aluminium gearbeitet sein. Das Glas wird zwischen senkrechten Pfosten eingespannt. Es kann aber auch im Boden befestigt sein.

  • Glashalteleiste

    Glashalteleiste

    Die Glashalteleiste presst die Glasscheibe bei der linienförmigen Lagerung gegen den äußeren Profilanschlag. Glashalteleisten gibt es in genagelter, geschraubter oder geklipster Ausführung. Vorteilhaft sind die schnelle Montage und das einfache Ausglasen im Reparaturfall. Nachteilig ist eine hohe Ansichtsbreite der Konstruktion.

  • Glashauseffekt

    Glashauseffekt

    Ein Glashaus- oder Treibhauseffekt entsteht, wenn in einem Innenraum durch verglaste Fensteröffnungen oder Dächer Sonnenlicht einfällt und von den Materialien des Innenraums absorbiert wird. Dadurch kann sich der Innenraum deutlich über das Niveau der Umgebungstemperatur aufheizen.

  • Glasherstellung

    Glasherstellung

    Bei der Herstellung von Glasbauteilen wird zwischen Float- und Gussglas unterschieden. Glasscheiben werden heute fast nur noch nach dem in den Sechzigerjahren entwickelten Floatglasverfahren hergestellt. In den technischen Richtlinien oder Normen wird dieses Glas auch als Spiegelglas (SPG) bezeichnet.

  • Glasjalousie

    Glasjalousie

    Eine Glasjalousie ist ein missverständlicher Begriff für Jalousien, die zwischen den Isolierglasscheiben eines Fensters eingesetzt sind. Sie bestehen somit in diesem Fall keineswegs aus Glas. Ganz im Gegensatz zu Glasjalousien im Möbelbau. Hier kommen Rollläden bzw. Jalousien für Aufsatzschränke, Ober- sowie Unterschränke in der Küche zum Einsatz.

  • Glaskantenbeleuchtung

    Glaskantenbeleuchtung

    Die Glaskantenbeleuchtung ist ein Verfahren, bei dem eine matte oder strukturierte Platte aus Floatglas von einem Halterungsprofil aus mit einer Leuchtdiode angestrahlt wird. Das Verfahren funktioniert nur, wenn die Glaskante, auf die das Licht trifft, glatt poliert ist. Das Licht verteilt sich dann annähernd gleichförmig im Glas.

  • Glaskelch

    Glaskelch

    Es ist ziemlich sicher, dass seele nicht das älteste je erstellte Glas(kunst)werk erschaffen hat. Das älteste sicher zu datierende Glasgefäß ist ein Kelch, der den Namen des ägyptischen Pharaos Thutmosis III. trägt und um 1450 vor Christus gefertigt wurde.

  • Glaskeramik

    Glaskeramik

    Glaskeramiken werden nach glastechnischen Verfahren hergestellt und erstarren beim Abkühlen zunächst zu Glas. Eine anschließende Wärmebehandlung wandelt es in einen überwiegend kristallinen Werkstoff um. Glaskeramik verfügt über Eigenschaften, die von denen des Glases abweichen, aus dem die Umwandlung erfolgte.

  • Glasklotz

    Glasklotz

    Ein Glasklotz besteht nicht aus Glas, sondern meist aus Kunststoff und dient hauptsächlich dazu, die Verglasung sicher im Falzraum abzustellen, um einen Kontakt zwischen Metall und Glas zu vermeiden.

  • Glaskonstruktion

    Glaskonstruktion

    Glas ist in der modernen Architektur ein sehr beliebter und häufig eingesetzter Baustoff. Glas altert so gut wie nicht und ist weitgehend wartungsfrei, vom Reinigungsaufwand abgesehen. Filigrane Architektur lebt vom flächigen Einsatz dieses Werkstoffes. In geringem Maß ist Glas in der Lage statische Aufgaben zu erfüllen.

  • Glaskorrosion

    Glaskorrosion

    Die Glaskorrosion beginnt mit dem Herauslösen von Oxiden diverser Elemente, zum Beispiel Natrium, Kalium, Kalzium, Barium oder Bor. An den betroffenen Stellen verändern sich damit die physikalischen Eigenschaften des Materials. Es bildet sich eine Gelschicht, die mit Ionen des einwirkenden Stoffes weiter zu einem schleierhaften Überzug reagiert.

  • Glaskugelsack

    Glaskugelsack

    Prüfkörper zur Untersuchung von betretbaren Verglasungen.

  • Glaslot

    Glaslot

    Spezielles Glasmaterial, das für das Löten von Gläsern verwendet wird.
    Glasmacherpfeife
    Hohles Eisenrohr von 100 bis 150 cm Länge mit erweitertem Ende zur Aufnahme von Glasschmelze an der einen und Mundstück für den Glasbläser an der anderen Seite.

  • Glasperlenstrahlen

    Glasperlenstrahlen

    Das Glasperlenstrahlen ist ein Verfahren zur Oberflächensäuberung und Endbehandlung. Es findet sowohl beim Entlacken Anwendung als auch bei der Beseitigung von Schweiß- oder Lötzunder. Anlassfarben und Oxidationsschichten bei Nichteisenmetallen, Edelstahl, Eisengussteilen oder Aluminiumguss lassen sich mit diesem Verfahren ebenfalls sehr gut entfernen.

  • Glasreff/Fensterreff

    Glasreff/Fensterreff

    Transportgestell für Glasscheiben oder komplette Fensterelemente. Wird meist seitlich an oder auf der Ladefläche von Nutzfahrzeugen befestigt. Dient dem stehenden Transport der Glasscheiben. Glasreffs sind auch für große Nutzfahrzeuge bis Bandmaßgröße herstellbar.

  • Glasrohre

    Glasrohre

    Aus speziellem Röhrenglas gewonnen, weist dieses Glas je nach technischem Zweck einen unterschiedlichen Durchmesser auf. Heutzutage sind es ausschließlich nach mechanischen Verfahren horizontal oder vertikal nach oben oder unten gezogene Glasröhren. Diese Glasrohre können als tragendes Element eingesetzt werden.

  • Glasrohstoffe

    Glasrohstoffe

    Für die Herstellung von Kalk-Natron-Glas, das ca. 90 % der produzierten Glasmenge ausmacht, werden als Hauptbestandteile folgende Rohstoffe eingesetzt: Siliciumdioxid SiO2 (Quarzsand), Natriumkarbonat Na2CO3 (Soda), Kalziumoxid CaO (gebrannter Kalk).

  • Glassauger

    Glassauger

    Ein Glassauger ist ein Werkzeug zum Bewegen oder Heben von Glasscheiben. Durch das Vakuum, das durch Absaugen der Luft zwischen den Saugtellern und der planen Glasscheibe entsteht, ist es möglich, die Scheibe anzuheben. Mit Glassauganlagen können Scheiben gekippt, gedreht und für den Einbau in Position gebracht werden.

  • Glasschiebetür

    Glasschiebetür

    Glasschiebetüren sind Schiebetüren, die meist aus einer rahmenlosen Glasscheibe bestehen. Sie können überall dort verwendet werden, wo es auf eine hohe Transparenz ankommt.

  • Glasschleifen

    Glasschleifen

    Das Materialgefüge von Glas lässt eine Spanbildung nicht zu: Glasschleifen ist also kein spanabhebender Arbeitsgang wie bei der Holzbearbeitung, sondern ein Wegsprengen und Wegreißen kleiner Teilchen. Glas kann nur nass geschliffen werden.

  • Glasschmelze

    Glasschmelze

    Die Glasschmelze besteht aus verschiedenen Phasen. Den Beginn macht die Rauschmelze mit dem Erschmelzen des Gemenges der Homogenisierung. Nach dem Erschmelzen der festen Bestandteile kommt die Läuterung, in der die Gase ausgetrieben werden. Daran schließt sich das Abstehen des Glases an, in der das Material zur weiteren Formgebung abgekühlt wird.

  • Glasschmelzwanne

    Glasschmelzwanne

    Eine Glasschmelzwanne wird zur Herstellung der Glasschmelze in der Glasproduktion verwendet. Dabei werden die Glasrohstoffe ständig in die Wanne gefüllt und vereinigen sich schließlich zu einer Schmelze. Dieser Vorgang kann mehrere Tage Zeit in Anspruch nehmen.

  • Glasschneider

    Glasschneider

    Gerät zum Schneiden von Glas. Eigentlich ist der Begriff falsch, da das Glas nur geritzt und dann gebrochen wird. Früher wurde zum Ritzen ein Diamant verwendet, heute sind es Stahlrädchen.

  • Glasschwert

    Glasschwert

    Glasschwerter sind meist vertikale, aussteifende Glasbalkenelemente, die im Fassadenbereich eingesetzt sind. Sie dienen der Aussteifung von Glasfassaden.

  • glasstec

    glasstec

    Zweijährlich stattfindende internationale Fachmesse zum Thema Glas. Präsentiert werden alle Bereiche der Glasproduktion, -bearbeitung und -veredelung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Veröffentlichung innovativer Konstruktionen des konstruktiven Glasbaus. seele ist stets als Innovationsträger mit beeindruckenden Exponaten vor Ort.

  • Glasstein

    Glasstein

    Ein Glasstein ist in der Regel ein Hohlglaskörper, der aus zwei aneinandergeschmolzenen Glasschalen besteht. Die beiden äußeren Flächen sind glatt oder strukturiert. Glassteine gibt es in verschiedenen Formaten und Einfärbungen.

  • Glasstifte/Glaserstifte

    Glasstifte/Glaserstifte

    Glaserstift ist die Bezeichnung für die Drahtstifte mit rundem Schaft und Halbrundkopf, die die Glasscheibe im Holzrahmen befestigt. Heutzutage werden dafür Blechdreiecke verwendet.

  • Glastest

    Glastest

    Test eines Glases unter Einbaubedingungen.

  • Glasträger

    Glasträger

    Meist horizontal liegendes Bauteil aus Glas, das Querkräfte und Biegemomente aufnehmen kann. Experimentelle Aufbauten haben enorme Tragfähigkeiten bei mehreren Metern Spannweite ergeben. Glasträger erlauben ein Höchstmaß an Transparenz bei Dachverglasungen. Der Einsatz als Sekundärtragwerk ergibt erhöhte Anforderungen an die Resttragfähigkeit.

  • Glastreppe

    Glastreppe

    Konstruktion einer selbst tragenden Ganzglastreppe. Hierbei kommen u. a. besonders tragfähige Mehrfach-VSG-Scheiben mit SentryGlas (SG)-Interlayern zum Einsatz, die sowohl die primäre als auch die sekundäre Tragstruktur der Treppe bilden. Metallteile werden lediglich als Verbindungselemente zwischen den Glasscheiben verwendet. SentryGlas ist ein Markenzeichen von DuPont.

  • Glastürband

    Glastürband

    Glastürbänder sind Türbänder, die speziell für Ganzglastüren hergestellt werden. Im Gegensatz zum Glastürscharnier muss zur Anbringung des Glastürbandes das Sicherheitsglas werkseitig vorgebohrt werden.

  • Glastüren

    Glastüren

    Rahmenlose Glastüren werden mit Sicherheitsglas ausgeführt. Die Türblätter sind im hohen Maß bruch- und stoßfest.

  • Glasveredelung

    Glasveredelung

    Überbegriff für das nachträgliche Bearbeiten von Glas, wie das Aufbringen von Folien, das Schleifen der Kanten oder das Gravieren von Glas.

  • Glaszone

    Glaszone

    Zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas wird dieses in eine Hauptzone, eine Randzone und eine Falzzone eingeteilt. In der Hauptzone sind nur geringe optische Beeinträchtigungen zulässig.

  • Glas mit schaltbarer Transparenz

    Glas mit schaltbarer Transparenz

    Ist ein Verbundsicherheitsglas mit einem Film aus Flüssigkristallen (LC). Mit dem Anlegen elektrischer Spannung richten sich die Kristalle aus und stellen die Transparenz her. Ohne elektrische Spannung ist das Glas milchig-weiß und dient als Sichtschutz mit Lichtdurchlässigkeit.

  • Glas schneiden

    Glas schneiden

    Die häufigste Methode des Glasschneidens ist das Anritzen der Oberfläche mit einem Glasschneider und das anschließende Brechen.

  • Gleitband

    Gleitband

    Gleitband ist ein Begriff der Materialwissenschaft. Gleitbänder werden in Anlehnung an die englische Bezeichnung persistent slip bands (PSBs) auch persistente Gleitbänder genannt. Gleitbänder sind Strukturen in Metallen, in denen sich die Verformung unter äußerer Last konzentriert.

  • Gleitlager

    Gleitlager

    Ein Gleitlager ist ein Element, das auf gleitender Bewegung (Führung) eines Bauteils auf oder in einem Lager beruht. Sie sind im Allgemeinen auf Schmierung gegen Gleitreibung angewiesen. Die Materialien müssen abhängig von der Belastung und Geschwindigkeit aufeinander abgestimmt werden.

  • Glühen

    Glühen

    Der Begriff fasst alle Verfahren der Wärmebehandlung zusammen, die das Erwärmen des Werkstücks auf eine bestimmte Temperatur (Glühtemperatur), das kurz- oder längerfristige Halten auf Glühtemperatur sowie schließlich die langsame Abkühlung zur Grundlage haben. Normal-, Spannungsarm-, Weich-, Rekristallisations-, Grobkorn- und Diffusionsglühen.

  • Glühfehler

    Glühfehler

    Nicht eingehaltene Glühtemperaturen führen zu nicht beabsichtigten Gefügeumwandlungen. Bei lang anhaltender, weit überschrittener Glühtemperatur wird der Werkstoff geschädigt oder zerstört.

  • Goldener Schnitt

    Goldener Schnitt

    Wird in der Architektur als die ideale Proportion angesehen. Das Verhältnis ist etwa 1:1,618. Entsprechende Teilungen werden als sehr harmonisch und ästhetisch empfunden.

  • Goldrubinglas

    Goldrubinglas

    Goldrubinglas ist eine Sammelbezeichnung für zartrosa bis dunkelrote Gläser, die mit in der Glasschmelze gelöstem, kolloidalem Gold gefärbt sind. Goldrubinglas wird durch das preiswertere und eher gelbstichige Selenrubinglas und das oft etwas braunstichige Kupferrubinglas verdrängt.

  • Goldrubinglas

    Goldrubinglas

    Goldrubinglas ist eine Sammelbezeichnung für zartrosa bis dunkelrote Gläser, die mit in der Glasschmelze gelöstem, kolloidalem Gold gefärbt sind. Goldrubinglas wird durch das preiswertere und eher gelbstichige Selenrubinglas und das oft etwas braunstichige Kupferrubinglas verdrängt.

  • Grabendach

    Grabendach

    Eine Aneinanderreihung von Schmetterlingsdächern.

  • Grabendach

    Grabendach

    Eine Aneinanderreihung von Schmetterlingsdächern.

  • Grat

    Grat

    Schräge Schnittlinie zweier Dachflächen. Entsprechen einer Außenecke, ähnlich den First.

  • Grenzabmaß

    Grenzabmaß

    Gibt an, um welches Maß eine bestimmte Größe abweichen darf. Die Glasdicken bei Floatglas dürfen beispielsweise um 0,2 bis 1,0 Millimeter von ihrer Nenndicke abweichen (je nach Glasdicke).

  • Grenzabmaß

    Grenzabmaß

    Gibt an, um welches Maß eine bestimmte Größe abweichen darf. Die Glasdicken bei Floatglas dürfen beispielsweise um 0,2 bis 1,0 Millimeter von ihrer Nenndicke abweichen (je nach Glasdicke).

  • Grenzmuster

    Grenzmuster

    Ein Paar von unterschiedlichen Mustern, die festlegen, zwischen welchen Grenzen sich eine Farbe bzw. Struktur bewegen muss, um die Montagfreigabe zu erhalten. Grenzmuster werden z. B. bei Eloxaloberflächen verwendet.

  • Grenzmuster

    Grenzmuster

    Ein Paar von unterschiedlichen Mustern, die festlegen, zwischen welchen Grenzen sich eine Farbe bzw. Struktur bewegen muss, um die Montagfreigabe zu erhalten. Grenzmuster werden z. B. bei Eloxaloberflächen verwendet.

  • Grobblech

    Grobblech

    Blech mit einer Dicke von 3 Millimetern und mehr. Grobblech wird in praktisch allen unlegierten und legierten Stahlsorten geliefert.

  • Grobblech

    Grobblech

    Blech mit einer Dicke von 3 Millimetern und mehr. Grobblech wird in praktisch allen unlegierten und legierten Stahlsorten geliefert.

  • Grobreinigung

    Grobreinigung

    Unter einer Grobreinigung versteht man die Erstreinigung der Fassade nach fertiggestellter Montage.

  • Grobreinigung

    Grobreinigung

    Unter einer Grobreinigung versteht man die Erstreinigung der Fassade nach fertiggestellter Montage.

  • Grünstich

    Grünstich

    Grünliche Einfärbung von Kalk-Natron-Silicatgläsern, hervorgerufen durch geringe Mengen von Eisenoxid in den natürlichen Rohstoffen. Grünstich ist kein rügbarer Mangel.

  • Grünstich

    Grünstich

    Grünliche Einfärbung von Kalk-Natron-Silicatgläsern, hervorgerufen durch geringe Mengen von Eisenoxid in den natürlichen Rohstoffen. Grünstich ist kein rügbarer Mangel.

  • Grundgeräuschpegel

    Grundgeräuschpegel

    Der Grundgeräuschpegel ist der geringste an einem Ort zu einer bestimmten Zeit gemessene Schallpegel, bei dem Ruhe empfunden wird.

  • Grundgeräuschpegel

    Grundgeräuschpegel

    Der Grundgeräuschpegel ist der geringste an einem Ort zu einer bestimmten Zeit gemessene Schallpegel, bei dem Ruhe empfunden wird.

  • Grundstahl

    Grundstahl

    Stahlsorten mit Güteanforderungen, deren Erfüllung keine besonderen Maßnahmen bei der Herstellung erfordert.

  • Grundstahl

    Grundstahl

    Stahlsorten mit Güteanforderungen, deren Erfüllung keine besonderen Maßnahmen bei der Herstellung erfordert.

  • GSB International

    GSB International

    Die GSB International ist eine Gemeinschaft, die für die Qualitätssicherung bei der Stückbeschichtung von Bauteilen einsetzt. GSB-Qualitätsrichtlinien gelten für die Beschichtung von Bauteilen aus Aluminium, Stahl und dessen Legierungen, die im Bauwesen Verwendung finden.

  • Gütesicherung

    Gütesicherung

    In den Normen oder bauaufsichtlichen Zulassungen ist festgelegt, welche Materialwerte wie oft bei der Eigenüberwachung vom Hersteller zu überwachen sind. Zusätzlich werden diese Werte in regelmäßigen Abständen von neutralen Prüfinstituten kontrolliert.

  • Gusseisen

    Gusseisen

    In Form gegossenes Eisen mit 2 bis 4 % Kohlenstoff, der überwiegend als Grafit bzw. Temperkohle vorliegt, und das keiner Umformung mehr unterworfen wird.

  • Gussglas

    Gussglas

    In der Regel wird Gussglas im Fließbandverfahren durch Gießen und Walzen hergestellt, mit und ohne Drahtnetzeinlage, weiß und farbig, ein- oder doppelseitig ornamentiert. Das Glas ist lichtdurchlässig und durchscheinend, Durchsicht mindernd, je nach Prägung Licht streuend oder Licht lenkend.

  • GV

    GV

    Abkürzung für gleitfeste, planmäßig vorgespannte Verbindung. Bei diesem Verbindungstyp wird auch die Kontaktfläche der beiden Bauteile zum Kraftübertrag durch Reibung genutzt. Gleitfeste Verbindungen erfordern immer eine planmäßige Vorspannung der Schrauben und eine entsprechende Vorbehandlung der Reibflächen.

  • GVP

    GVP

    Abkürzung für gleitfeste, planmäßig vorgespannte Passverbindung. Die Verbindung hat gegenüber der gleitfesten Verbindung ohne Passschraube eine nochmals höhere Tragfähigkeit. Auf eine zusätzliche Schraubensicherung kann aufgrund der planmäßigen Vorspannung der Schraubenverbindung verzichtet werden.
    H-Profil
    Große warmgewalzte Profile mit breiten oder sehr breiten Flanschen.

H

  • H-Zugproben

    H-Zugproben

    Anhand von H-Zugproben wird die Aushärtung, die Haftung am Untergrund sowie die Festigkeit eines Klebstoffs geprüft, zum Beispiel bei Structural-Glazing-Fassaden. Dieser Test sollte zumindest einmal für jede verwendete Kombination von Katalysator und Basiskomponente durchgeführt werden. Nach jedem Gebindewechsel sollte eine erneute Prüfung erfolgen.

  • Haarriss

    Haarriss

    Kleinster Riss in der Glasoberfläche, der kaum wahrnehmbar ist und bei schrägem Lichteinfall sichtbar wird.

  • Hämatit

    Hämatit

    Hämatit ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide (und Hydroxide) und eine Modifikation des Eisen(III)-oxids mit der Summenformel Fe2O3.

  • Härte

    Härte

    Widerstand, den ein Werkstoff einer Verformung entgegensetzt. Die Härte erlaubt Aussagen über die Festigkeit eines Werkstoffes. Man ermittelt sie mit verschiedenen Härtemessverfahren.

  • Härten

    Härten

    Unter Härten versteht man das Erwärmen auf Härtetemperatur (auch als Austenitisieren bezeichnet) und nachfolgendes Abkühlen mit solcher Geschwindigkeit, dass oberflächlich oder durchgreifend eine erhebliche Härtesteigerung durch Martensitbildung eintritt. Das Härten ist ein bei Stählen weitverbreitetes Wärmebehandlungsverfahren.

  • Härten (von Stahl)

    Härten (von Stahl)

    Das Härten von Stahl ist eine Erhöhung seiner mechanischen Widerstandsfähigkeit durch gezielte Änderung und Umwandlung seines Gefüges. Es kann durch Wärmebehandlung mit anschließendem schnellem Abkühlen erfolgen. Wird ein Metall plastisch verformt, so breiten sich im Werkstück Versetzungen aus.

  • Härteprüfung nach Brinell

    Härteprüfung nach Brinell

    Vom schwedischen Ingenieur Johan August Brinell im Jahr 1900 entwickelte Methode der Härteprüfung. Sie kommt bei weichen bis mittelharten Metallen, wie zum Beispiel unlegiertem Baustahl oder Aluminiumlegierungen, bei Holz und bei Werkstoffen mit ungleichmäßigem Gefüge, wie etwa Gusseisen, zur Anwendung. Während der Prüfung wird eine Hartmetallkugel mit einer festgelegten Prüfkraft in die Oberfläche des zu prüfenden Werkstücks gedrückt.

  • Härteprüfung nach Rockwell

    Härteprüfung nach Rockwell

    Von dem amerikanischen Ingenieur Stanley Rockwell im Jahr 1920 entwickeltes Härteprüfverfahren. Die Rockwellhärte eines Werkstoffs ergibt sich aus der Eindringtiefe eines Prüfkörpers bei Anliegen einer bestimmten Vor- und Prüfkraft. Beispiel: Ein Eindringkörper wird in zwei Stufen in die Probe gedrückt. Aus der bleibenden Eindringtiefe wird die Rockwellhärte abgeleitet.

  • Härteprüfung nach Shore

    Härteprüfung nach Shore

    Die Shore-Härte, benannt nach Albert Shore, ist ein Werkstoffkennwert für Elastomere.

  • Härteprüfung nach Vickers

    Härteprüfung nach Vickers

    Die nach der britischen Flugzeugbaufirma Vickers benannte Härteprüfung dient zur Prüfung harter und gleichmäßig aufgebauter Werkstoffe, aber auch zur Härteprüfung dünnwandiger oder oberflächengehärteter Werkstücke und Randzonen. Sie ist der Härteprüfung nach Brinell sehr ähnlich.

  • Haftungstest

    Haftungstest

    Der Haftungstest (Peel-Test) ist ein Eignungstest für Structural-Glazing-Silikon, der auf einer ebenen Prüfoberfläche (Glasscheibe oder Blech) durchgeführt werden kann.

  • Halbtonnendach

    Halbtonnendach

    Dachform, die einem liegenden Viertelzylinder entspricht. Ist ähnlich dem Pultdach, allerdings mit einer gewölbten Dachfläche.

  • Halbzeug

    Halbzeug

    Halbzeug bezeichnet vorgefertigte Rohmaterialformen wie Bleche, Stangen oder Rohre. Diese werden dann später noch zu anderen Endprodukten weiterverarbeitet. Häufig werden Halbzeuge nach allgemeinen Normen aus Metall oder Kunststoff hergestellt.

  • Halfenschienen

    Halfenschienen

    Halfenschienen dienen zum planmäßigen Anschluss von Lasten in Stahlbeton. Die Halfenschienen werden vor dem Betonieren in die Schalung eingelegt und fest einbetoniert. Die Planung der Schienen muss demzufolge frühzeitig erfolgen, damit sie auf der Baustelle bereitliegen. Die Schienen bestehen aus einem u-förmigen Schienenkörper mit angeschweißten Ankern.

  • Hall-Héroult-Prozess

    Hall-Héroult-Prozess

    Der Amerikaner Charles Martin Hall und der Franzose Paul Héroult haben Ende des 19. Jahrhunderts unabhängig voneinander ein Elektrolyseverfahren zur Gewinnung von Aluminium entwickelt. Bei diesem Verfahren wird Aluminium durch Schmelzflusselektrolyse von Aluminiumoxid hergestellt. Das Verfahren wurde durch Carl Josef Bayer weiter verbessert.

  • Halogen-Metalldampflampe

    Halogen-Metalldampflampe

    Die Halogen-Metalldampflampe ist ein Leuchtmittel aus der Gruppe der Gasentladungslampen, die als Füllung Halogene enthalten. Hauptsächliche Anwendungsgebiete sind Beleuchtung von Auslagen (shopping light), für Messehallen, Architekturbeleuchtung und Stadien, in Industrie- und Lagerhallen.

  • Handlauf

    Handlauf

    Der Handlauf eines Geländers schließt die sogenannte Geländerfüllung ab und dient vor allem der Sicherheit. Er muss mindestens – von der vorderen Stufenkante aus gemessen – 90 Zentimeter hoch sein und zur Wand einen Abstand von 4 Zentimetern haben, damit man den Handlauf umfassen kann.

  • Handmuster

    Handmuster

    Muster für den Auftraggeber und/oder Architekten von Beschichtungen, Profilen, Glas, Beschlägen oder vergleichbaren Bauteilen. In einer handlichen Größe, meist A4 oder A3. Anhand von solchen Mustern erfolgen in der Regel Baufreigaben.

  • Hard-Coating

    Hard-Coating

    Hard-Coating ist ein Beschichtungsverfahren, das direkt während des Herstellungsprozesses von Floatglas auf die noch flüssige Glasoberfläche aufgebracht und eingebrannt wird. Die dabei entstehende harte Oberfläche ist gegen chemische Einflüsse bzw. Abnutzungen beständig.

  • Harmonisierte Norm (HD)

    Harmonisierte Norm (HD)

    Eine harmonisierte Norm ist eine Europäische Norm, die im Auftrag der Europäischen Kommission und des EFTA-Sekretariats erstellt wurde, um die wesentlichen Anforderungen einer Europäischen Richtlinie zu unterstützen.

  • Harter Stoß

    Harter Stoß

    Harter Stoß ist ein Prüfverfahren, es dient dem Nachweis der Widerstandsfähigkeit von Verglasungen unter der stoßartigen Einwirkung eines Körpers relativ geringer Masse (in der Regel eine Stahlkugel) bei hoher Geschwindigkeit. Prüfung kann zum Beispiel an Überkopfverglasungen erfolgen, um den Aufprall fallender Gegenstände wie Werkzeug zu simulieren.

  • Hartglas

    Hartglas

    Chemisch resistentes und thermisch beständiges Geräteglas mit hohen Erweichungstemperaturen, einem thermischen Längenausdehnungskoeffizienten unter 6 * 10^6 1/K.

  • Hartmetall

    Hartmetall

    Hartmetalle sind gesinterte Carbidhartmetalle. Kennzeichnend sind ihre sehr hohe Härte, Verschleißfestigkeit und besonders die hohe Warmhärte. Hartmetalle finden Anwendung in der Bestückung von Werkzeugen und Teilen für die Zerspanung, spanlose Formgebung und bei reibendem Verschleiß.

  • Hartschaum

    Hartschaum

    Geschäumter Kunststoff (Polystyrol, Phenolharz, PUR), der als Wärmedämmstoff verwendet wird. Hartschaumplatten werden als Dämmstoff vorzugsweise für schwimmende Estriche zur Verbesserung des Trittschallschutzes und/oder als Wärmedämmverbundsystem für Außenwände verwendet.

  • Haspel

    Haspel

    Vorrichtung zum Auf- oder Abwickeln von Band, Blech oder Draht zu Bünden.

  • HEA

    HEA

    Kurzzeichen für breite I-Träger mit parallelen Flanschflächen.

  • Heat-Soak-Test

    Heat-Soak-Test

    Zusätzliche thermische Behandlung eines Einscheibensicherheitsglases nach dem Vorspannprozess, um das Risiko von Spontanbrüchen durch Nickelsulfid-Einschlüsse zu verringern.

  • Hebe-Schiebetür

    Hebe-Schiebetür

    Bei der Hebe-Schiebetür wird in geschlossenem Zustand der Flügel abgesenkt, sodass sich die Bodendichtungen fugendicht anpressen lassen. Zum Öffnen wird der Flügel durch den Beschlag aus der Dichtungsstellung gehoben und lässt sich auf Rollen leicht verschieben.

  • Heizband

    Heizband

    Elektrische Heizbänder werden für Dachflächen, in Rinnen oder auch in Fallrohren verwendet. Sie sorgen dafür, dass sich kein Schnee ansammelt oder es zur Eisbildung kommt. Die meisten angebotenen Heizbänder sind selbstregelnd und passen sich automatisch der Umgebungstemperatur an.

  • Heizglas

    Heizglas

    Heizglas ist eine Weiterentwicklung von Verbundsicherheitsglas. Es handelt sich um ein elektrisch heizbares Verbundsicherheitsglas. Je nach Anforderung sind mittels PVB-Folien zwei oder mehr Floatglasscheiben miteinander verbunden.

  • Hinterfüllschnur

    Hinterfüllschnur

    Eine Hinterfüllschnur wird bei Silikonfugen eingesetzt, um keine 3-Flanken-Haftung zu erhalten, da sie aus einem Material ist, das keine Verbindung mit dem Silikon eingeht.

  • Hinterlüftete Fassade ( VHF )

    Hinterlüftete Fassade ( VHF )

    Eine hinterlüftete Fassade ( auch Vorgehängte Hinterlüftete Fassade ) ist eine mehrschichtige Konstruktion, wobei die äußere Schicht aus festen Materialien besteht (Metall, Holz), danach ist die Luftschicht angeordnet und anschließend die Dämmung.

  • Hinterschnittanker

    Hinterschnittanker

    Spezielle Art eines Dübels. Bei Hinterschnittanker wird der Formschluss dadurch erreicht, dass durch einen Spezialbohrer das Bohrloch aufgeweitet wird. Durch eine Keilkonstruktion wird erreicht, dass der Hinterschnittanker das Bohrloch vollständig ausfüllt.

  • Hitzebeständige Gläser

    Hitzebeständige Gläser

    Glaskeramik, leicht gelblicher Farbton. Werden in der Regel bei Kaminöfen oder als Spritzschutz vor offenen Kaminen eingesetzt. In der Regel halten diese Gläser Temperaturen bis 700 °C aus.

  • HOAI

    HOAI

    Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI). Aktuell in der Fassung vom 30.04.2009.

  • Hochbauarchitektur

    Hochbauarchitektur

    Unter dem Begriff Hochbau versteht man ein Teilgebiet des Bauwesens und der Architektur, das sich mit Gebäuden befasst, die über die Erde hinausragen und, wie der Name bereits andeutet, in die Höhe gebaut werden.

  • Hochofenschlacke

    Hochofenschlacke

    Nebenprodukt bei der Erzeugung von Rohstahl, das aus den Beimengungen des Erzes (Gangart), der Koksasche sowie den Zuschlägen (Mäller) im Hochofenprozess entsteht.

  • Hochvakuum-Magnetron-Beschichtung

    Hochvakuum-Magnetron-Beschichtung

    Seit Jahren werden Floatglasscheiben mit lichtdurchlässigen, Wärme reflektierenden Schichten vergütet. Weltweit hat sich das Hochvakuum-Magnetron-Beschichtungsverfahren durchgesetzt. Die Beschichtungen bestehen aus mehreren Metall- und Metalloxidschichten von 1/10 bis 1/100 Nanometer Dicke.

  • Höhenkote

    Höhenkote

    Höhenangabe eines Punktes in einem einheitlichen Zählsystem und bezogen auf Normalnull (NN) oder die Bezugsebene eines Bauwerkes. Höhenkoten werden nach oben mit positivem und nach unten mit negativem Vorzeichen gekennzeichnet. Höhenkote werden in Plandarstellungen symbolisch als Dreiecke dargestellt. Ausgefüllte Dreiecke kennzeichnen die Rohbauhöhe, leere die Fertigbauhöhe.

  • Hohlprofile

    Hohlprofile

    Hohlprofile gehören ebenfalls zu den Walzprofilen. Es gibt drei Formen: Quadrat-, Rechteck- und Rundrohre. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal besteht darin, ob die Profile nahtlos oder geschweißt sind. Hohlprofile werden häufig aus architektonischen Gründen eingesetzt, da sie eine harmonischere Erscheinung besitzen als Doppel-T-Profile.

  • Holz-Glas-Konstruktion

    Holz-Glas-Konstruktion

    Die von seele gebauten großflächigen Doppelfassaden des Elm Park in Dublin sind eine gelungene Kombination aus Holzträgern, Stahlbau, Aluminiumprofilen. Holztragwerke lassen sich genauso problemlos verglasen wie Stahl- oder Alumiumtragwerke, sofern man die Besonderheiten des Baumaterials Holz berücksichtigt.

  • Holzrahmenbau

    Holzrahmenbau

    Der Holzrahmenbau (auch Holzriegelbau) zählt zu den wesentlichen Holzbausystemen und ist eng verwandt mit der Holztafelbauweise. Der Unterschied liegt darin, dass bei der Holzrahmenbauweise der Holzrahmen im Werk unvollständig vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle standsicher montiert wird.

  • Hook‘sches Gesetz

    Hook‘sches Gesetz

    Das von Robert Hooke aufgestellte Hook‘sche Gesetz beschreibt die Materialkonstante E (Elastizitätsmodul), die durch das Verhältnis von Spannung zur relativen Längenänderung eines Körpers definiert ist.

  • HV-Schraube

    HV-Schraube

    HV ist die Kennzeichnung einer Verbindung mit hochfesten Schrauben. H bedeutet dabei hochfest (Materialqualität der Schraube). V leitet sich ursprünglich von vorgespannt (Zustand der Schraube) ab.

  • HV-Schraubenverbindung

    HV-Schraubenverbindung

    Standardisierte Schraubverbindung, bei der zusätzliche Sicherungen gegen Losdrehen nicht erforderlich sind. Die Sicherung der Schraube erfolgt durch das Aufbringen der entsprechenden planmäßigen Vorspannkraft. HV-Verbindungen müssen immer als zusammengehöriges Set aus Schraube, Mutter und Unterlegscheiben von einem Hersteller verarbeitet werden.

  • Hyalithglas

    Hyalithglas

    Hyalithglas oder auch Hyalitglas ist in der Masse schwarz durchgefärbtes Glas.

  • Hybride Konstruktionen

    Hybride Konstruktionen

    Hybride Konstruktionen entstehen, wenn die Tragfähigkeit einer Struktur durch die Kombination unterschiedlicher Materialien gebildet wird. Glas bietet sich als Material für hybride Konstruktionen an, weil es enorme Druckkräfte aufnehmen kann, Zugkräfte allerdings schnell zum Versagen führen. Hier könnte Stahl die Zugkräfte aufnehmen.

  • Hydraulik

    Hydraulik

    Beschreibt das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten. Hydraulische Elemente werden im Fassadenbau zur Steuerung von Sonnenschutzeinrichtungen oder zum Öffnen von Dachfenstern eingesetzt. Mit hydraulischen Anlagen lassen sich enorme Kräfte erzeugen. Hydraulische Pressen werden auch beim Vorspannen von Seiltragwerken eingesetzt.

  • Hydrogelschicht

    Hydrogelschicht

    Eine Hydrogelschicht erhöht bei Brandschutzverglasungen die Feuerwiderstandsdauer.

  • Hydrophile Oberflächen

    Hydrophile Oberflächen

    Hydrophile Oberflächen beruhen auf dem Benetzungsverhalten von Flüssigkeiten (Wasser) auf der veredelten Oberfläche. Bei hydrophilen Oberflächen breitet sich das Wasser zu einem gleichmäßigen Film aus, der von der Oberfläche abläuft und keine nennenswerten Trocknungsrückstände hinterlässt (hydrophil = Wasser anziehend).

I

  • I-Profile

    I-Profile

    Alte Bezeichnung für Doppel-T-Träger.

  • Imprägnierung

    Imprägnierung

    Eine Imprägnierung wird mit Nichtfilm bildenden Stoffen durchgeführt, die in die Poren eines Materials einziehen, diese jedoch nicht völlig verschließen. Die Diffusion von Wasserdampf muss gewährleistet bleiben. Typische Anwendungen finden sich bei Naturwerksteinen und Betonoberflächen.

  • Inbus

    Inbus

    Inbus ist ein Markenname für eine Innensechskantschraube. Der zugehörige Schraubenschlüssel wird daher auch Inbusschlüssel (oder falsch Imbusschlüssel) genannt.

  • Incoterms

    Incoterms

    Abkürzung für International Commercial Terms. Die Handelsklauseln sind eine Reihe von freiwilligen Regeln zur Auslegung handelsüblicher Vertragsformeln im internationalen Warenhandel. Incoterms sollen vor allem die Art und Weise der Lieferung von Gütern regeln. Die Bestimmungen legen fest, welche Transportkosten der Verkäufer bzw. Käufer zu tragen hat und wer das Risiko trägt.

  • Indiumoxid

    Indiumoxid

    Indiumoxid in eine chemische Verbindung von Indium und Sauerstoff. Durch Beimengen während der Glasproduktion färbt es dieses in einem gelben bis bernsteinorangen Farbton.

  • Infrarotdurchlässigkeit

    Infrarotdurchlässigkeit

    Ungefärbte Gläser besitzen hohe Lichtdurchlässigkeiten im Wellenlängenbereich von 780 bis 2.800 nm (von 780 nach 2.800 nm hin abfallend). Bei Kalk-Natron-Silicatgläsern tritt eine Absorptionsbande bei 2,85 m auf.

  • Inhibitor

    Inhibitor

    Entwicklungshemmer bei chemischen oder physikalischen Vorgängen, z. B. Rosthemmer oder Hemmer von Bakterienbefall, sowie einer Brandentwicklung.

  • Inkrustation

    Inkrustation

    Bezeichnet das Einschmelzen von Dekoren oder Reliefs in Gläser.

  • Innenlader/Glasinnenlader

    Innenlader/Glasinnenlader

    Glasinnenlader sind spezial gefertigte Fahrzeuge, bei der das empfindliche Transportgut hydraulisch eingespannt wird. Innenlader erlauben den stehenden Transport der Basisgläser als Bandmaße ohne Sondertransportgenehmigungen. Innenlader werden auch in anderen Bereichen zum Transport von Plattenelementen verwendet.

  • Insektengitter

    Insektengitter

    Auch Insektenschutzgitter. Dient zur Absperrung gegen Menschen, Tiere oder Fremdkörper. In der Regel verfügt ein Insektengitter über eine umlaufende Einfassung. Als Material wird meist Metall verwendet, aber auch Holz, Stein oder Kunststoff.

  • Inselbildung (Bruchbild)

    Inselbildung (Bruchbild)

    Bildung einer Glasinsel (Bruchkante berührt nirgends den Scheibenrand). Tritt häufig bei teilvorgespanntem Glas auf.

  • Inspection & Test Plan (ITP)

    Inspection & Test Plan (ITP)

    In einem Inspection & Test Plan sind alle für Fertigungs- oder Montageprozesse erforderlichen oder notwendigen Prüfungen angeführt. Diese Prüfungen sind Vorgaben aus Normen, Kundenspezifikationen oder seele-internen Standards.

  • Integrierter Sonnenschutz

    Integrierter Sonnenschutz

    Der Sonnenschutz wird im Scheibenzwischenraum einer Isolierglasscheibe angeordnet. Die Ausführung wird meist mit horizontalen Lamellen realisiert. Eine Reinigung ist wegen der Lage des Sonnenschutzes nicht notwendig. Nachteilig ist die lagebedingte, problematische Wartung.

  • Integrierte Fassade – Heizen/Kühlen

    Integrierte Fassade – Heizen/Kühlen

    Die Fassade wirkt wie ein Heiz- bzw. Kühlkörper. In dem Fassadenprofil fließt warmes bzw. kaltes Wasser.

  • Interface-Zeichnungen

    Interface-Zeichnungen

    Interface-Zeichnungen (auch Schnittstellen-Zeichnung) dienen zur Abgrenzung der eigenen Gewerke und Leistungen von denen anderer, wie z. B. eines vorherigen Gewerkes. Interface-Zeichnungen kommen besonders in der Angebotsphase zur Abgrenzung der angebotenen Leistung zum Einsatz. Dabei werden in der Regel die fraglichen Bereiche in jeweils einer anderen Farbe markiert.

  • Interferenz-Erscheinungen

    Interferenz-Erscheinungen

    Bedingt durch die optimale Planparallelität von Floatglasscheiben kann es bei bestimmten Lichtverhältnissen zu physikalisch bedingten optischen Erscheinungen kommen. Diese machen sich durch regenbogenartige Flecken, Bänder und Ringe bemerkbar, die beim Druck auf die Scheibe ihre Lage verändern.

  • Interferenzschichten

    Interferenzschichten

    Metallschichten auf Silberbasis, z. B. für Wärmedämmisoliergläser.

  • IPE

    IPE

    Kurzzeichen für mittelbreite I-Träger mit parallelen Flanschflächen.

  • Irisglas

    Irisglas

    Irisglas ist ein durchsichtiges, farbloses oder gefärbtes, schimmerndes Glas.

  • Irisieren

    Irisieren

    Auftretende Regenbogenfarben auf der Glasoberfläche (z. T. durch teilweise Zersetzung der Oberfläche). Kann auch künstlich durch Beschichtung erzeugt werden.

  • ISO

    ISO

    Die Internationale Organisation für Normung (ISO) ist eine Vereinigung von Normungsorganisationen und erarbeitet internationale Normen.

  • ISO-Normen

    ISO-Normen

    Abkürzung für International Organisation of Standardization. ISO-Normen sollen die Zusammenarbeit auf wissenschaftlichem, technischem und ökonomischem Gebiet erleichtern. Die Kurzbezeichnung ISO ist in jedem Land und in jeder Sprache einheitlich. ISO-Normen werden in den Sprachen Englisch und Französisch veröffentlicht.

  • ISO-Zertifizierung

    ISO-Zertifizierung

    Kennzeichnet, ob ein Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und zertifiziert hat. Bekannte Zertifizierungen sind die ISO 9001 und die ISO 14001. Bei öffentlichen Ausschreibungen wird oft eine Zertifizierung nach ISO vorausgesetzt.

  • Isolierglas

    Isolierglas

    Isolierglas wird zusammengebaut aus zwei oder drei Einzelglasscheiben, die durch Metall- oder Kunststoffrahmen auf Abstand gehalten werden. An den Rändern sind die Scheiben durch die innere und äußere Dichtung gasdicht miteinander verbunden. Die Wärmedämmung und damit der Ug-Wert wird im Vergleich zur Einzelscheibe deutlich verbessert.

  • Isolierglasebene

    Isolierglasebene

    Um die Lage der Beschichtung eines Isolierglases genau beschreiben zu können, werden die Oberflächen der einzelnen Glasscheiben von außen nach innen durchnummeriert. Die Außenseite eines Isolierglases ist demzufolge immer die Ebene 1, die Innenseite dann die Ebene 4 oder 6 bei Dreifachaufbauten.

  • Isolierglas mit Befestigung

    Isolierglas mit Befestigung

    Isolierglas mit integrierter mechanischer Befestigung verleiht der Fassade eine ästhetische Ansicht, wie das bei einer geklebten Verglasung der Fall wäre.

  • Isothermen

    Isothermen

    Isothermen sind Linien gleicher Temperatur. Sie werden verwendet bei der grafischen Auswertung von Temperaturuntersuchungen in der Bauphysik. Somit kann bewertet werden, ob die gewählte Konstruktion die bauphysikalischen Anforderungen erfüllt. Die Berechnung der Isothermen erfolgt meist computergestützt mit spezieller Software.

  • ISO 14001

    ISO 14001

    In der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 sind weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem formuliert.

  • ISO 9001

    ISO 9001

    Die Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 ist eine internationale Norm, die Mindeststandards formuliert, deren Anforderungen das Management eines Unternehmens genügen muss, um einem bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen. Die ISO 9001 kann zum Nachweis bestimmter Standards gegenüber Dritten dienen.

  • Istmaß

    Istmaß

    Das Istmaß ist das Maß, das an einem Werkstück oder Bauteil tatsächlich gemessen wird.

J

  • Jalousie in Isolierglas

    Jalousie in Isolierglas

    Technisch kein Problem mehr, die Hauptanwendungsgebiete sind Sichttrennungen von Verwaltungsräumen, Operationsbereiche, Einsatz an Orten, wo normale Jalousien nicht möglich sind.

  • Jominy-Probe

    Jominy-Probe

    Teststück für die Ermittlung der Einhärtbarkeit im Stirn-Abschreckversuch nach W. E. Jominy (DIN 50191). Der Probestab hat einen Durchmesser von 25 mm und ist 100 mm lang.

k

  • k-Wert

    k-Wert

    Veralteter Ausdruck für den Wärmedurchgangskoeffizienten. Siehe U-Wert.

  • Kalibrierung

    Kalibrierung

    Als Kalibrierung wird der Vergleich der mit einem Messgerät ermittelten Werte mit denen einer Referenz oder eines Normalzustandes bezeichnet. Dabei wird ermittelt, wie groß die Abweichung zwischen beiden Werten ist oder ob diese Abweichung innerhalb bestimmter Schranken liegt. Die gesetzlich vorgeschriebene Kalibrierung eines Messgerätes ist eine Eichung.

  • Kalk-Natron-Glas

    Kalk-Natron-Glas

    Kalk-Natron-Glas (Normalglas) wird zur Fertigung von Behälterglas und Flachglas verwendet und ist das am meisten verbreitete Glas.

  • Kalottenlager

    Kalottenlager

    Spezieller Lagertyp aus dem Brückenbau. Kalottenlager sind nach dem Prinzip eines Kugelgelenks konstruiert und ermöglichen bei kompakter Bauweise große Verdrehungen bei geringstem Widerstand, besonders bei veränderlichen Einwirkungen. Diese Lagerart kommt bei Fassaden an höchst beanspruchten Bauteilen zum Einsatz.

  • Kalt-Warm-Fassade

    Kalt-Warm-Fassade

    Bei der Kalt-Warm-Fassade wechseln sich Kalt- und Warmbereiche ab. Sie werden an tragende Außenwände montiert, die in Massivbauweise erstellt sind. Im Warmbereich schließen feste und bewegliche Fensterelemente mit thermisch getrennten Profilen und Isolierverglasungen die Bauwerksöffnungen. Im Kaltbereich sind die Bauwerksflächen mit einem Wetterschutz aus Glas versehen.

  • Kaltband

    Kaltband

    In Breiten bis zu 650 mm und Dicken von 0,1–6 mm hergestelltes kaltgewalztes Flachzeug, das aus etlichen Stahlsorten und mit jeder gewünschten Oberflächenveredelung erhältlich ist.

  • Kaltfassaden

    Kaltfassaden

    Kaltfassaden sind vorgehängte zweischalige Außenwandkonstruktionen mit einem belüfteten Zwischenraum. Im Gegensatz zu Warmfassaden liegen alle Seiten der Brüstungselemente im Außenklima. Alle Konstruktionsteile sind ohne thermische Trennung aufgebaut, da keine Verbindung zum Warmbereich besteht.

  • Kaltstich

    Kaltstich

    Nachbehandlung warmgewalzter Tiefzieh- oder Sondertiefziehbleche zur Erzielung einer blanken Oberfläche durch leichtes Kaltnachwalzen.

  • Kalziumoxid

    Kalziumoxid

    Kalziumoxid, auch gebrannter Kalk, Branntkalk, ungelöschter Kalk oder Ätzkalk, ist ein weißes Pulver, das mit Wasser unter starker Wärmeentwicklung reagiert. Durch die Reaktion mit Wasser wird Kalziumhydroxid (gelöschter Kalk) gebildet. Kalziumoxid ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Glasherstellung.

  • Kamineffekt

    Kamineffekt

    Der Kamineffekt entsteht nach den Prinzipien der Aerostatik. Warme Luft hat eine geringere Dichte als kalte Luft; hierdurch entsteht für die warme Luft ein Auftrieb. Bei einer Doppelfassade wird mittels der eingefangenen Strahlungsenergie die erwärmte Luft aufgrund des Kamineffektes an der Fassadenoberseite abgeleitet.

  • Kammermaß

    Kammermaß

    Als Kammermaß wird das lichte Maß zwischen den Flanschen eines I-Trägers bezeichnet. HEA-, HEB- und HEM-Träger mit gleicher Profilnummer haben gleiche Kammermaße, was Vorteile bei der Konstruktion bringt.

  • Kantteil

    Kantteil

    Kantteile werden zum Verkleiden, Abdecken, Aussteifen und Halten von anderen Bauelementen verwendet. Sie werden meist aus Stahl-, Aluminium-, Kupfer-, Zink- oder Edelstahlblechen unterschiedlicher Blechdicke in vielen Farben hergestellt.

  • Karusselltür

    Karusselltür

    Siehe Trommeldrehtür.

  • Kathedralglas

    Kathedralglas

    Bezeichnet eine Art von Gussglas mit unregelmäßiger, klein oder groß gehämmerter Oberfläche. Es kann auch farbig sein.

  • Keder

    Keder

    Ein Keder ist ein in eine Membrantasche eingeschweißtes Seil aus Kunststoff oder Stahl, das durch die entstehende Verdickung gegen Herausrutschen am Halteprofil gesichert ist. Damit können Membranbauten in ihren Positionen gesichert werden.

  • Kegeldach

    Kegeldach

    Die Dachfläche hat die Form eines Kegels. Ähnlich dem Zeltdach, jedoch mit rundem Grundriss.

  • Kegelstift

    Kegelstift

    Ein Kegelstift ist ein konisches Verbindungselement, das in wieder lösbaren Verbindungen verwendet wird.

  • Kehle

    Kehle

    Schnittlinie zweier Dachflächen, die dabei eine Innenecke bilden.

  • Keramikperlenstrahlen

    Keramikperlenstrahlen

    Das Keramikperlenstrahlen ist ein Verfahren zur Glättung und Endbehandlung. Durch das Perlstrahlen erzielt man ein gleichmäßiges und einheitliches Satinfinish. Bei Keramikperlen ist die Bruchrate um ein Vielfaches geringer als bei Glasperlen. Dadurch entsteht eine geringere Rauheit, und damit vermindert sich die Möglichkeit der Schmutzanhaftung.

  • Keramischer Prüfstempel

    Keramischer Prüfstempel

    Der keramische Prüfstempel dient der Kennzeichnung eines Glases. Er ist bei thermisch vorgespannten Gläsern Pflicht und wird während des Vorspannprozesses eingebrannt.

  • Kerbschlagbiegeversuch

    Kerbschlagbiegeversuch

    Mit einem Kerbschlagbiegeversuch nach DIN EN 10 045 wird das Sprödbruchverhalten von Werkstoffen in Abhängigkeit von unterschiedlichen Temperaturen ermittelt. Dabei können insbesondere bei Schweißverbindungen durch eine geeignete Wahl der Kerblage sowohl das Schweißgut als auch die Wärmeeinflusszone getrennt untersucht werden.

    Quelle: Wikipedia

  • Kerbstift

    Kerbstift

    In den Umfang des Stiftes sind Kerben eingebracht. Diese Kerben können je nach Verwendungszweck verschiedene Formen haben (Steckkerbstifte, Knebelkerbstifte, Kegelkerbstifte und Passkerbstifte). Durch die Kerben erhält der Kerbstift auch in sehr glatten Bohrungen einen rüttelfesten Halt, der selbst bei der Demontage weiterhin bestehen bleibt.

  • Kett- und Schussrichtung

    Kett- und Schussrichtung

    Im Membranbau werden Kett- und Schussrichtung herstellungsbedingt unterschieden. Die Kettrichtung verläuft längs der Materialrolle, die Schussrichtung 90 Grad quer dazu, also quer zur Rollenrichtung. Die meisten Membranen sind in Schussrichtung weniger steif als in Kettrichtung. Die beiden genannten Hauptrichtungen ergeben sich aus dem Webvorgang.

  • KGN – Kante geschliffen

    KGN – Kante geschliffen

    Kantenbearbeitung nach DIN 1249, bei der die gesamte Glaskante bearbeitet wurde. Die Kante hat ein schleifmattes Aussehen, die Ränder sind gesäumt.

  • KGS, Kante gesäumt

    KGS, Kante gesäumt

    Kantenbearbeitung nach DIN1249; bezeichnet eine Glasschnittkante, deren Ränder mit einem Schleifwerkzeug mehr oder minder gebrochen sind.

  • KG – Kante geschnitten

    KG – Kante geschnitten

    Bezeichnung für eine unbearbeitete Schnittkante von Glasscheiben. Sichtbar sind die typischen Wellenlinien des Schnittwerkzeuges. Die Kante kann einen Über- oder Unterbruch aufweisen. Die Schnittkante ist sehr scharf: Verletzungsrisiko!

  • Kieselglas

    Kieselglas

    Quarzglas (nahezu aus 100 % SiO2) mit extrem hoher Temperaturwechselbeständigkeit und hoher UV-Durchlässigkeit.

  • Kittverglasung

    Kittverglasung

    Die Kittverglasung ist eine einfache und gleichzeitig die älteste Technik der linienförmigen Lagerung von Glasscheiben. Der Kitt fixiert die Scheibe kraftschlüssig im Rahmen. Gleichzeitig erfolgt das Abdichten. Die Versprödung des Kitts durch UV-Strahlung geht mit einem Verlust der Elastizität einher. Das somit härter werdende Auflager kann zum Glasbruch führen.

  • Klebeband

    Klebeband

    Klebebänder sind eine Sammelbezeichnung für ein- oder beidseitig mit Haftklebstoffen beschichtete Trägermaterialien.

  • Klebstoff

    Klebstoff

    Seit Jahrzehnttausenden benutztes Baumaterial, um Materialien zu verbinden.

  • Klemmprofilmembrane

    Klemmprofilmembrane

    Bei Klemmprofilmembranen werden für die lastabtragende Anbindung einer Membrane an starre Bauteile an die Membrane angearbeitete Keder in Klemmprofile geklemmt, die meist aus stranggepresstem Aluminium bestehen.

  • Klettermastbühne

    Klettermastbühne

    Eine Klettermastbühne ist eine Gerüstart, bei der fahrbare Plattformen von variabler Breite Menschen und Material in Höhen bis ca. 60 Meter bringen können.

  • Klotzbrücken

    Klotzbrücken

    Klotzbrücken sind Glasklötze, die einen umlaufenden Dampfdruckausgleich durch einen Belüftungskanal im unteren Bereich gewährleisten.

  • Klotzung von Fenstern

    Klotzung von Fenstern

    Das Gewicht der Fenster ist auf Klötzen so zu verteilen, dass der Flügelrahmen die Scheibe trägt und zusätzlich vermeidbare Beanspruchungen aus Temperatur und Bedienung ausgeschlossen werden. Die Scheibe selbst darf keine tragende Funktion übernehmen.

  • Klotz, Verklotzung

    Klotz, Verklotzung

    Die Verklotzung einer Glaseinheit hat die Aufgabe, die Lage der gesamten Glaseinheit im Rahmen so zu fixieren, dass die Lastabtragung über die Befestigungen der Rahmenkonstruktion bzw. über die Aufhängepunkte der Flügel erfolgt.

  • Knicken

    Knicken

    Verlust der Stabilität bis zum Versagen von geraden bzw. leicht gekrümmten Stäben oder Balken unter der Wirkung von Druckkräften, deren Wirkungslinie in der Stabachse liegt, und/oder von Biegemomenten. Entscheidend für die Knickgefahr ist die Schlankheit eines Bauteils.

  • Knoten

    Knoten

    Der Begriff Knoten beschreibt die Stelle eines Bauwerks, an der sich mehrere Bauteile treffen. Speziell bei linienartigen Bauteilen, wie dies im Stahlbau üblich ist, spricht man oft von Knoten. Aus statischer Sicht kann jeder vom Betrachter gewählte Punkt in einem Bauwerk oder Bauteil einen Knoten darstellen.

  • Kobaltoxid

    Kobaltoxid

    Kobaltoxid in eine chemische Verbindung von Kobalt und Sauerstoff. Durch Beimengen während der Glasproduktion färbt es dieses in einem intensiven Blau, kann aber auch zur Entfärbung verwendet werden.

  • Kobalt (Co)

    Kobalt (Co)

    Die Anlassbeständigkeit wird durch Kobalt verbessert, ebenso erhöht sich die Warmfestigkeit.

  • Kohäsion

    Kohäsion

    Unter Kohäsion versteht man zusammenhaltende Kräfte innerhalb eines Stoffes. In der Physik und Chemie beschreibt sie das Zusammenhalten von Molekülen in der Bodenmechanik von Böden.

  • Kohäsionsbruch

    Kohäsionsbruch

    Versagensszenario einer strukturellen Verklebung. Beim Kohäsionsbruch tritt Versagen innerhalb der Klebeschicht oder des Grundmaterials auf. Gemäß geltender Zulassungsverfahren muss das Versagen immer ein Kohäsionsbruch sein, Adhäsionsbrüche sind nicht zulässig.

  • Kohlenmonoxid

    Kohlenmonoxid

    Kohlenstoffmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses giftiges Gas. Es entsteht bei der unvollständigen Oxidation von kohlenstoffhaltigen Substanzen. Dies erfolgt zum Beispiel beim Verbrennen dieser Stoffe, wenn nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht oder die Verbrennung bei hohen Temperaturen stattfindet.

  • Kohlenstoff

    Kohlenstoff

    Kohlenstoff ist ein chemisches Element. Es kommt in der Natur sowohl in reiner Form als auch chemisch gebunden vor. Je nachdem, wie viele Anteile an Kohlenstoff Eisen beigemischt werden, entsteht extrem harter und spröder Stahl bzw. verformbarer Stahl.

  • Kohlenstoffstähle

    Kohlenstoffstähle

    Nicht korrekte Bezeichnung für unlegierte Stähle, d. h. Stähle ohne weitere Legierungsbestandteile.
    Kombinationsbeiwert
    Um das gleichzeitige Auftreten mehrerer Lasten besser abbilden zu können, werden die Einwirkungen mit Faktoren (<=1) versehen. Kombinationsbeiwerte sind Teil des semiprobabilistischen Teilsicherheitskonzeptes.

  • Kohlenstoff (C)

    Kohlenstoff (C)

    Durch den Anteil an Kohlenstoff erhöhen sich Härte und Festigkeit des Werkstoffes. Allerdings wird durch zu hohen Kohlenstoffgehalt die Kaltformbarkeit stark herabgesetzt.

  • Kommissionierung

    Kommissionierung

    Eine Kommissionierung ist das Zusammenstellen von bestimmten Teilmengen bzw. Artikeln aus einer bereitgestellten Gesamtmenge, dem Sortiment, aufgrund eines Auftrages. Es kann sich dabei um einen Kunden- oder auch um einen Produktionsauftrag handeln.

  • Kompatibilität

    Kompatibilität

    In Konstruktionen treffen unterschiedlichste Materialen und Oberflächenbehandlungen zusammen. Deshalb ist es besonders wichtig zu überprüfen, dass alle sich treffenden Materialien miteinander kompatibel sind oder durch eine Zwischenlage getrennt werden. seele überprüft die Kompatibilität der verwendeten Materialen für jedes Bauvorhaben.

  • Kompensation

    Kompensation

    Unter Kompensation versteht man ein Maß in Prozent, um das ein Membranfeld aufgrund seines Dehnverhaltens kleiner zugeschnitten wird, damit das Feld unter Vorspannung die Sollgeometrie erreicht. Meist ist die Kompensation herstellungsbedingt in Schussrichtung größer als in Kettrichtung.

  • Kompriband

    Kompriband

    Ein Kompriband (alternativ: Anschlagband oder Fugenband) ist ein mit Kunstharzpolymer imprägniertes Schaumstoffdichtungsband, das vorkomprimiert eingebaut wird, nach dem Einbringen in eine Fuge langsam expandiert, sich dicht an die Fugenränder anlegt und somit eine Abdichtung gegen Luft, Staub, kleinere Flüssigkeitsmengen etc erreicht.

  • Kondensatbildung

    Kondensatbildung

    Kondensat (Tauwasser) bildet sich, wenn die Glasoberfläche kälter ist als die angrenzende Luft, wie z. B. bei Einfach- bzw. Doppelverglasungen in der kalten Jahreszeit. Bedingt durch den wärmetechnisch ungünstigeren Randverbund der Scheibe beginnt das Auftreten von Kondensation stets am unteren Scheibenrand.

  • Kondensierte Materie

    Kondensierte Materie

    Kondensierte Materie bezeichnet in den Naturwissenschaften Materie in gebundenem Zustand, im Gegensatz zum gasförmigen Zustand.

  • Kondenswasser

    Kondenswasser

    Feuchtigkeit, die sich z. B. aus der Luft an zu kalten Bauteilen (Wärmebrücken) niederschlägt, wenn die Sättigungsfeuchte überschritten ist. Tritt z. T. bei Wärmedämmgläsern mit hoher Isolationsgüte während der Übergangszeiten auf (Beschlag der Außenscheiben).

  • Konkav

    Konkav

    Als konkav bezeichnet man in der Optik Formen, die nach innen gekrümmt sind.

  • Kontaktkorrosion

    Kontaktkorrosion

    Kontaktkorrosion entsteht, wenn unterschiedlich edle Metalle in einem korrosiven Medium aufeinandertreffen. Die Korrosion betrifft in diesem Fall immer das unedlere Metall.

  • Kontermutter

    Kontermutter

    Als Kontermutter (auch Gegenmutter) wird bei einer Schraubverbindung eine zusätzliche Mutter bezeichnet, die gegen die erste Mutter gedreht wird. Die Muttern verspannen und das Mutternpaar wird auf diese Weise durch Erhöhung der Reibkraft in den Gewindeflanken gegen Verdrehung gesichert.

  • Kontrollflächen

    Kontrollflächen

    Kontrollflächen sind geeignete Flächen am Bauwerk, die angelegt werden, um einen verbindlichen Ausführungsstandard für die Beschichtungsarbeiten festzulegen und nachzuweisen, dass die Angaben eines Herstellers oder Auftragnehmers richtig sind, das Verhalten der Beschichtung zu jedem Zeitpunkt beurteilen zu können.

  • Konvektion im SZR

    Konvektion im SZR

    Durch die Luftzirkulation in einer Isolierglaseinheit (SZR = Scheibenzwischenraum) wird Wärme schneller von einer Scheibe zur nächsten transportiert, was zu einer Verschlechterung des U-Wertes führt.

  • Konverter

    Konverter

    Feuerfest ausgekleidetes, zylindrisches Gefäß, das sich nach oben zum Konverterhut hin verjüngt.

  • Korridorfassade

    Korridorfassade

    Doppelfassade, bei der der Fassadenzwischenraum horizontal segmentiert ist und die Belüftung des Fassadenzwischenraums pro Geschoss erfolgt. In der Regel ist der Fassadenzwischenraum begehbar.

  • Korrosion

    Korrosion

    Unter Korrosion versteht man die nicht erwünschte Reaktion von Materialen mit Stoffen aus der Umgebung. Sie tritt vor allem an Metallen auf.

  • Korrosionsschutz

    Korrosionsschutz

    Ein Korrosionsschutz verhindert, dass das zu schützende Material durch äußere Einflüsse zerstört wird. Typische Korrosionsschutze sind Anstriche und Beschichtungen. Es gibt aber auch Materialien, die keinen Korrosionsschutz erfordern. Hierzu zählen zum Beispiel die Edelstähle.

  • Korrosive Mittel

    Korrosive Mittel

    Stoffe, die auf einen Werkstoff einwirken und Korrosion verursachen. Korrosive Mittel sind z. B. die Raumluft, Freiluftatmosphäre mit oder ohne Industrieverschmutzung, Wasser, Erdboden oder Chemikalien.

  • KPO, Kante poliert

    KPO, Kante poliert

    Kantenbearbeitung nach DIN1249; bezeichnet eine geschliffene gerade oder C-Kante, die durch Polieren eine verfeinerte, glänzende Oberfläche aufweist.

  • Kraftschluss

    Kraftschluss

    Kraftschlüssige Verbindungen entstehen durch die Anwendung von Kraft, die durch geeignete Vorspannung erzeugt wird. Der Zusammenhalt der kraftschlüssigen Verbindung wird rein durch Haftkraft gewährleistet. Die zu übertragenden Kräfte treten beim Kraftschluss tangential zu den beteiligten Flächen der Verbindungspartner auf.

  • Kranzgesims

    Kranzgesims

    Auch Dach- oder Hauptgesims genannt. Bezeichnet das oberste Gesims, das ein Bauwerk abschließt.

  • Kreuzschlitzschraube

    Kreuzschlitzschraube

    Kreuzschlitzschrauben haben kreuzförmige Schlitze zum Ansetzen des passenden Schraubendrehers. Kreuzschlitzschrauben haben Schlitzschrauben in der industriellen Fertigung nahezu vollständig verdrängt.

  • Kriechen

    Kriechen

    Bezeichnet die langsame Verformung eines Werkstoffes unter gleich bleibender Last. Polyvinylbutyral-Folien (PVB) neigen bei hohen Temperaturen sehr stark zum Kriechen, was die Resttragfähigkeit einer Verglasung herabsetzen kann. SentryGlas (SG) bietet hier wesentlich bessere Eigenschaften.

  • Kristallglas

    Kristallglas

    Bleioxidhaltiges, klares Qualitätsglas, das sich u. a. durch besonders hohen Glanz auszeichnet.

  • Krypton

    Krypton

    Krypton ist ein farb- und geruchloses Edelgas und bildet mit anderen Stoffen keine chemischen Verbindungen. Im Scheibenzwischenraum von Zweifach-Isolierglasscheiben kann der U-Wert der Scheiben um ca. 0,4 W/m²K gesenkt werden. Die niedrige Wärmeleitfähigkeit von Krypton erlaubt, die Scheibenzwischenräume von Isolierglas zu verkleinern.

  • Kugelfallversuch

    Kugelfallversuch

    Beim Kugelfallversuch handelt es sich um eine genormte Versuchsanordnung zur Einstufung von Verbundsicherheitsglas (VSG) in die Klassen A1 bis A3. Während des Versuches wird eine Stahlkugel aus verschiedenen Höhen auf die Verglasung fallen gelassen.

  • Kugelstrahlen

    Kugelstrahlen

    Kugelstrahlen ist eine Oberflächenbehandlung. Dabei werden mittels Schleuderrad-, Druckluft- oder Injektor-Strahlanlagen kleine Strahlmittelkörner mit hoher Geschwindigkeit gegen die zu behandelnde Oberfläche (Strahlgut) geschleudert.

  • Kunststoffe

    Kunststoffe

    Kunststoffe, auch Plaste genannt, sind synthetisch hergestellte organische Werkstoffe. Sie werden aus den Hauptrohstoffen Erdöl, Erdgas und Kohle sowie weiteren Ausgangsstoffen durch chemische Umwandlung, was Synthese heißt, hergestellt.

  • Kupferblech

    Kupferblech

    Kupferblech ist ein durch Walzen hergestellter Werkstoff und findet beim Decken von Dachflächen, Dachentwässerungen oder für Dachklempnerarbeiten Verwendung. Aus Kupferblech werden Dachrinnen und Fallrohre hergestellt.

  • Kupferoxid

    Kupferoxid

    Kupfer bildet mit Sauerstoff zwei- und dreiwertiges Kupferoxid, das durch Beimengen während der Glasproduktion dieses, je nach Wertigkeit, blau oder rot färbt.

  • Kuppeldach

    Kuppeldach

    Kuppeldächer wölben sich kuppelartig über ein Gebäude bzw. einen Gebäudeteil. Beispielhaft ist hier das verglaste Kuppeldach auf dem Reichstagsgebäude in Berlin zu nennen.

L

  • Längenausdehnungskoeffizient

    Längenausdehnungskoeffizient

    Materialien dehnen sich bei Wärme unterschiedlich aus, dieser Längenausdehnungskoeffizient ist bei der Planung zu berücksichtigen.

  • Lärmschutzwand

    Lärmschutzwand

    Lärmschutzwände aus Glas werden benutzt, um Lärm zu dämmen, der von einer linienförmigen oder flächigen Lärmquelle ausgeht, sodass an einem zu schützenden Immissionsort der Lärm so weit abgeschwächt wird, dass die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.

  • Lagerungsbedingungen

    Lagerungsbedingungen

    Geben im statischen Sinne an, welche Kräfte von der Struktur in den Untergrund abgegeben werden. Ausführungen können gelenkig, verschieblich, federnd oder eingespannt sein. Je nach Lagerungsbedingung erfolgt die konstruktive Durchbildung des Anschlussdetails mit entsprechenden Bewegungsmöglichkeiten in die nicht gelagerten Richtungen.

  • Lagerung von Aluminium

    Lagerung von Aluminium

    Aluminiumerzeugnisse müssen vor und nach der Anodisation abseits von der Anodisationsanlage gelagert werden. Sie sind vor Kondensationsbildung und Verschmutzung zu schützen. Anodisierte, auf Lager angefertigte Teile müssen unmittelbar nach erfolgter Behandlung mit der Schichtdickenklasse gekennzeichnet werden.

  • Laibung

    Laibung

    Unter Laibung oder Leibung versteht man die innere Mauerfläche, die einer Tür- oder Fensteröffnung zugewandt ist.

  • Lamellenfassade

    Lamellenfassade

    Als Lamellenfassade werden in Architektur und Bauwesen alle Fassadenkonstruktionen bezeichnet, bei denen großflächig Lamellen eingesetzt werden. Die Lamellen können aus allen möglichen Baustoffen bestehen, üblich sind Holz, Metall und Glas.

  • Laminieren im Vakuumsack

    Laminieren im Vakuumsack

    Spezielles Verfahren beim Laminieren von Verbundgläsern. Das Bauteil wird mit einer Folie umschlossen. Während im Autoklav ein hoher Druck herrscht, wird der Vakuumsack zusätzlich evakuiert. Bei komplizierten Laminaten wird so die Bildung von Luftblasen im Bereich der Zwischenschicht vermieden.

  • Langzeit-Lieferantenerklärung

    Langzeit-Lieferantenerklärung

    Die Lieferantenerklärung für Waren mit Präferenzursprungseigenschaft ist eine Erklärung, mit der der Lieferant Angaben darüber macht, welchen Ursprung die gelieferten Waren besitzen und für welche Länder Zollbegünstigungen gemäß den Freihandelsabkommen der Gemeinschaft in Anspruch genommen werden können.

  • Laserstrahlschweißen

    Laserstrahlschweißen

    Laserstrahlschweißen wird vor allem zum Verschweißen von Bauteilen eingesetzt, die mit hoher Schweißgeschwindigkeit, schmaler und schlanker Schweißnahtform und mit geringem thermischem Verzug gefügt werden müssen. Das Laserstrahlschweißen oder Laserschweißen wird in der Regel ohne Zuführung eines Zusatzwerkstoffes ausgeführt.

  • Latticino

    Latticino

    Latticino ist eine Art von Fadenglas. Hierbei werden milchweiße Glasfäden mit klarem Glas umschmolzen.

  • Lauflinie

    Lauflinie

    Sie ist die gedachte Linie, auf der eine Treppe begangen wird. Die Lauflinie beginnt an der ersten Setzstufenvorderkante der Treppe. Sie liegt in der Mitte und endet an der letzten Setzstufenvorderkante.

  • Lebensdauer von Isolierglas

    Lebensdauer von Isolierglas

    Die Lebensdauer eines Isolierglases ist dann beendet, wenn so viel Wasserdampf durch den Randverbund in den Scheibenzwischenraum eingedrungen ist, dass die Aufnahmefähigkeit des Trocknungsmittels erschöpft ist, und sich deshalb dauerhaft Kondensat zwischen den Scheiben bildet.

  • LEED

    LEED

    Leadership in Energy and Environmental Design (LEED) wurde 1998 vom U.S. Green Building Council entwickelt, um ein System zur Klassifizierung für ökologisches Bauen zu schaffen. Dabei werden Punkte für verschiedene umweltfreundliche Eigenschaften des Gebäudes vergeben. Eine höhere Punktezahl berechtigt zu einer höheren Auszeichnungsstufe.

  • Legierung

    Legierung

    Stahlwerkstoffe mit zusätzlichen metallischen und/oder nichtmetallischen Elementen (z. B. Kohlenstoff, Chrom, Silizium).

  • Legierungselemente

    Legierungselemente

    Legierungselemente werden einem Metall hinzugefügt, um dessen Eigenschaften als Werkstoff zu verändern.

  • Leichtbau

    Leichtbau

    Leichtbauweise ist eine Konstruktionsphilosophie, die maximale Gewichtseinsparung zum Ziel hat. Ein Hauptargument für Leichtbau ist die Einsparung von Rohstoffen sowohl bei der Herstellung des Produkts als auch bei dessen Nutzung.

  • Leichtmetall

    Leichtmetall

    Als Leichtmetalle werden allgemein Metalle und Legierungen bezeichnet, deren Dichte unter 5 g/cm³ liegt.

  • Lichtabsorption

    Lichtabsorption

    Als Lichtabsorption wird eine physikalische Wechselwirkung bezeichnet, bei der Licht seine Energie an Materie abgibt. Die Lichtabsorption ist ein Spezialfall des allgemeineren physikalischen Phänomens der Absorption.

  • Lichtbrechung

    Lichtbrechung

    Trifft ein Lichtstrahl von Luft in das Medium Glas, dann wird er gebrochen. Der Winkel, den der einfallende Lichtstrahl und das Einfallslot bilden, heißt Einfallswinkel. Der Winkel, den der gebrochene Lichtstrahl und das Einfallslot bilden, heißt Brechungswinkel.

  • Lichtdurchlässigkeit

    Lichtdurchlässigkeit

    Die Lichtdurchlässigkeit von Einfachglas im optisch sichtbaren Spektralbereich beträgt ca. 82 %. Isolierglas hat eine Lichtdurchlässigkeit in diesem Bereich von unter 80 %.

  • Lichtlenksysteme

    Lichtlenksysteme

    Lichtlenksysteme lenken Tageslicht gezielt in die tieferen Raumzonen. Dadurch können die Tageslichtnutzung und die Raumausleuchtung optimiert werden. Durch den Einsatz von Lichtlenksystemen kann eine eventuelle künstliche Ergänzungsbeleuchtung reduziert werden.

  • Lichtreflexionsgrad

    Lichtreflexionsgrad

    Der Lichtreflexionsgrad gibt an, wie viel Prozent des sichtbaren Lichtes an der Glasscheibenoberfläche reflektiert wird.

  • Lichtschwert

    Lichtschwert

    Lichtschwerter sind eine Art der Lichtlenkung zur Optimierung der Tageslichtnutzung. Lichtschwerter prägen den Fassadencharakter aufgrund ihrer starken horizontalen Gliederung. Der Einsatz von Lichtschwertern bietet sich vor allem bei Doppelfassaden an.

  • Lichtstreuende Verglasung

    Lichtstreuende Verglasung

    Eine Licht streuende Verglasung ist eine Glaseinheit mit mind. zwei Glasscheiben mit einem dazwischenliegenden Glasseidengespinst oder Glasflies.

  • Lichttransmissionsgrad

    Lichttransmissionsgrad

    Der Lichttransmissionsgrad einer Verglasung gibt den prozentualen Anteil der Solarstrahlung im sichtbaren Wellenlängenbereich (ca. 380–780 Nanometer) an, der durch eine Verglasung hindurchtritt.

  • Light Emitting Diode

    Light Emitting Diode

    Eine Light Emitting Diode (LED) ist ein elektronisches Halbleiter-Bauelement. Fließt durch die Diode Strom in Durchlassrichtung, so strahlt sie Licht aus.

    Quelle: Wikipedia

  • Lisene

    Lisene

    Die Lisene ist im Bauwesen eine schmale und leicht hervortretende vertikale Verstärkung der Wand.

  • Lochblech

    Lochblech

    Ein Lochblech ist eine Platte (Blech, Band usw.) mit gleichartigen Öffnungen (Löchern) in regelmäßigen Anordnungen, hergestellt durch Stanzen, Bohren, Fräsen oder andere Verfahren.

  • Lochbohrungen

    Lochbohrungen

    Gehört zu den Standardglasbearbeitungen. Mithilfe von speziellen Glasbohrern, wie Hartmetallbohrer oder Hohlbohrer mit diamantbestückter Krone, wird ein Loch in das Glas gebohrt bzw. geschliffen. Bei größeren Durchmessern ergibt sich immer ein Zentrumsstück als Abfall.

  • Lochfassade

    Lochfassade

    Eine Lochfassade ist eine meist in Massivbauweise erstellte Wandscheibe. Die Fenster sowie Türöffnungen sind klar abgegrenzt. Diese sind einzeln in der Wandscheibe angeordnet. Die Wandscheibe bildet meist gleichzeitig die Primärstruktur des Gebäudes.

  • Lochfraß

    Lochfraß

    Bei nicht rostenden Stählen in Kontakt mit Chlorionen-haltigem Wirkmedium, z. B. Meerwasser, kommt es zu alleinigem Lochfraß mit nadelstichartigen Einkerbungen in den Werkstoff. Diese Korrosionsart ist bei unter Druck stehenden Leitungen und Behältern sehr gefährlich.

  • Lösungsfarben

    Lösungsfarben

    Bei den Lösungsfarben bilden die Farbmittel in der Glasschmelze klar gelöste Silikate. Das Glas wird in der Masse eingefärbt. Die Farbwirkung entsteht durch spezifische Lichtabsorption.

  • Loslager

    Loslager

    Ein Loslager lässt Bewegung in zwei Richtungen zu. Bei Brückenbauten wird häufig ein Los- an der einen und ein Festlager an der anderen Brückenseite verwendet, um damit Temperaturschwankungen auszugleichen.

  • Lotuseffekt

    Lotuseffekt

    Unter einer Oberfläche mit Lotuseffekt versteht man eine Wasser abstoßende (hydrophobe) Beschichtung, die eine Mikrostruktur aufweist, die der Blattoberfläche der Lotuspflanze ähnelt. Durch diese Struktur wird das Spreiten von Wasser verhindert und es bilden sich kugelige Tröpfchen.

  • Low-E-Glas

    Low-E-Glas

    Abkürzung für Low-emissivity-Glas, das in Isolierglas als Wärmeschutzglas fungiert. Dabei wird durch eine hauchdünne metallische Beschichtung der Strahlungsverlust an einer Glasoberfläche stark herabgesetzt.

  • Lüftungslamellen

    Lüftungslamellen

    Meist elektrisch bediente Fassadenelemente, die die Luftdurchströmung eines Bauteils oder einer Fassadenschale regeln.

  • Lüsterfarben

    Lüsterfarben

    Lüsterfarben werden mit einem Pinsel auf die Glasoberfläche aufgetragen und unter Verringerung der Sauerstoffzufuhr gebrannt. Gegenüber Reduktionsfarben sind Lüsterfarben nicht sehr haltbar.

M

  • Mäller

    Mäller

    Gemisch aus Erz – ggf. Schrott – und Zuschlägen, das von der Gicht in den Hochofen chargiert wird.

  • MAG-Schweißen

    MAG-Schweißen

    Schweißverfahren, bei dem ein Lichtbogen unter einer aus aktiven, nicht brennbaren Gasen gebildeten Schutzglocke brennt. Die abschmelzende Drahtelektrode wird von Rolle zugeführt, möglich sind die manuelle Führung des Brenners bis hin zu vollautomatischen Schweißautomaten. Eingesetzt wird dieses Verfahren bei unlegierten Stahlwerkstoffen.

  • Magnetischer Winkelfixierer

    Magnetischer Winkelfixierer

    Dient zum Fixieren von zwei Metallteilen im festen Winkel, um sie z. B. zu verschweißen.

  • Magnetit

    Magnetit

    Magnetit ist ein Eisenerz, das einen hohen Gehalt an Eisen aufweist. Im Magnetit sind die Eisen- und Sauerstoffatome sehr fest miteinander verbunden.

  • Magnetpulverprüfung (MT)

    Magnetpulverprüfung (MT)

    Die Magnetpulverprüfung (MT) dient zum Nachweis von Fehlstellen an der Oberfläche oder nah der Oberfläche in magnetischen Materialien, vorwiegend ferritischer Stahl und ferritisches Eisen.

  • Mangan

    Mangan

    Mangan ist ein chemisches Element, das bereits in der Antike in der Glasherstellung genutzt wurde. Mangan wird zur Erhöhung der Festigkeit und Zähigkeit eines Werkstoffes eingesetzt.

  • Manganoxid

    Manganoxid

    Engl. Delivery Duty Paid: frei verzollt. Eine verzollte Sendung, die vom Versendeort bis zum Empfänger direkt geliefert wird.

  • Mansardendach

    Mansardendach

  • Marmorglas

    Marmorglas

    Martensit ist ein ferromagnetisches metastabiles Gefüge in Metallen, das diffusionslos und athermisch durch eine kooperative Scherbewegung aus dem Ausgangsgefüge entsteht.

  • Martensit

    Martensit

  • Maschinenbaustahl

    Maschinenbaustahl

    Maschinenbaustähle sind allgemeine Baustähle. Nach EN 10027 wird den Maschinenbaustählen der Kennbuchstabe E vorangestellt.

  • Massivbau

    Massivbau

    Als Maßstab bezeichnet man in der Technik das Verhältnis zwischen der abgebildeten Größe und der entsprechenden tatsächlichen Größe. In der Architekturplanung wird üblicherweise der Maßstabsbereich von 1:1 (Details) bis 1:500 (Übersichten, Außenplanungen) verwendet.

  • Maßstab

    Maßstab

    Gussglasspezialität (kleine eingeprägte Quadrate).

  • Mastercarre

    Mastercarre

    Gussglasspezialität (eingeprägte Längsrillen).

  • Masterline

    Masterline

    Gussglasspezialität (kleine eingeprägte längliche Rechtecke).

  • Masterray

    Masterray

  • Materialermüdung

    Materialermüdung

    Die Materialermüdung beschreibt einen langsam voranschreitenden Schädigungsprozess in einem Werkstoff unter Umgebungseinflüssen, wie wechselnden mechanischen Belastungen, wechselnden Temperaturen, eventuell unter zusätzlicher Einwirkung eines korrosiven Mediums.

  • Mattglas

    Mattglas

    Durchscheinendes Glas, das Licht diffus streut. Die Oberfläche von Mattglas ist durch mechanische (Sandstrahlen) oder chemische Einwirkung (Ätzen) aufgeraut.

  • Mattieren

    Mattieren

    Oberflächenbearbeitung des Glases durch Ätzen, Sandstrahlen oder Schleifen.

  • Maut- und Energiezuschlag

    Maut- und Energiezuschlag

    Zuschlag bei der Preiskalkulation auf Lieferleistungen aufgrund von Lkw-Maut und erhöhten Energiekosten. Die Zuschläge richten sich nach dem Glasgewicht.

  • Mehrfeldbelüftung

    Mehrfeldbelüftung

    Mehrscheiben-Isolierglas (MIG) ist ein aus zwei oder drei Scheiben bestehendes Isolierglas. Zwischen den Scheiben verbleibt ein luftdicht abgeschlossener Scheibenzwischenraum, der mit Edelgasen wie Argon oder Krypton gefüllt ist..

  • Mehrscheiben-Isolierglas

    Mehrscheiben-Isolierglas

    Eine Membran ist eine Trennschicht. Man unterscheidet zwischen undurchlässigen (impermeabel), teilweise undurchlässigen (semipermeabel oder selektiv permeabel) in einer Richtung durchlässigen (unidirektional) oder durchlässigen (omnipermeabel) Membranen. Zur Verwendung von Membranen als Baustoff, siehe Membranbau.

  • Membran

    Membran

    Beim Bauen mit Membranen werden Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung, Glasfasergewebe mit PTFE-Beschichtung, PVC-Foil oder ETFE-Folien als Dach- bzw. Fassadenflächen eingesetzt. In der Regel wird der Membranbau als sogenanntes Weitspanndach ausgeführt. Membrankonstruktionen werden statisch ausschließlich auf Zug belastet. Durch die Vorspannung wird sowohl eine faltenfreie Konstruktion als auch die Aussteifung der Membranhaut möglich.

  • Membranbau

    Membranbau

  • Membrantechnologie

    Membrantechnologie

    Im Bauwesen (Hochbau) eingesetzte Technologien und Bauweisen leichter Flächentragwerke (Schalen, Membranen), welche - im Fall der druckbeanspruchbaren Schale - aufgrund geeigneter konstruktiver Randausbildung keine Biegebeanspruchungen (Biegestörungen) aufweisen oder welche - im Fall der ausschließlich zugbeanspruchbaren Membran - keine Druck- oder Biegebeanspruchungen aufnehmen können. Die in Relation zu ihrer Fläche sehr dünne Membran entzieht sich diesen Beanspruchungen durch Faltenbildung oder durch den Abbau einer aufgebrachten Vorspannung.

  • Messing

    Messing

    Die Messingverglasung entspricht weitestgehend der Bleiverglasung. Der Unterschied liegt in der Verwendung von messingüberzogenen Bleisprossen statt reinen Bleisprossen. Die Oberfläche der Sprossen sieht so wertiger aus als bei reiner Bleiverglasung.

  • Messingverglasung

    Messingverglasung

  • Metallisches Glas

    Metallisches Glas

    Metallische Gläser sind Legierungen, die auf atomarer Ebene eine amorphe Struktur aufweisen. Diese für Metalle sehr ungewöhnliche Atomanordnung hat eine einzigartige Kombination physikalischer Eigenschaften zur Folge. Metallische Gläser sind gewöhnlich härter, korrosionsbeständiger und fester als normale Metalle, jedoch fehlt ihnen in der Regel die metallübliche Verformbarkeit.

  • Metalllamellensystem

    Metalllamellensystem

    Das teilmechanische Metallschutzgasschweißen (MSG), auch MIG- oder MAG-Schweißen genannt, ist ein Lichtbogenschweißverfahren, bei dem der abschmelzende Schweißdraht von einem Motor mit veränderbarer Geschwindigkeit kontinuierlich nachgeführt wird. Gleichzeitig mit dem Drahtvorschub wird der Schweißstelle über eine Düse das Schutz- oder Mischgas zugeführt.

  • Metallschutzgasschweißen

    Metallschutzgasschweißen

  • Metallspreizdübel

    Metallspreizdübel

    Bei diesen Dübeln wird eine Klemmwirkung aktiviert; dadurch bleibt der Dübel im Bohrloch stecken. Sie wird erzeugt, indem ein Konus in eine Spreizhülse eingetrieben wird; die Hülse wird so auseinandergedrückt. Metalldübel sind tragfähiger und sicherer als jene aus Kunststoff, da sie wesentlich höhere Spreizkräfte auf die Wand übertragen können.

  • MIG-Schweißverfahren

    MIG-Schweißverfahren

    Metallschweißen mit inerten Gasen.

  • MIGUTRANS Fugenkonstruktionen

    MIGUTRANS Fugenkonstruktionen

    Oberflächengeriefte Aluminium-Abdeckprofile mit gelochten und gerieften Befestigungsschenkeln und elastischen Gummidichtungen aus synthetischem Kautschuk.

  • Mikro- und Makroschliff

    Mikro- und Makroschliff

    Mikrolegierter Stahl sind unlegierte Vergütungsstähle, denen z. B. Vanadium und/oder Niob oder Titan in Mengen zulegiert ist, die unter den Grenzwerten für legierte Stähle liegen.

  • Mikrolegierter Stahl

    Mikrolegierter Stahl

    Farbloses Glas mit einer milchig getrübten Überzugsschicht (Überfang).

  • Milchüberfangglas

    Milchüberfangglas

  • Mindestrandabstand

    Mindestrandabstand

    Der Mindestrandabstand bezieht sich auf den Abstand zwischen Außenkante und Bohrung. Dieser errechnet sich durch den Faktor x (je nach Material) mal dem Bohrungsdurchmesser.

  • Mineralfaser

    Mineralfaser

    Die Bezeichnung Mineralglas wird häufig verwendet, um Uhrenglas gegen die sehr viel weicheren Kunststoffgläser und die sehr viel härteren Saphirgläser abzugrenzen.

  • Mineralglas

    Mineralglas

  • Mineralwolle

    Mineralwolle

    Missfärbungen von Glas resultieren aus Verunreinigungen der Rohstoffe. Schon geringste Verunreinigungen führen zu eventuell unerwünschten Farbstichen. Um Missfärbungen zu vermeiden, kann man das Glas entfärben. Dabei unterscheidet man die chemische und die physikalische Entfärbung.

  • Missfärbungen

    Missfärbungen

    Ein im Fensterblendrahmen umlaufendes profiliertes Band aus elastischem Dichtungsmaterial trennt über eine Vorkammer den Außen- vom Innenbereich. Die im Flügelrahmen zur Innenseite eingesetzte Anschlagdichtung dient als Zusatzdichtung.

  • Mitteldichtung

    Mitteldichtung

  • Mittlere Schichtdicke beim Anodisieren

    Mittlere Schichtdicke beim Anodisieren

    Alle Scheibenformen, die vom Quadrat bzw. Rechteck abweichen (genormt).

  • Modellscheiben

    Modellscheiben

    Siehe Formzuschlag.

  • Modellzuschlag

    Modellzuschlag

  • Modularität

    Modularität

    Modularität (auch Bausteinprinzip oder Baukastenprinzip) ist die Aufteilung eines Ganzen in Teile, die als Module, Bauelemente oder Bausteine bezeichnet werden.

  • Moiré-Effekt

    Moiré-Effekt

    Optisches Phänomen, das unter bestimmten Lichtverhältnissen als welliges, geripptes oder kreisförmiges Muster auftreten kann. Der Moiré-Effekt kann auch erzeugt werden, wenn eine Scheibe mit einem sich wiederholenden Muster auf einer anderen Scheibe platziert wird und die Muster nicht aufeinander abgestimmt sind.

  • Molekularsieb

    Molekularsieb

    Molekularsieb ist das Trockenmittel, das im Isolierglas-Abstandhalter eingefüllt wird und für die permanente Entfeuchtung des Scheibenzwischenraumes sorgt. Das Molekularsieb besitzt ein begrenztes Vermögen, Feuchtigkeit aufzunehmen, deshalb ist die Lebensdauer eines Isolierglases endlich.

  • Molybdän

    Molybdän

    Molybdän ist ein chemisches Element. Die Durchhärtbarkeit von Stählen wird durch einen Molybdänanteil von 0,2 % erhöht, dabei wird die Anlassversprödung behindert. Wegen der bei hohen Temperaturen Gefüge stabilisierenden Wirkung wird Molybdän in Werkstoffen für hohe Betriebstemperaturen verwendet.

  • Mondglas

    Mondglas

    Mondglas bezeichnet eine halbrunde, mondähnliche Glasscheibe, die aus einem mundgeblasenen, durch schnelles Drehen relativ großen, flachen Glaskörper geschnitten wird. Sie ist gekennzeichnet durch ihre rundlaufende Struktur. Der Mittelteil, das Ochsenauge, wurde als Butze verwendet. Diese Herstellungsart ist heute nicht mehr üblich.

  • Monitoring

    Monitoring

    Langzeitüberwachung an Bauwerken. Hierbei können Verformungen, Lagerkräfte, Dehnungen usw. über einen langen Zeitraum überwacht und aufgezeichnet werden. Die gewonnenen Ergebnisse können direkt in neue Projekte einfließen. Weiterhin ist eine Früherkennung von Schäden möglich.

  • Monolithisch

    Monolithisch

    Einfacher homogener Scheibenaufbau (im Gegensatz zum Doppelverbund wie bei VSG).

  • Montage

    Montage

    Als Montage in der industriellen Fertigung bezeichnet man den planmäßigen Zusammenbau von Bauteilen und/oder Baugruppen zu Erzeugnissen bzw. zu Baugruppen höherer Erzeugnisebenen.
    Montageanweisung
    In einer Montageanweisung wird die komplette Montage einzelner Teile zu einem Bauteil beschrieben. Zur Montageanweisung gehören neben der Montagereihenfolge weitere Informationen für die Monteure. (z. B. Glasklotzung, Folienverklebung, durchzuführende Tests usw.).

  • Montagepfosten

    Montagepfosten

    Umgangssprachlich auch Bauschaum genannt. Wird zur Montage und zur Befestigung von Bauelementen, wie Fenster- und Türelementen, eingesetzt.

  • Montageschaum

    Montageschaum

  • MS-Polymere

    MS-Polymere

    Aneinanderreihung von Satteldächern.

  • Muldendach/Paralleldach

    Muldendach/Paralleldach

  • Multifunktions-Isolierglas

    Multifunktions-Isolierglas

    Glasherstellung mittels Glasmacherpfeife. Wird noch zur Fertigung vieler Farb- und Spezialgläser bzw. im Kunsthandwerk ausgeübt.

  • Mundblasverfahren

    Mundblasverfahren

  • Musterfassade

    Musterfassade

    Musterfassaden werden angefertigt, um Entwurf und Gestaltung zu überprüfen und um konstruktive Mindestanforderungen an der Fassade zu testen. Alle wesentlichen Elemente und Verbindungen sollten im Detail an der Musterfassade zu sehen sein.

N

  • Nachtrag

    Nachtrag

    Als Nachtrag werden Bauleistungen bezeichnet, die ursprünglich nicht Bestandteil des Auftrags waren.

  • Nachtragsmanagement

    Nachtragsmanagement

    Unter einem Nachtragsmanagement versteht man die Überwachung und Beurteilung von Abweichungen bzw. Änderungen und deren wirtschaftlichen Folgen zwecks Ermittlung und Durchsetzung von Ansprüchen. Im Projektgeschäft gehört dieses Element sowohl zur Auftraggeber- sowie auch zur Auftragnehmerseite.

  • Nachunternehmer

    Nachunternehmer

    Ein Nachunternehmer erbringt im Auftrag des sogenannten Hauptunternehmers einen Teil oder die ganze vom Hauptunternehmer gegenüber dessen Auftraggeber geschuldete Leistung.

  • Nanotechnologie

    Nanotechnologie

    Unter Nanotechnologie versteht man die Erforschung und Herstellung von Materialien in kleinster Ebene. Die Größe von Nanopartikeln liegt zwischen der eines Atoms und eines Lichtstrahls. Heute bezieht man die chemische Herstellung von Nanomaterialien (Lotuseffektbeschichtung) in den Oberbegriff Nanotechnologie mit ein.

  • Natriumkarbonat

    Natriumkarbonat

    Natriumkarbonat (Na2CO3), auch als kalzinierte Soda bezeichnet, ist ein Salz der Kohlensäure. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es das Kennzeichen E 500. Natriumkarbonat ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Glasherstellung.

  • Natriumsulfat

    Natriumsulfat

    Natriumsulfat (Na2SO4) ist ein Hilfsstoff in der Glaserzeugung und wird als Läutermittel zur Reduzierung der Blasenbildung verwendet. Es fällt häufig als Nebenprodukt in der chemischen Industrie bei Reaktionen an, bei denen Schwefelsäure mit Natronlauge neutralisiert wird.

  • Natürliche Gläser

    Natürliche Gläser

    Die natürlichen Gläser entstehen aus dem Schmelzen von Sanden. Obsidian und Bimsstein sind vulkanischen Ursprungs, Impaktgläser und Tektite entstehen durch Meteoriteneinschläge und Fulgurite durch Blitzeinschläge. Bei seele kommen natürlich nur künstliche Gläser zum Einsatz, um Glasfassaden und Glasdächer ganz natürlich aussehen zu lassen.

  • Naturmaß

    Naturmaß

    Ein Naturmaß ist ein auf der Baustelle oder in der Werkstatt festgestelltes Maß. Es weicht eventuell vom geplanten Maß ab oder liegt noch innerhalb der zulässigen Toleranz.

  • NCS

    NCS

    Abkürzung für Natural Color System. Farbsystem, das auf dem Farbempfinden des Betrachters beruht. Die Farbcodierung setzt sich aus dem Schwarzanteil, der Farbigkeit, der Grundfarbe sowie dem Anteil der Mischfarbe zusammen. Das NCS-Farbsystem erlaubt wesentlich feinere Abstufungen bei der Farbgebung als zum Beispiel der Farbkatalog nach RAL. Derzeit sind 1950 Farbtöne kategorisiert.

  • Nennmaß

    Nennmaß

    Nennmaße sind theoretische Zahlenangaben, die den mathematisch genauen Abstand zwischen zwei Mess- bzw. Konstruktionsbezugspunkten festlegen. Vgl.: Istmaß

  • Netzersatzanlagen

    Netzersatzanlagen

    Netzersatzanlagen sind Stromerzeugungsanlagen, die bei Ausfall des Stromnetzes des Energieversorgungsunternehmens die Versorgung von sicherheitsrelevanten Verbrauchern mit elektrischer Energie aufrechterhalten.

  • Netzwerkwandler

    Netzwerkwandler

    Netzwerkwandler sind Verbindungen, die zusammen mit einem oder mehreren Netzwerkbildnern ein Glas bilden; sie verändern Gefüge und Eigenschaften des Glases.

  • Nichteisenmetalle

    Nichteisenmetalle

    Kurzbezeichnung NE-Metalle; so werden alle reinen Metalle (außer dem Eisen) sowie alle Metalllegierungen, deren Hauptbestandteil nicht das Eisen ist, bezeichnet. Entsprechend ihrer Dichte werden sie in Leichtmetalle (unter 5 g/cm²) und Schwermetalle (über 5 g/cm²) eingeteilt.

  • Nickel

    Nickel

    Nickel ist ein Metall und in Verbindungen mit Chrom Hauptlegierungselement nicht rostender austenitischer Stähle. Nickel wird besonders bei der Vergütung großer Querschnitte verwendet, da hier hohe Festigkeits- und optimale Zähigkeitswerte erzielt werden.

  • Nickeloxid

    Nickeloxid

    Nickel bildet mit Sauerstoff unter anderem zweiwertiges Eisenoxid, das durch Beimengen während der Glasproduktion dieses violett oder rötlich färbt.

  • Nickelsulfid-Bruch

    Nickelsulfid-Bruch

    Glasbruch von Einscheibensicherheitsglas (ESG), der durch Volumenvergrößerungen von Nickelsulfideinschlüssen entsteht.

    Quelle: Wikipedia

  • Nickelsulfid-Einschlüsse

    Nickelsulfid-Einschlüsse

    Sehr kleine, fast kugelförmige Verunreinigungen im Glas. Sie können bei ESG unter bestimmten Umständen in der Anwendung zu Spontanbrüchen führen.

  • Niet

    Niet

    Ein Niet ist ein plastisch verformbares, zylindrisches Verbindungselement. Durch die Kaltnietung wird eine formschlüssige Nietverbindung zweier Bauteile hergestellt. Bei der Warmnietung wird die Verbindung fast ausschließlich durch Kraftschluss hergestellt. Nietverbindungen werden vorwiegend zum Fügen von Blechteilen eingesetzt.

  • Nitrieren

    Nitrieren

    Chemisches Verfahren zur Oberflächenhärtung von Stahl unter Zuhilfenahme von Stickstoff. Die Oberfläche erreicht eine Temperaturbeständigkeit bis zu 500 °C. Durch anschließende Oxidation wird ein Korrosionsschutz erzeugt. Verwendung finden nitrierte Bauteile zum Beispiel in hoch beanspruchten Lagern mit Gleitebenen an Seilnetzfassaden.

  • Nivellement

    Nivellement

    Ein Nivellement ist die Messung von Höhenunterschieden zwischen Punkten.

  • Normalkraft

    Normalkraft

    Normalkräfte wirken in Richtung der Längsachse des Querschnitts. Es gibt die Drucknormalkraft, die den Querschnitt staucht, und es gibt die Zugnormalkraft, die den Querschnitt streckt. Die Normalkräfte verursachen Normalspannungen im Querschnitt. Die Spannungsverteilung kann in genügend großem Abstand zur Krafteinleitung als konstant angenommen werden.

  • Normung

    Normung

    Der Vorteil von Normung als Form der Standardisierung liegt in der einfacheren Arbeit mit genormten Bauteilen, da diese untereinander austauschbar sind. Dazu ist es notwendig, dass die grundlegenden Eigenschaften von Normteilen von einer Zentralstelle und von Herstellern und Handel verwendet werden.

  • NRWG

    NRWG

    Abkürzung für natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte. Sie dienen dazu, im Brandfall heiße Rauchgase abzuleiten, um so einen rauchfreien Bereich in Bodennähe und auf Fluchtwegen zu schaffen. Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte werden in der DIN EN 12101-2 geregelt.

  • Nullleiter

    Nullleiter

    Ein PEN-Leiter (Abkürzung für protective earth neutral), früher Nullleiter genannt, ist in der Elektrotechnik ein Leiter, der zugleich die Funktionen des Schutzleiters (PE) und des Neutralleiters (N) erfüllt. Ein Leiter mit solcher Doppelfunktion ist nur in einem TN-System möglich.

  • Nutzlast

    Nutzlast

    Die Nutzlast bezeichnet im Bauwesen eine veränderliche oder bewegliche Einwirkung auf ein Bauteil, zum Beispiel infolge Personen, Einrichtungsgegenständen, Lagerstoffen, Maschinen oder Fahrzeugen. Die Intensität der Nutzlast hat einen stochastischen Charakter.

O

  • Oberflächendefekt

    Oberflächendefekt

    Oberflächendefekte sind z. B. Kratzer, Ausmuschelungen, Abplatzungen oder Schleifspuren, die bei nicht thermisch vorgespannten Gläsern zu einer erheblichen Reduzierung der Biegefestigkeit führen.

  • Oberflächentemperatur

    Oberflächentemperatur

    Temperatur, die auf der Oberfläche eines Bauteils herrscht. Kalte Wände und Fenster sind die Folge von zu geringer Wärmedämmung. Sie vermindern das Behaglichkeitsempfinden und können zu Tauwasserbildung führen.

  • Oberflächenveredelung

    Oberflächenveredelung

    Nachträgliche Bearbeitung der Oberfläche von Flachgläsern durch Schleifen, Ätzen, Sandstrahlen, Eisblumieren und Emaillieren.

  • Obergurt

    Obergurt

    Der Obergurt ist ein Bestandteil eines Fachwerkträgers. Über den Obergurt werden meist die Lasten in den Fachwerkträger eingetragen. Der Obergurt wirkt meist als Druckgurt und muss deshalb auch Stabilitätsanforderungen genügen.

  • Offene Dichtstofffase

    Offene Dichtstofffase

    Dichtstoff mit dreieckigem Querschnitt, der bei der Verglasung ohne Glashalteleisten zum Einsatz kommt.

  • OHSAS 18001

    OHSAS 18001

    Abkürzung für Occupational Health and Safety Assessment Services. Ein für alle Unternehmensarten und -bereiche anwendbare Spezifikation. Dabei handelt es sich um ein von international tätigen Zertifizierungsgesellschaften festgelegtes Zertifizierungssystem für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. In ISO14001 oder ISO 9001 integrierbar.

  • Olive

    Olive

    Beschlagteil am Fenster, das zum Entriegeln des Beschlags dient.

  • Opalglas

    Opalglas

    Opakes Glas mit Zusatz von Fluorverbindungen.

  • Opalisierendes Glaselement

    Opalisierendes Glaselement

    Opalisierende Glaselemente erzeugen einen schillernden, glanzvollen Effekt bei Sonneneinstrahlung.

  • Opazität

    Opazität

    Die Opazität ist ein Maß für die Lichtundurchlässigkeit. Der Transmissionsgrad eines opaken Materials ist Null.

  • Opazität – opak

    Opazität – opak

    Unter Opazität versteht man die Undurchsichtigkeit, Lichtundurchlässigkeit von Materialien. Gegensatz: Transparenz.

  • Opferanode

    Opferanode

    Unedles Metall, das zum Korrosionsschutz von Funktionsteilen eingesetzt wird.

  • Opfergussteil

    Opfergussteil

    Gussteil, das zu Anfang der Seriengießung erzeugt und anschließend zum Nachweis Materialeigenschaften zerstörend geprüft wird.

  • Optisches Glas

    Optisches Glas

    Aus optischem Glas werden Linsen, Prismen und Spiegel für optische Systeme, z. B. Objektive oder Fernrohre, hergestellt. Optisches Glas unterscheidet sich nicht grundsätzlich von normalem Glas für Fensterverglasungen.

  • Organigramm

    Organigramm

    Ein Organigramm (Organisationsplan, Organisationsschaubild, Stellenplan) ist eine grafische Darstellung des hierarchischen Gerüsts einer Organisation (z. B. einer Behörde oder eines Unternehmens). Es enthält z. B. den Aufbau der Personalorganisation und sollte nach der Ablauforganisation ausgerichtet sein.

  • OSB-Platte

    OSB-Platte

    Mehrschichtplatten, die aus langen, schlanken Holzspänen hergestellt werden. OSB steht im Englischen für oriented strand board (deutsch: Platte aus ausgerichteten Spänen). OSB-Platten werden bevorzugt im Innenausbau verwendet.

  • OTS

    OTS

    Abkürzung für Obertürschließer.

P

  • Panikstange

    Panikstange

    Panikstangen ermöglichen die Betätigung der Türöffnung über die gesamte Türbreite. Sie bieten sich dort an, wo im Panikfall mit einer großen Anzahl von flüchtenden Personen gerechnet werden muss.

  • Panikverschluss

    Panikverschluss

    Panikverschlüsse werden in Fluchtwegen benutzt. Von außen her können sie nur durch den passenden Schlüssel geöffnet werden, von innen ist auch eine schlüssellose Öffnung möglich. Ein Panikverschluss muss bauaufsichtlichen Vorschriften entsprechen.

  • Panzerglas

    Panzerglas

    Verbundsicherheitsglas (VSG), das Schlag-, Beschuss- und Sprengauswirkungen standhalten kann und daher für den Objekt- und Personenschutz eingesetzt wird.

  • Parallelpräzisierung

    Parallelpräzisierung

    Parallele Ausarbeitung eines Details in zwei Zeichnungen.

  • Parapet

    Parapet

    Als Parapet bezeichnet man im zivilen Bauwesen das Wandstück zwischen Fußboden und Fensterunterkante.

  • Passivierung

    Passivierung

    Passivierung bezeichnet die natürliche oder künstliche Entstehung einer nichtmetallischen Schutzschicht auf einem metallischen Werkstoff, welche die Korrosion des Grundwerkstoffes verhindert oder stark verlangsamt. Ein Beispiel ist rostfreier Stahl: Das enthaltene Chrom bildet eine Chromoxidschicht, wodurch weitere Oxidation verhindert wird.

  • Patina

    Patina

    Eine Patina ist eine durch natürliche oder künstliche Alterung entstandene Oberflächenbeschaffenheit.

  • Pauschalpreis

    Pauschalpreis

    Ein Pauschalpreis ist eine für die Ausführung einer bestimmten Bauleistung oder eines anderen Werkes vereinbarte Vergütung, die ohne Nachweis der exakten Mengen der ausgeführten Teilleistungen zu zahlen ist. Ein Pauschalpreis kann für ein gesamtes Bauwerk vereinbart werden, aber auch nur für eine im Vertrag festgelegte Gruppe von Teilleistungen.

  • Pendelschlagversuch

    Pendelschlagversuch

    Ein Pendelschlagversuch ist ein Versuchsaufbau, der zur Untersuchung der Widerstandsfähigkeit von Verbundsicherheitsglas und Absturz sichernden Verglasungen dient. Pendelschlagversuche werden gemäß EN mit einem weichen Stoßkörper durchgeführt.

  • Pendeltür

    Pendeltür

    Eine Pendeltür ist eine Tür, die sowohl nach innen als auch nach außen geöffnet werden kann.

  • Perforation

    Perforation

    Auch Perforierung; Durchlochung von Hohlkörpern oder flachen Gegenständen. Die Art und Weise einer Perforation orientiert sich entweder an technischen Erfordernissen oder gestalterischen Wünschen.

  • Perlit

    Perlit

    Perlit ist ein lamellar angeordneter Gefügebestandteil des Stahls.

  • Permeation

    Permeation

    Permeation nennt man den Vorgang, bei dem ein Stoff einen Festkörper durchdringt bzw. durchwandert.

  • Personensicherungsanlagen

    Personensicherungsanlagen

    Anlagen zur Sicherung von Personen gegen Absturz, z. B. auf Leitern oder Dachflächen. Sie können als horizontale oder vertikale Laufsicherungen oder auch als Einzelanschlagpunkte ausgebildet sein. Hierbei trägt die zu sichernde Person einen Sicherungsgurt, der über ein spezielles Sicherungsseil in der Laufsicherung eingehakt wird.

  • Perspektive

    Perspektive

    Die Perspektive ist die Darstellung dreidimensionaler Objekte auf einer zweidimensionalen Fläche, sodass ein räumlicher Eindruck entsteht.

  • Petinetglas

    Petinetglas

    Petinetglas ist ein Glas aus netzartigen Glasfäden. Ein weiterer Begriff für Petinetglas ist auch Spitzenglas.

  • Pfeiler

    Pfeiler

    Ein Pfeiler ist in der Architektur eine senkrechte Stütze, die auch eine Funktion als Raumabschluss besitzen kann.

  • Pfosten

    Pfosten

    Ein Pfosten ist ein vertikales Bauteil. Als Bestandteil einer Pfosten-Riegel-Fassade gliedert es die Fassade in vertikale Bänder. Die Pfosten übernehmen hierbei als Glasauflager den Abtrag der Windlasten, die auf die Verglasung wirken.

  • Pfosten-Riegel-Fassaden

    Pfosten-Riegel-Fassaden

    Pfosten-Riegel-Fassaden sind Glasfassade, bei der die Glasscheiben linear zwischen vertikalen Pfosten und horizontalen Riegeln befestigt sind. Mit Pfosten-Riegel-Konstruktionen lassen sich filigrane Glasfassaden herstellen. Als tragende Materialien wird Stahl, Alu oder Holz verwendet.

  • Physikalische Entfärbung

    Physikalische Entfärbung

    Bei der physikalischen Entfärbung kommen die Komplementärfarben zum Einsatz. Diese ergänzen sich mit den vorhandenen Farben zu Weiß. Ein gravierender Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass durch mehrere färbende Oxide die Absorption des Lichts zunimmt und das Glas dunkler erscheint. Eine andere Methode stellt die chemische Entfärbung dar.

  • Piab LKVE Überlastschutz

    Piab LKVE Überlastschutz

    Der Piab LKVE Überlastschutz ist ein elektronischer Seilkraftgeber, der am feststehenden Seil montiert werden kann. Der PIAB LKVE ist für Überlastsicherung, Schlaffseilsicherung, Lastanzeige und Summenausdruck von mehreren Hubvorgängen vorgesehen.

  • Piab RTM 20 D Seilkraftmesser

    Piab RTM 20 D Seilkraftmesser

    Der Piab RTM 20 D Seilkraftmesser ist ein auf einem Mikroprozessor aufgebauter Seilkraftmesser zur genauen Bestimmung von Kräften in belasteten Seilen, wie Abspannseile, Fahrdrähte und Tragseile. Der RTM 20 D wird direkt auf dem Seil angebracht und die Zugkraft sofort im Display angezeigt.

  • Pittsburgh-Verfahren

    Pittsburgh-Verfahren

    Dieses Verfahren wird seit 1928 zum Ziehen von Glas angewendet. Es ist eine Kombination aus dem Verfahren von Fourcault und Colburn und soll die Vorteile beider Verfahren verbinden. Mit dem Pittsburgh-Verfahren, das von der Plate Glass Company erfunden wurde, konnte eine erhebliche Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit erzielt werden.

  • Planeinreichung

    Planeinreichung

    Darunter versteht man das Vorlegen von Konstruktionszeichnungen beim Auftraggeber und Architekten. Diese sichten die Zeichnungen und vermerkten evtl. Kommentare/Korrekturen, danach wird ein Status für die Zeichnung vergeben, der die weitere Vorgehensweise vorgibt.

  • Planparallelität

    Planparallelität

    Bezeichnet die absolute Parallelität zweier Ebenen. Floatglasscheiben besitzen diese Planparallelität. Früher wurde Planparallelität bei Glas durch aufwendiges Schleifen erreicht.

  • Plasmaschweißen

    Plasmaschweißen

    Verfahren mit einem Plasmastrahl als Wärmequelle, das für Verbindungsarbeiten der Präzisions- und Mikroschweißtechnik (0,1–0,5 mm Blech), aber auch zunehmend für dickere Bleche und Rohre aus legierten Stählen und hoch schmelzenden NE-Metallen angewandt wird.

  • Plastomere

    Plastomere

    Auch Thermoplaste genannt. Plastomere sind schmelzbare, hochpolymere Werkstoffe, die beim Erwärmen in einen plastischen Zustand übergehen, in dem sie leicht verformt werden können. Diese Verformung bleibt beim Erkalten bestehen. Der Vorgang ist wiederholbar. Plastomere sind meist zähelastisch.

  • Plattformdach

    Plattformdach

    Sonderform des Flachdaches, bei dem die Dachneigung null ist.

  • Plexiglas

    Plexiglas

    Polymethylmethacrylat (Plexiglas, Acrylglas) ist ein synthetischer, glasähnlicher thermoplastischer Kunststoff.

  • Polarimeter

    Polarimeter

    Gerät zur Bestimmung der Oberflächenspannung von Glas. Nach der Bestimmung der Zinnbadseite wird die Messstelle mit einer Indikatorflüssigkeit benetzt. Das mittels Laserstrahl funktionierende Gerät lässt die genaue optische Spannungsmessung der Oberflächendruckspannung zu.

  • Poliert (KPO)

    Poliert (KPO)

    Poliert (KPO) ist die Bezeichnung für eine geschliffene gerade Kante, die eine durch Polieren verfeinerte glänzende Oberfläche aufweist. Die Strukturen der Schleifspuren sind zulässig, dürfen jedoch nicht matt sein.

  • Polyalkylenterephthalat

    Polyalkylenterephthalat

    Polyalkylenterephthalat ist ein Kunststoff, dessen Härte und Verschleißfestigkeit dem Polyoxymethylen vergleichbar, jedoch nur unter 70 °C einsetzbar ist. Verwendung für Lager in der Feinwerktechnik und für Führungs- und Gleitbuchsen; für Unterwasseranlagen.

    Quelle: Wikipedia

  • Polyamiddübel

    Polyamiddübel

    Bauelement, das zur Befestigung einer Schraube oder eines Gegenstandes an gemauerten oder betonierten Decken und Wänden verwendet wird. Die häufigste Form ist der Dübel aus dem thermoplastischen Kunststoff Polyamid.

  • Polyethylen

    Polyethylen

    Polyethylen ist ein thermoplastischer Kunststoff. Er ist beständig gegen Wasser, tiefe Temperaturen und abrasive Beanspruchung. Für geringe Dauer-, jedoch hohe Stoßbelastung geeignet.

  • Polyimid

    Polyimid

    Polyimid ist ein Hochtemperaturwerkstoff mit großer Härte und geringem Verschleiß. Polyimid hat einen hohen Reibwert im Trockenlauf bei Temperaturen unter 70 °C.

  • Polyisobutylen

    Polyisobutylen

    Polyisobutylen (PIB) ist ein thermoplastischer Dichtstoff, der bei Isoliergläsern als erste Dichtstufe zwischen Randverbund und Glas verwendet wird.

  • Polykarbonate

    Polykarbonate

    Polykarbonate sind transparente und farblose Kunststoffe von hoher Schlagzähigkeit und Steifigkeit. Im Baubereich werden Polykarbonate als Alternative zu Glas eingesetzt.

  • Polymethylmethacrylat

    Polymethylmethacrylat

    Polymethylmethacrylat ist ein synthetischer, glasähnlicher thermoplastischer Kunststoff, der umgangssprachlich als Acrylglas bekannt ist.

  • Polyoxymethylen

    Polyoxymethylen

    Polyoxymethylen ist ein hochmolekularer thermoplastischer Kunststoff. Er ist härter, druckbelastbarer, jedoch stoßempfindlicher als Polyamid. Geeignet für Trockenlauf oder bei Schmierstoffmangel; Verwendung für Lager in der Feinwerktechnik.

  • Polystyrol

    Polystyrol

    Polystyrol ist ein transparenter, amorpher oder teilkristalliner Thermoplast. Amorphes Polystyrol ist ein weitverbreiteter Kunststoff, er wird entweder als thermoplastisch verarbeitbarer Werkstoff oder als Schaumstoff (expandiertes Polystyrol) eingesetzt.

  • Polysulfide

    Polysulfide

    Anorganische Polysulfide sind Salze der Polyschwefelwasserstoffe. Aus Polysulfiden werden Dichtstoffe für den Baubereich und die Isolierglasfertigung hergestellt. Im Glasbau wird häufig der Randverbund (Sekundärdichtung) mit Polysulfiden abgedichtet. Der bekannteste Handelsname für Polysulfid ist Thiokol. Thiokol ist nicht UV-beständig, deshalb muss der Randverbund vor Licht geschützt werden.

  • Polysulfidpolymer

    Polysulfidpolymer

    Polysulfidpolymer ist ein dauerelastischer Dichtstoff, der bei Isoliergläsern als zweite Dichtstufe zur Ausfüllung des äußeren Randverbundes verwendet wird.

  • Polytetrafluorethylen

    Polytetrafluorethylen

    Polytetrafluorethylen (PTFE) ist ein teilkristallines Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Es ist unempfindlich gegen Verschmutzung, die Einwirkung von Sauerstoff, Ozon und UV-Strahlung und als nicht brennbar (A2) klassifiziert.

  • Polyvinylbutyral (PVB)

    Polyvinylbutyral (PVB)

    Polyvinylbutyral (PVB) ist ein Kunststoff, der vor allem als Schmelzklebstoff in Form von Zwischenfolien für Verbundglas verwendet wird. Die üblichen Nenndicken der Folie sind 0,38 mm (einfach), 0,76 mm (zweifach), 1,14 mm, 1,52 mm und 2,28 mm.

  • Polyvinylchlorid

    Polyvinylchlorid

    Polyvinylchlorid (PVC) ist ein amorpher thermoplastischer Kunststoff. Er ist hart und spröde, wird durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weich, formbar und eignet sich dann für technische Anwendungen. Bekannt ist PVC durch seine Verwendung in Fußbodenbelägen, für farbige Kabelumhüllungen und auch Schalplatten.

  • Porenbeton

    Porenbeton

    Porenbeton ist ein verhältnismäßig leichter hochporöser, mineralischer Baustoff auf der Grundlage von Kalk-, Kalkzement- oder Zementmörtel, der durch Blähen porös und grundsätzlich einer Dampfhärtung unterzogen wird.

  • Preisspiegel

    Preisspiegel

    Übersichtstabelle des Einkaufs mit Angebotssummen und -besonderheiten der verschiedenen Anbieter für eine ausgeschriebene Leistung.

  • Pressen

    Pressen

    Zur Umformtechnik zählendes Formgebungsverfahren. Man unterscheidet Blech- und Massivumformung. Das Massivumformen geht von zylindrischen Rohlingen aus, die entweder warm (Formpressen und Strangpressen) oder kalt (Kaltstauchen, Fließpressen) verarbeitet werden.

  • Pressglas

    Pressglas

    Glaserzeugnis, das durch einen glatten Stempel in eine in der Regel gemusterte Pressform hineingedrückt wird. Alternativ kann auch Pressluft verwendet werden. Beispiel für Pressglas sind Glassteine.

  • Pressleisten

    Pressleisten

    Die außen angebrachten Pressleisten pressen das Verglasungselement gegen die tragende Unterkonstruktion. Verglasungssysteme dieser Art erlauben Ansichtsbreiten von weniger als 50 Millimeter. Als Material werden vor allem Aluminiumstrangpressprofile, aber auch Kunststoff oder Stahlprofile verwendet. Die Unterkonstruktion ist meist eine Pfosten-Riegel-Fassade.

  • Primärfassade

    Primärfassade

    Bei einer Doppelfassade wird die wärmedämmende Fassade, in der Regel die innen liegende, auch Primärfassade genannt. Sie ist die ursprüngliche, erste Fassade, vor die eine zweite Fassade (zweite Haut) gesetzt wird.

  • Primärtragwerk

    Primärtragwerk

    Hauptstruktur eines Bauwerkes oder Bauteils. Mithilfe des Primärtragwerkes werden die auftretenden Lasten sicher in die Fundamente geleitet. Meist übernimmt das Primärtragwerk auch die aussteifende Wirkung des Gebäudes oder Bauteils. Im konstruktiven Glasbau wird dem Baustoff Glas die Funktion als Primärtragwerk zugeordnet.

  • Primer

    Primer

    Ein Primer ist ein Haftvermittler zwischen Stahl und einem Beschichtungswerkstoff, der auf Stahl schlecht oder gar nicht haftet. Primer sind ausgezeichnete Schutzanstriche gegen Korrosion.

  • Priva-Lite

    Priva-Lite

    Ein Glas, das auf Knopfdruck durchsichtig oder undurchsichtig gemacht werden kann. Es garantiert somit auf Wunsch und wann immer Sie wollen Privatsphäre, lässt Ihnen aber auch die Möglichkeit des Durchblicks wie durch ein normales Fenster.

  • Pro/Engineer

    Pro/Engineer

    Pro/Engineer ist eine parametrische 3-D-CAD-Software, auch bekannt unter dem Namen Pro/E. Sämtliche Objekte werden dreidimensional aufgebaut und daraus Zeichnungen abgeleitet und/oder mehrere Objekte zu Baugruppen zusammengestellt. Innerhalb der seele Gruppe wird Pro/Engineer zur Bearbeitung geometrisch - komplexer Projekte eingesetzt.

  • Profilbauglas

    Profilbauglas

    Spezielle Form des Gussglases in Form von U-Profilen. Wird nach dem kontinuierlichen Walzverfahren mit Ornamentierung mit oder ohne Drahteinlage hergestellt. Durch die statisch günstige Form können große Spannweiten erzielt werden.

  • Profilit

    Profilit

    Gussglas mit U-Profil (breiter Steg, schmale Flansche). Ornamentierte Oberfläche. Auch mit Drahteinlage.

  • Profilstahl

    Profilstahl

    Geformter Stahl (gewalzt, gezogen, gepresst) mit einem über die ganze Länge gleichbleibenden Querschnitt (Stabstahl, Spezialprofile, Formstahl).

  • Profilwalzwerk

    Profilwalzwerk

    Walzwerk zur Herstellung von Form- und Stabstahl. Das Gerüst eines Profilwalzwerks enthält zwei oder drei Walzen, in deren Ballen Ausnehmungen (Kaliber) zur Profilgestaltung eingeschnitten sind.

  • Proformarechnung

    Proformarechnung

    Eine Proformarechnung ist ein Beleg, der den Empfänger nicht zur Zahlung auffordert. Sie wird z. B. ausgestellt, um den Wert einer Warensendung darzulegen, und dient dann steuerlichen Zwecken. Dies ermöglicht bei Auslandsgeschäften, Ware kostenlos an den Empfänger zu liefern, die Zollerhebung bleibt dabei unberührt.

  • Prototyp

    Prototyp

    Erstmuster einer Serienfertigung, z. B. eines Fassadenelementes, das aus originalen Bauteilen erstellt wird.

  • Prüfzeugnis

    Prüfzeugnis

    Prüfzeugnisse für Materialien oder für die Ausführung von Bauteilen sind dann zu erwirken, wenn diese im Leistungsbeschrieb verlangt werden oder Einzelzulassungen erforderlich sind. Aufgrund der Vielzahl an innovativen Konstruktionen gehört dies für seele zur täglichen Praxis.

  • Pultdach

    Pultdach

    Dach mit nur einer geneigten Dachfläche, deren untere Kante die Dachtraufe bildet und die obere den Dachfirst.

  • Pulverbeschichten

    Pulverbeschichten

    Das Pulverbeschichten ist ein Beschichtungsverfahren, bei dem ein elektrisch leitfähiger Werkstoff mit Pulverlack beschichtet wird. Typische Untergründe für die Pulverlackierung sind Stahl, verzinkter Stahl und Aluminium. Verwendung als Schutz bzw. für die Optik (Farbe je nach Wunsch bzw. RAL-Karte).

  • Pulverkleber

    Pulverkleber

    Industriell gefertigtes Pulver – z. B. auf Basis von Zement –, das mit einer bestimmten Menge Wasser angemischt wird. Die Aushärtung erfolgt hydraulisch, weshalb Pulverkleber dauerhaft wasserresistent sind. Durch Kunststoffzusätze können die Eigenschaften zusätzlich verbessert werden.

  • Punktgehaltene Glasfassaden

    Punktgehaltene Glasfassaden

    Durch den Verzicht auf Rahmenkonstruktionen entsteht bei punktgehaltenen Fassaden eine konkurrenzlos hohe Transparenz. Punktgehaltene Glasfassaden benötigen eine Zustimmung im Einzelfall, da sie nicht zu den geregelten Bauprodukten gehören.

  • Punkthalter

    Punkthalter

    Glashalter, die zur punktgehaltenen Befestigung von Glasscheiben verwendet werden.

  • Punktschweißen

    Punktschweißen

    Elektrisches Widerstandsschweißen zum punktweisen Verbinden von Werkstücken, wie z. B. Stahlkonstruktionsteilen, Drähten für Betonstahlmatten usw.

  • Purenit

    Purenit

    Hochdruckfestes PUR-Recyclat (Polyurethan-Hartschaum) mit einer Wärmeleitfähigkeit von Lambda 0,07 W/mK. Verwendung findet es zum Beispiel in Paneelen oder bei hoch wärmegedämmten Fensterrahmen.

  • Pyramidendach

    Pyramidendach

    Dachform aus vier gegeneinander geneigten gleichen Dachflächen über einem quadratischen Gebäudequerschnitt.

Q

  • Qualanod

    Qualanod

    Qualanod (Quality Label for Anodic Oxide Coatings on Wrought Aluminium for Architectural Purposes) ist eine Organisation, die eine Regelung formuliert hat, um die Qualität der Anodisierung von Aluminium und dessen Legierungen für den Architekturbereich zu wahren und zu entwickeln.

  • Qualicoat

    Qualicoat

    Qualicoat ist eine Organisation, die eine Regelung formuliert hat, um die Qualität von Lackierungen und Beschichtungen von Aluminium und dessen Legierungen für den Architekturbereich zu wahren und zu entwickeln.

  • Qualität

    Qualität

    Qualität wird laut der Norm EN ISO 9000:2005 als „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt ist“ definiert. „Qualität kann nur entstehen, wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich über die Bedeutung ihrer Arbeit im Klaren sind und diese, auch wenn sie einen noch so kleinen Bereich umfasst, exakt und gewissenhaft ausführen.“

  • Qualitätsmanagement

    Qualitätsmanagement

    Auch QM bezeichnet. Maßnahmen, die der Verbesserung von Produkten oder Leistungen jeglicher Art dienen. Die Qualität von Produkten soll erhalten oder weiterentwickelt werden.

  • Qualitätsmanagement Handbuch (MH)

    Qualitätsmanagement Handbuch (MH)

    Dokument, in dem das Qualitätsmanagementsystem einer Organisation festgelegt ist.

  • Qualitätspolitik

    Qualitätspolitik

    Übergeordnete Absichten und Ausrichtung einer Organisation zur Qualität, wie sie von der Organisationsleitung formell ausgedrückt wurden (aus DIN EN ISO 9000: 2000).

  • Qualitätssicherung

    Qualitätssicherung

    Qualitätssicherung sind Maßnahmen, die sicherstellen sollen, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung ein festgelegtes Qualitätsniveau erreicht. Dabei geht es nach ISO 9000 nicht etwa darum, die Qualität eines Produktes zu optimieren, sondern ein vorgegebenes, also gegebenenfalls auch ein niedriges Niveau zu halten.

  • Quartoblech

    Quartoblech

    Unabhängig von der Stahlsorte als Einzel- oder kombinierte Tafel im Quartogerüst gewalztes Grobblech, im Unterschied zum kontinuierlich gewalzten Bandblech.

  • Quarzglas

    Quarzglas

    Quarzglas ist ein Glas, das im Gegensatz zu den gebräuchlichen Gläsern keine Beimengungen von Soda oder Kalziumoxid enthält, also aus reinem Siliziumdioxid besteht. Es kann durch Aufschmelzung und Wiedererstarrung von Quarz gewonnen werden.

  • Quarzsand

    Quarzsand

    Quarzsand wird in der Glasindustrie zur Herstellung von Flachglas (Float-) und Hohlglas sowie in der Gießereiindustrie und im Gießereihandwerk als Formmedium eingesetzt. Mit eisenarmen Sanden (weniger als 0,03 % Eisen) lässt sich weißes Glas herstellen. In den Schmelzöfen werden überwiegend feine Quarzsande mit einer Korngröße von 0,1 bis 0,4 mm verwendet.

  • Quellvergussmörtel

    Quellvergussmörtel

    Quellvergussmörtel wird für das Vergießen von Stahlbauteilen in Beton, von Fugen zwischen Fertigteilen und Beton sowie zum Schließen von Öffnungen und Aussparungen in Beton angewandt. Zwischen Stahl und Beton muss ein Spalt vorhanden sein, um dem Vergussmörtel Raum zu schaffen. Vorhandene Luft muss aus einem Hohlraum entweichen können. Er ist außerdem schwindfrei.

  • Querkraft

    Querkraft

    Querkräfte beschreiben eine innere Schnittkraft in einem Bauteil. Es ergibt sich dabei der Zusammenhang zwischen Belastung, Querkraft und Moment. Querkräfte stellen Schnittkräfte dar, diese lassen sich in Schubspannungen ausdrücken. Mithilfe der Schubspannungen lassen sich Profile bemessen.

R

  • Radarreflexionsdämpfung

    Radarreflexionsdämpfung

    Die Radarreflexionsdämpfung dient der Dämpfung von an Gebäuden reflektierenden Primär- und Sekundarsignalen von Radarsignalen. Die Anforderungen zur Radarreflexionsdämpfung von Gebäuden werden von der deutschen Flugsicherung formuliert.

  • Raffstore

    Raffstore

    Raffstores sind außen angewandte Bauteile für den aktiven Sonnenschutz.

  • ragwerksplanung

    ragwerksplanung

    Mit einer Tragwerksplanung wird das Tragwerk von Gebäuden, Ingenieurbauwerken und anderen baulichen Anlagen bestimmt. Grundvoraussetzung einer Tragwerksplanung ist der nach dem Bauordnungsrecht erforderliche Standsicherheitsnachweis eines Gebäudes.

  • Rahmenvertrag

    Rahmenvertrag

    Ein Rahmenvertrag ist eine Vereinbarung zwischen juristischen oder natürlichen Personen, die z. B. eine Zusammenarbeit, ein Auftraggeber-Auftragnehmer-Verhältnis oder ein Verkäufer-Käufer-Verhältnis, betreffen. Meistens werden diese vereinbart, um grundsätzliche Aspekte der Zusammenarbeit zu regeln, jedoch weiterhin Freiraum für Einzelfälle zu behalten.

  • RAL

    RAL

    Normierungssystem des RAL-Instituts. Die RAL-Nummern wurden eingeführt, um verschiedene Farbtöne in einer Norm zusammenzufassen. Jedem Farbton wurde eine vierstellige Farbnummer zugewiesen. Die Norm greift auf eine Tabelle mit 40 Farbtönen zurück. Der Vorteil dieser Norm ist die vereinfachte Kommunikation zwischen Kunden und Lieferanten.

  • Randbewehrung

    Randbewehrung

    Bei einer Bewehrung handelt es sich grundsätzlich um die Verstärkung eines Werk- oder Baustoffes in Bezug auf das Bauwesen. Zum Beispiel kann in Beton, der zunächst nur gering widerstandsfähig gegen Zugkräfte ist, Stahl eingelegt werden. Mit dieser Stahleinlage wird erreicht, dass diese zusätzliche Zugkräfte oder Druckkräfte aufnehmen kann.

  • Randentschichtung

    Randentschichtung

    In Abhängigkeit vom Schichtsystem wird im Randverbundbereich von Gläsern die Beschichtung in der Regel durch Schleifen entfernt. Dadurch können Bearbeitungsspuren sichtbar werden, sodass sich diese Glasfläche vom nicht entschichteten Bereich unterscheidet. Dies gilt auch für den Glasüberstand bei Stufenisolierglas.

  • Randklemmhalter

    Randklemmhalter

    Randklemmhalter umschließen den Rand der Verglasung u-förmig. Für Randklemmhalter wird keine Glasbohrung benötigt. Ein umlaufendes Elastomer muss den Glas-Metall-Kontakt dauerhaft verhindern. Der Glaseinstand ist, auch unter Last, sicherzustellen.

  • Randseil

    Randseil

    Ein Randseil hat die Aufgabe, die Lasten aus einer Membranfläche in die jeweiligen Eckpunkte abzuleiten. Die Membrane bekommt am entsprechenden Rand eine Tasche aufgeschweißt, in der das Randseil verläuft.

  • Randverbund

    Randverbund

    Bei Isolierglasscheiben wird der Scheibenzwischenraum durch einen umlaufenden, abgedichteten Abstandshalter, den sogenannten Randverbund, konstruktiv gehalten. Der Randverbund besteht in der Regel aus einem Abstandhalteprofil aus Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff. Der Randverbund wird mittels Polyisobutylen mit der Scheibe verklebt.

  • Rapid Prototyping

    Rapid Prototyping

    Deutsch: schneller Prototypenbau; Verfahren, ein Werkstück (Formteil) ohne lange Fertigungszeiten direkt aus dem 3-D-Modell herstellen zu lassen. Das Werkstück wird dabei schichtweise bis zur endgültigen Form aufgebaut. Je nach Verfahren können unterschiedliche Eigenschaften abverlangt werden.

  • Rauchschutzgläser (R-Verglasungen)

    Rauchschutzgläser (R-Verglasungen)

    Sind rauch- und flammendichte Abschlüsse mit Glas. Bei Hitze zerfallen diese Gläser nicht sofort, sondern halten noch eine gewisse Zeit die Fluchtwege frei. Der Feuerwiderstand bei R-Gläsern variiert von 30 bis 60 Minuten (R30 bis R60).

  • Rauchschutzklassen

    Rauchschutzklassen

    Rauchschutzklassen werden mit dem Buchstaben G bei Türen oder R bei Fixverglasungen gekennzeichnet. Darauf folgt die Zeit, die die Konstruktion dem Rauch standhalten muss.

  • Rauchschutztür

    Rauchschutztür

    Eine Rauchschutztür (RS) ist eine selbstschließende Tür, die im Brandfall verhindern soll, dass Rauchgase sich durch ein Gebäude verbreiten. Begriffe und Anforderungen für Rauchschutztüren sind in der DIN 18095 Teil 1 formuliert.

  • Rauschmelze

    Rauschmelze

    Darunter versteht man die erste Phase des Glasschmelzprozesses, das Aufschmelzen des Gemenges bis zu dem Zeitpunkt, wo die Masse durchsichtig wird.

  • Redundante Tragwerke

    Redundante Tragwerke

    Bei redundanten Tragwerken kann ein Element die Funktion eines anderen ausgefallenen Elementes übernehmen.

  • REFA

    REFA

    Der REFA-Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung e. V. ist die älteste Organisation für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung sowie betriebliche Weiterbildung.

  • Reflektierende Beschichtung

    Reflektierende Beschichtung

    Metallische Beschichtung, die einseitig auf die Glasfläche aufgetragen wird.

  • Reflexion

    Reflexion

    Beschreibt die Strahlenmenge, die beim Auftreffen auf das Glas zurückgeworfen wird.

  • Refloglas

    Refloglas

    Allgemein bekannt als Mattglas beschreibt diese Bezeichnung gleichzeitig den Effekt von Refloglas. Es reduziert zwar Spiegelungen durch seine geätzte Oberfläche, sorgt aber auch gleichzeitig dafür, dass sämtliche Farben matt und blass wirken. Heute wird dieses Glas deshalb nur noch selten bei der Bildeinrahmung verwendet.

  • Regelraster

    Regelraster

    Fassaden werden oftmals in ein gleichmäßiges Raster eingeteilt, um viele gleiche Fassadenelemente zu erhalten. Dies bringt vor allem bei der Fertigung, dem Transport und der Montage wesentliche Vorteile. Randbereiche können und müssen meistens von diesem Regelraster abweichen, um den Anschluss an angrenzende Bauteile herzustellen.

  • Regen-Wind-induzierte Schwingungen

    Regen-Wind-induzierte Schwingungen

    Schwingungen, die bei frei gespannten Seilen auftreten können.

  • Regenfallleitung

    Regenfallleitung

    Außen liegende Leitungen zum Ableiten des Niederschlagswassers von Dachflächen, Balkonen und Loggien.

  • Reibkorrosion

    Reibkorrosion

    Die Reibkorrosion ist eine Sonderform von Korrosion, bei der in Abwesenheit von korrosiven Medien unter trockenen Umgebungsbedingungen ein Stoffumsatz an der metallischen Oberfläche stattfindet, der durch geringfügige Relativbewegung zweier aneinandergepresster Oberflächen entsteht. Charakteristisches Merkmal ist eine schwarze Verfärbung an der Korrosionsstelle.

  • Reibschweißen

    Reibschweißen

    Beim Reibschweißen wird die Wärme, die durch Reibung entsteht, zum Schweißen genutzt. Dazu wird auf einer Reibschweißmaschine eines der zu verbindenden Teile in Drehung versetzt und dann gegen das ruhende Teil gedrückt.

  • Reindichte

    Reindichte

    Auch Skelettdichte, absolute oder wahre Dichte genannt; bezeichnet die Dichte des stofflichen Teils eines Körpers beliebigen Aggregatzustandes.

  • Reißdehnung

    Reißdehnung

    Gibt an, bei welcher Dehnung ein Werkstoff versagt. Beispielhaft ist hier PVB zu nennen, das eine Reißdehnung von ca. 250 % hat. Das heißt, dass der Werkstoff sich um das 2,5-Fache längt, bevor es zum Versagen kommt. Die Reißdehnung wird meist nur bei Elastomeren und anderen sehr dehnbaren Stoffen angegeben.

  • Rekristallisationsglühen

    Rekristallisationsglühen

    Das Rekristallisationsglühen wird als Verfahren angewandt, wenn ein durch Kaltverformung verzerrtes Gefüge wieder in einen unverzerrten Gefügezustand zurückgeführt werden soll. Durch mehrere Stunden langes Glühen bei 550–650 °C bildet sich ein völlig neues Gefüge aus.

  • Relaxation

    Relaxation

    Ist das Vermögen eines Werkstoffes, bei gleichbleibender Dehnung die Spannung abzubauen.

  • Relaxationszeit

    Relaxationszeit

    Die Relaxationszeit ist ein Begriff aus der Viskoselastizitätstheorie zur Beschreibung des viskoselastischen Materialverhaltens, z. B. von Glas im Glasübergangsbereich.

  • Reststandsicherheit

    Reststandsicherheit

    Unter der Reststandsicherheit versteht man, dass das Glaselement im Zerstörungsfall unter bestimmten Einbaubedingungen ohne zusätzliche Belastung über einen begrenzten Zeitraum stehen bleibt.

  • Resttragfähigkeit

    Resttragfähigkeit

    Bezeichnet das Vermögen einer Konstruktion, auch nach einer teilweisen Zerstörung Lasten abtragen zu können. Resttragfähigkeiten werden im Bereich des Glasbaus bei begehbaren Gläsern, Absturzsicherungen und Überkopfverglasungen gefordert. Es gelten unterschiedliche Regelungen zur Reststandzeit und Belastungsgröße.

  • Revitalisierung

    Revitalisierung

    Durch Revitalisierung wird zum Beispiel ein Gebäude wieder in einen benutzbaren Zustand versetzt. Dabei wird meist auch der Nutzungszweck geändert.

  • Riegel

    Riegel

    Ein Riegel ist ein horizontales Bauteil. Es erfüllt als Bestandteil einer Pfosten-Riegel-Fassade die Funktion des Lastabtrages des Eigengewichtes der Scheiben. Hierzu werden Glasauflager, meist aus Flachblech, an den Riegel befestigt. Weiterhin werden auch die auf die Verglasung wirkenden Windlasten abgetragen.

  • Rigole

    Rigole

    Eine Rigole ist ein Entwässerungsgraben, in den Oberflächenwasser (Regenwasser) eingeleitet und abgeführt wird. Eine Rigole wird überwiegend aus Schotter- oder Kiespackungen hergestellt, kann aber auch mit Kunststoffteilen aufgebaut werden. Sie werden überall dort eingesetzt, wo sich aufgrund von Versiegelung Wasser ansammelt und abgeführt werden muss.

  • Ringmutter

    Ringmutter

    Mutter, an deren Seiten ein Ring, stehend zum Gewinde, ausgeformt ist.

  • Ringschraube

    Ringschraube

    Schraube mit Gewindezapfen und geschlossenem Ring. Wird als Einhängevorrichtung zum Anheben von schweren Teilen (z. B. Fassadenelementen) verwendet.

  • Rinnenheizung

    Rinnenheizung

    Diese Heizung kann am Boden einer Rinne angebracht werden. Sie sorgt dafür, dass der Boden der Rinne immer frei von Eis und Schnee bleibt, damit Schmelzwasser ungehindert ablaufen kann. Die selbstregelnden elektrischen Heizanlagen werden über Temperatur- und/oder Feuchtefühler gesteuert.

  • Rodierte Kanten

    Rodierte Kanten

    Die Kantenoberfläche ist durch Schleifen ganzflächig bearbeitet. Rodierte Kantenflächen haben ein mattes Aussehen. Blanke Stellen und Ausmuschelungen sind nicht zulässig.

  • Römische Waage (H-Zugproben)

    Römische Waage (H-Zugproben)

    Die Römische Waage ist eine Hebelvorrichtung, die es ermöglicht, kostengünstig eine H-Prüfung (Festigkeitsprüfung) bei Structural-Glazing-Verklebungen durchzuführen. Die H-Prüfkörper werden bis zum Bruch getestet. Die Zugfestigkeit beim Bruch sollte mindestens 0,70 MPa betragen.

    Quelle: Wikipedia

  • Röntgendurchstrahlungsprüfung

    Röntgendurchstrahlungsprüfung

    Zerstörungsfreies Werkstoffprüfverfahren. Energiereiche Strahlung durchdringt feste Körper größtenteils geradlinig. Typische Fehler bei Schweißnähten werden sichtbar: Risse, Hohlräume, Einschlüsse, Einbrandkerben, Bindefehler, Versatz, unvollkommene Durchschweißung usw.

  • Röntgenschutzglas

    Röntgenschutzglas

    Röntgenschutzglas gehört zur Strahlenschutzverglasung. Diese bietet mit 70 % Bleigehalt einen optimalen Schutz vor Röntgenstrahlung für Bedienpersonal in Medizin und Industrie und wird hauptsächlich innerhalb von Gebäuden mit trockener und beheizter Luft eingesetzt. Eine Verarbeitung zu Isolierglas zur Nutzung als Außenverglasung ist jedoch möglich.

  • Rohbau

    Rohbau

    Als Rohbau bezeichnet man im Bauwesen ein Bauwerk, dessen äußere Kontur einschließlich der Dachkonstruktion fertiggestellt ist, das jedoch noch keinen Ausbau des Inneren erfahren hat.

  • Rohdichte

    Rohdichte

    Die Rohdichte, auch geometrische Dichte oder Raumgewicht genannt, ist die Dichte eines porösen Festkörpers, basierend auf dem Volumen einschließlich der Porenräume.

  • Roheisen

    Roheisen

    Ein Vorprodukt der Stahlerzeugung. Das Roheisen ist gekennzeichnet durch einen Kohlenstoffgehalt von 4 bis 4,7 % und Begleitelemente wie Phosphor, Schwefel, Silizium und Mangan.

  • Rohglas

    Rohglas

    Gewalztes Gussglas mit gering gemusterter Oberfläche.

  • Rohr

    Rohr

    Hohlkörper mit meist kreisrundem Querschnitt, dessen Länge in der Regel wesentlich größer als sein Querschnitt ist.

  • Rohrmutter

    Rohrmutter

    Konstruktionsteil zur Verbindung von Rohren mit Schraubgewinde nach DIN 431.

  • Rohstahl

    Rohstahl

    Flüssiges oder festes Roherzeugnis, verwendet für Stahlguss oder in Form von Rohblöcken.

  • Rollentürband

    Rollentürband

    Türband, das im Falz montiert wird, sodass von außen nur ein schmaler Zylinder sichtbar ist.

  • Roller-Waves

    Roller-Waves

    Während des Vorspannprozesses läuft das heiße Glas unter ständiger Bewegung auf Rollen. Das führt dazu, dass der Abkühlprozess nicht vollkommen homogen ist. Bei thermisch vorgespannten Gläsern sind unter bestimmten Lichtverhältnissen produktionsbedingte, optische Verzerrungen zu beobachten, die auch Roller-Waves genannt werden.

  • Rost

    Rost

    Rost ist die umgangssprachliche Benennung von Korrosion, die aus Eisen oder Stahl durch Oxidation mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasser entsteht. Rost ist porös und schützt nicht vor weiterer Zersetzung. Die Verwitterung von Werkstoffen aus Eisen verursacht weltweit jährlich Schäden in Milliardenhöhe.

  • Rostfreier Stahl

    Rostfreier Stahl

    Ist ein allgemeinsprachlicher Ausdruck für eine Gruppe von korrosions- und säurebeständigen Stahlsorten. Diese Stähle sind auch bekannt unter der korrekteren Bezeichnung nicht rostender Stahl.

  • RTS

    RTS

    Abkürzung für Rahmentürschließer.

  • Rückschnitt

    Rückschnitt

    Modellscheiben mit einem spitzen Winkel werden produktionsbedingt mit einem Rückschnitt ausgeführt.

  • RWA (Rauch- und Wärmeabzugsanlagen)

    RWA (Rauch- und Wärmeabzugsanlagen)

    Rauch- und Wärmeabzugsanlagen dienen zur Entrauchung von öffentlichen Gebäuden im Dach- und Fassadenbereich, damit im Brandfall das Auffinden der Fluchtwege erleichtert und giftige Rauchgase abgeleitet werden. Es handelt sich dabei um sicherheitsrelevante Gebäudeeinheiten, deshalb müssen bei der Dimensionierung die gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt werden.

S

  • Säumen

    Säumen

    Entgraten der Schnittkanten. Die Kantenoberfläche bleibt unbearbeitet.

  • Salinglas

    Salinglas

    Flachglas oder Tafelglas mit einer Dicke von bis zu 1,8 Millimeter. Eine weitere Bezeichnung ist Dünnglas.

  • Sandwichblech

    Sandwichblech

    Dreischichtiges Verbundblech mit schwingungsdämpfenden Eigenschaften.

  • Sandwichpaneel

    Sandwichpaneel

    Übliche im Bauwesen verwendete Sandwichkonstruktionen bestehen aus einem Schaumkern und zwei metallischen Deckschichten. Durch den Verbund (Haftung oder Verklebung) der Deckschichten mit dem schubsteifen Kern ergibt sich für das Sandwichpaneel eine hohe Tragfähigkeit und eine große Steifigkeit.

  • Saphirglas

    Saphirglas

    Saphirglas ist das härteste aller Gläser und besteht aus synthetisch hergestelltem Saphir.

  • Satinieren

    Satinieren

    Mattieren der Glasoberfläche durch Säureätzen bzw. Sandstrahlen.

  • Satteldach

    Satteldach

    Das Satteldach ist die am häufigsten anzutreffende Dachform in kalten und gemäßigten Zonen. Es besteht aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die an der höchsten waagrechten Kante, dem Dachfirst, aufeinandertreffen.

  • Sauganlage

    Sauganlage

    Mithilfe einer Sauganlage können Glasscheiben montiert werden, indem Saugteller mithilfe von Unterdruck (Vakuum) an der Scheibe befestigt werden, um so die Scheibe anzuheben und zu transportieren. Sauganlagen können, je nach Ausführung, mehrere Tonnen Gewicht halten und sind bei Bedarf auch dreh- oder kippbar.

  • Saugbatterie

    Saugbatterie

    Eine Saugbatterie ist ein Zusammenschluss von mehreren einzelnen Vakuumsaugern zu einem großen Verband. Meist werden die Einzelsauger in einem Mehrkreissystem angesteuert, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Die Tragfähigkeiten können so mehrere Tonnen erreichen. Auf diese Weise können selbst große und schwere Glaselemente verarbeitet werden.

  • Saugnapf

    Saugnapf

    Ein Saugnapf ist ein technisches Gerät aus teilweise elastischem Material, das sich mittels Unterdruck an einer glatten Fläche festsaugen kann. Im Fassadenbau wird mittels Vakuum ein Saugnapf an eine Glasscheibe geheftet, um sie besser transportieren zu können.

  • Schalenkonstruktion

    Schalenkonstruktion

    Eine Schale ist ein flächiges Tragwerk, das einfach oder doppelt (räumlich) gekrümmt ist und Belastungen sowohl senkrecht, als auch in seiner Ebene aufnehmen kann. Mit einer Schalenkonstruktion lässt sich der Materialaufwand einer Tragkonstruktion minimieren.

  • Schalldämmmaß R

    Schalldämmmaß R

    Das Schalldämmmaß R ist ein logarithmisches Maß und beschreibt das Vermögen eines Bauteils, den Schall zu dämmen. Der baurelevante Bereich liegt zwischen 100 bis 3.150 Hz (Hertz). Das bewertete Schalldämmmaß Rw ist das 10-fache logarithmische Verhältnis von der auf das Bauteil auftreffenden Schallleistung zur vom Bauteil abgegebenen Schallleistung. Eine Verbesserung der Schalldämmung um 10 dB entspricht einer Halbierung der Schallleistung.

  • Schallentstehung und -ausbreitung

    Schallentstehung und -ausbreitung

    Schall entsteht, wenn Körper in schallschwingende Bewegungen versetzt werden. Schall breitet sich gleichmäßig um die Schallquelle herum aus, wenn ihm kein Hindernis den Weg versperrt. Schall kann sich nicht im luftleeren Raum ausbreiten. Dagegen pflanzt er sich fort, sobald durch die Druckstöße die Teilchen eines Körpers ins Schwingen geraten.

  • Schallpegel

    Schallpegel

    Der Schallpegel ist eine Verhältniszahl, also eine dimensionslose physikalische Größe. Die Einheit (dB) ist nach Graham Bell, dem Erfinder des Telefons, benannt.

  • Schallschutz

    Schallschutz

    Der Schallschutz ist durch umfangreiche DIN-Normen festgelegt. Im Wesentlichen geht es dabei um die Vermeidung von Lärm (TA-Lärm, Geräuschverhalten von Armaturen usw.), Abschirmung gegen Lärm von außen (Schallschutzfenster) und die Vermeidung von Schallübertragung im Haus. Die im Baubereich üblichen Frequenzen gehen von ca. 100 Hz bis ca. 4.000 Hz.

  • Schallschutzglas

    Schallschutzglas

    Verglasungen können durch verschiedene Techniken besonders schalldämmend gestaltet werden. Hierzu gehört z. B. der Einsatz spezieller Zwischenschichten (PVB-Folien), ein unsymmetrischer Aufbau von Verbundsicherheitsglas (VSG), ein großer Scheibenzwischenraum, ggf. mit Schwergasbefüllung, und eine geringere Scheibenfestigkeit. Auch die Ausbildung der Unterkonstruktion der Verglasung hat Einfluss auf den Schallschutz. Die kennzeichnende Größe für den Schallschutz ist das bewertete Schalldämmmaß R.

  • Schaumglas

    Schaumglas

    Thermisch aufgeschäumter Wärmedämmstoff aus silikatischem Glas mit geschlossenem Zellgefüge. Die Grundeigenschaften wie Ausdehnungs- und chemische Beständigkeit entsprechen denen des Silikatglases. Schaumglas ist wasserdampfdiffusionsdicht.

  • Scherfestigkeit

    Scherfestigkeit

    Widerstand, den ein Festkörper tangentialen Scherkräften entgegensetzt. Die Scherfestigkeit gibt die maximale Schubspannung an, mit der ein Körper vor dem Abscheren belastet werden kann.

  • Schließverzögerung

    Schließverzögerung

    Ein Schließverzögerungsventil verringert im Öffnungsbereich von etwa 70–120 Grad die Schließgeschwindigkeit, um Behinderten oder Personen mit sperrigen Lasten ausreichend Zeit zum Passieren zu geben. Ab ca. 70 Grad schließt die Tür wieder mit der eingestellten Schließgeschwindigkeit.

  • Schloss

    Schloss

    Schlösser halten die Türen im Anschlag fest und schützen vor fremdem Zugriff. Wie bei Fenstern und Türen werden auch Schlösser nach der Lage der Bänder benannt: Bänder auf der linken Seite = DIN links; Bänder auf der rechten Seite = DIN rechts.

  • Schmelzwärme

    Schmelzwärme

    Schmelzwärme bzw. Schmelzenergie bezeichnet die Energie, die benötigt wird, um eine Stoffprobe von dem festen in den flüssigen Aggregatzustand zu überführen. Dabei werden Bindungskräfte zwischen Molekülen bzw. Atomen überwunden, ohne deren kinetische Energie und damit ihre Temperatur zu erhöhen.

  • Schmetterlingsdach

    Schmetterlingsdach

    Dachform, bei der beide Dachflächen eine gemeinsame innen liegende Traufe haben. Ist als Gegenstück zum Satteldach zu sehen.

  • Schmieden

    Schmieden

    Warmumformung durch hämmernde oder pressende Werkzeuge ohne bleibende Verfestigung.

  • Schmiedetemperatur

    Schmiedetemperatur

    Die Schmiedetemperatur liegt bei etwa 80 % der Schmelztemperatur des verwendeten Materials, d. h. etwa 500 °C bei Aluminiumlegierungen und 1.200 °C bei unlegierten Stählen.

  • Schnittkante

    Schnittkante

    Unbearbeitete gerade Kante (Schnittkante).

  • Schraubensicherung

    Schraubensicherung

    Unter Schraubensicherung werden Maßnahmen verstanden, die das Lösen oder Lockern einer Schraubenverbindung durch äußere Einflüsse, z. B. Schwingung (Vibration), Korrosion, Setzen der Verbindung, verhindern sollen. Dies wird in der Regel durch zusätzliche (meist mitverspannte) Bauelemente, spezielle Formelemente oder Klebstoff realisiert.

  • Schraubkanal

    Schraubkanal

    Kanal, in dem eine Schraube zur Befestigung eines Profils geführt wird.

  • Schrott

    Schrott

    Wertstoff mit hohem Metallgehalt, der nicht nur als Kühlmittel, sondern auch als sogenannter Sekundärrohstoff bei der Stahlerzeugung eingesetzt wird.

  • Schubsteifer Randverbund

    Schubsteifer Randverbund

    Beim schubsteifen Randverbund werden die Innen- und Außenscheibe einer Verglasung über ein statisch tragendes Profil miteinander verklebt. Hierdurch erhält der gesamte Scheibenverbund eine höhere Stabilität. Siehe: Randverbund.

  • Schutzgläser

    Schutzgläser

    Klasse der Flachgläser, die aufgrund speziellen Aufbaus oder spezieller Oberflächenbehandlung Wärme, UV-Strahlung, Schall, radioaktive Strahlung ganz oder teilweise zurückweisen und/oder absorbieren.

  • Schwefelhexafluorid

    Schwefelhexafluorid

    Schwefelhexafluorid ist ein sogenanntes schweres Gas (SF6), das beim Einsatz in Isolierglas eine Erhöhung der Schalldämmung zur Folge hat.

  • Schweißbarkeit

    Schweißbarkeit

    Der Begriff Schweißbarkeit bezeichnet die Eigenschaft, den Stoffschluss an einem Bauteil durch ein schweißtechnisches Fertigungsverfahren herbeizuführen. Die Schweißbarkeit eines Bauteils hängt von der Schweißeignung des Werkstoffs, der Schweißeignung der Fertigung und der Schweißsicherheit der Konstruktion ab.

  • Schweißbarkeit von Stahl

    Schweißbarkeit von Stahl

    Beschreibt die Eignung oder Nichteignung eines Werkstoffes für das Schweißen. Gut schweißbar sind unlegierte und niedrig legierte Stähle mit niedrigem Kohlenstoffgehalt. Mit Sonderschweißverfahren sind auch die hoch legierten Stähle sowie Aluminium- und Kupferlegierungen schweißbar.

  • Schweißeignung

    Schweißeignung

    Die Fähigkeit eines Materials, eine untrennbare Verbindung mit einem anderen oder demselben Werkstoff einzugehen, die mittels Schweißen hergestellt wird.

  • Schweißen

    Schweißen

    Schweißen ist das unlösbare Verbinden von Werkstücken und Bauteilen unter Anwendung von Wärme oder Druck. Beim Schmelzschweißen werden die Grundwerkstoffe bis zur Verflüssigung erhitzt und so verbunden.

  • Schweißnaht

    Schweißnaht

    Verbindungsstelle zweier durch Schweißen verbundener Werkstückkanten.

  • Schweißnahtvorbereitung

    Schweißnahtvorbereitung

    Vorbereitung zur Herstellung einer Schweißverbindung, wobei die Fügeteile in geeigneter Weise zur Herstellung der Schweißnaht vorbereitet sind.

  • Schweißverfahrensprüfung

    Schweißverfahrensprüfung

    Schweißparameter und Schweißbedingungen werden während einer Probeschweißung überwacht. Das Probestück wird umfangreichen zerstörungsfreien und zerstörenden Versuchen unterzogen. Bei positiven Prüfergebnissen werden alle Schweißparameter in einem Bericht (WPQR) dokumentiert. Dieser dient als Grundlage für die endgültige Schweißanweisung.

  • Schweißverzug

    Schweißverzug

    Entsteht beim Abkühlen von Schweißteilen. Ist besonders bei langen Schweißnähten und dünnwandigen Bauteilen ein Problem. Schweißgerechtes Konstruieren hilft, dieses Problem zu minimieren oder zu vermeiden.

  • Schwerbeton

    Schwerbeton

    Beton, dessen Trockenrohdichte von 2,8 bis 4,5 kg/dm³ reicht. Schwerbeton entsteht aus einem Gemisch von Zement, Zuschlag und Wasser.

  • Schwimmender Estrich

    Schwimmender Estrich

    Am häufigsten verwendeter Estrich in Büro- und Wohnräumen. Schwimmender Estrich liegt auf einer Trittschall- bzw. Wärmedämmung und hat keine direkte Verbindung zur darunterliegenden Stahlbetonsohle, Decke bzw. Unterkonstruktion. Damit wird eine schall- oder Wärme übertragende Verbindung zum restlichen Gebäude verhindert.

  • Schwindmaß

    Schwindmaß

    Das beim Gießen gegossene Stück erkaltet und das Material schwindet dabei, das bedeutet, es zieht sich zusammen. Darum muss das Modell um das Schwindmaß größer sein als das fertige Werkstück. Man arbeitet dabei mit sogenannten Schwindmaßstäben.

  • Schwingungstilger, -dämpfer

    Schwingungstilger, -dämpfer

    Schwingungsanfällige Bauwerke oder -teile können durch Schwingungstilger vor schädigenden Einflüssen geschützt werden. Die Schwingungen können dabei durch Personen, Wind oder Erdbeben verursacht werden. Besonders leichte Fassadenkonstruktionen können schwingungsanfällig sein, hier kann dann der Einbau eines Schwingungstilgers erforderlich sein.

  • Schwitzwasser

    Schwitzwasser

    Als Schwitzwasser wird Tauwasser bezeichnet, das sich auf der Innenseite von Außenbauteilen niederschlägt, wenn deren Oberflächentemperatur den Taupunkt der Raumluft unterschreitet.

  • Sefix-Halter

    Sefix-Halter

    Halter zur Befestigung einer Glasscheibe an der Unterkonstruktion. Die Befestigung erfolgt über ein in den Randverbund der Isolierglasscheibe eingelassenes U-Profil und ist im eingebauten Zustand nach Versiegelung der Glasfuge nicht mehr sichtbar.

  • Seigerung

    Seigerung

    Seigerungen treten bei unberuhigten Stählen auf. Sie beeinträchtigen die Schweißeignung. Seigerungszonen sind vor allem am Übergang von Flansch zu Steg bei I-Profilen oder in der Mitte von Bandstahl zu finden. Beim heute weitverbreiteten beruhigten Stahl treten keine Seigerungen mehr auf.

  • Seilfassade

    Seilfassade

    Bei diesem Konstruktionstyp einer Glasfassade wird die herkömmliche Unterkonstruktion (z. B. aus Stahl oder Alu) durch ein filigranes Seilnetz ersetzt und dadurch optisch weitestgehend entmaterialisiert. Mittels spezieller Halterungen werden die Glasscheiben an der Seilkonstruktion befestigt. Dieser Fassadentyp besticht durch Leichtigkeit und Transparenz.

  • Seilklemme

    Seilklemme

    Seilklemmen sind verschraubbare Verbindungen für Seile und werden fast ausschließlich für Stahlseile verwendet.

  • Seilkonstruktion

    Seilkonstruktion

    Seilkonstruktionen werden bei der filigranen Konstruktion von Dächern, Fassaden und Brücken eingesetzt. Auf diese Weise sind außergewöhnliche technische und ästhetische Leistungen möglich.
    Sekundärtragwerk
    In Sekundärtragwerke werden keine Lasten aus dem Primärtragwerk eingeleitet. Das Versagen des Sekundärtragwerkes bewirkt nur den Teileinsturz des Gebäudes oder Bauteils. Typische Sekundärtragwerke sind: nicht zur Aussteifung beitragende Decken und Wände, Dachaufbauten und Fassadenelemente. Auch Absturz sichernde Verglasungen sind Sekundärtragwerke.

  • Sekurit

    Sekurit

    Sekurit ist die Markenbezeichnung für ein Einscheiben-Sicherheitsglas. Sekurit gilt weltweit als erstes Einscheiben-Sicherheitsglas.

  • Selbstreinigendes Glas

    Selbstreinigendes Glas

    Diese neue Art von Glas, das einen geringeren Pflegeaufwand zeigt, wird durch eine gezielte Modifikation der Oberflächen erzeugt. Hydrophobe, hydrophile, fotokatalytische Eigenschaften oder auch der Lotuseffekt werden eingesetzt.

  • Selbstsichernde Schraube

    Selbstsichernde Schraube

    Bei der selbstsichernden Schraube ist einseitig in einer Nut ein Ring aus Kunststoff eingesetzt, der sich beim Anziehen an die Schraube anschmiegt und so ein selbstständiges Lösen z. B. durch Vibration verhindert. Solche Muttern sind in der Anwendung temperaturbegrenzt und nur einmal verwendbar.

  • Selektive Korrosion

    Selektive Korrosion

    Die selektive Korrosion ist eine Korrosionsart, bei der bevorzugt bestimmte Gefügebestandteile, wie z. B. Ausscheidungen an Korngrenzen, den Korrosionsprozess steigern. Selektive Korrosion ist der Oberbegriff für Korrosionsformen, wie etwa interkristalline Korrosion und Schichtkorrosion.

  • Selektivität

    Selektivität

    Die Selektivität S ist das Verhältnis der Lichtdurchlässigkeit TL (in %) zum Gesamtenergiedurchlassgrad g (in %): S = TL / g.

  • Selektivitätskennzahl

    Selektivitätskennzahl

    Die Selektivitätskennzahl S bezeichnet im Glasbau das Verhältnis von Lichtdurchlässigkeit zum Gesamtenergiedurchlassgrad g.

  • Senkhalter

    Senkhalter

    Punkthalter, der eine Verglasung über eine durchdringende Bohrung hält. Die Bohrung für den Senkhalter kann abschnittsweise zylindrisch und teils konisch hergestellt werden.

  • Setzbolzen

    Setzbolzen

    Setzbolzen dienen der Verbindung von Bauteilen, z. B. können so Stahlprofilbleche mit der Unterkonstruktion aus Stahl oder Stahlbeton befestigt werden. Je nach Verwendungszweck gibt es verschiedene Ausführungen, die sowohl lösbare als auch unlösbare Verbindungen ermöglichen. Setzbolzen werden durch „Aufschießen“ mit der Unterkonstruktion verbunden.

  • Setzsicherung

    Setzsicherung

    Eine Art der Schraubensicherung. Eine Setzsicherung gewährleistet über die Einsatzdauer der Schraubverbindung, dass die aufgebrachte Vorspannkraft in der Schraube weitestgehend erhalten bleibt. Ein Losdrehen der Verbindung wird vollständig verhindert. Also Setzsicherung gelten z. B. Keilzahnscheiben.

  • SGP-Folie

    SGP-Folie

    SentryGlas (SG) von DuPont ist eine Folie, die im Vergleich zu herkömmlicher PVB-Folie wesentlich höhere Festigkeitswerte, auch bei Temperaturen mehr als 70 °C, besitzt. Sie wird seit 2002 in Europa eingesetzt.

  • Shading Coeffizient

    Shading Coeffizient

    Siehe Beschattungskoeffizient.

  • Shadoglass

    Shadoglass

    Shadoglass ist ein Beschattungssystem für Fassaden, bestehend aus Glaslamellen, die automatisch dem Sonnenstand nachgeführt werden. Die Sonnenschutzwirkung ergibt sich aus der Reflexions- und Absorptionsfähigkeit des Lamellenmaterials.

  • Shadow Box

    Shadow Box

    Hinter der Isolierglasscheibe eingesetztes farbiges Alublech bzw. Paneel in Glasfassaden. Es verdeckt hinter dem Element liegende Betondecken bzw. abgehängte Decken. Die optische Tiefenwirkung hinter der Isolierglasscheibe bleibt beim Blick von außen erhalten.

  • Sheddach

    Sheddach

    Dachform, die vor allem bei großflächigen Bauten, wie zum Beispiel Fabrikhallen, zum Einsatz kommt. Durch die Aneinanderreihung von kleinen pult- oder satteldachartigen Aufbauten bleibt die Dachhöhe insgesamt gering.

  • Sherardisieren

    Sherardisieren

    Zink-Diffusions-Verfahren, um Zink-Eisen-Schichten auf eisenhaltigen Werkstücken zu bilden. Dies dient dem Korrosionsschutz.

  • Shim

    Shim

    Zwischenlage aus Metall oder Kunststoff. Mit Shims werden Fertigungstoleranzen bzw. Fertigungsabweichungen von Bauteilen bei der Montage ausgeglichen.

  • ShockWatch-Indikator

    ShockWatch-Indikator

    ShockWatch-Indikatoren werden durch die seele group vor allem beim Transport von sensiblen Produkten eingesetzt. Es handelt sich um Aufkleber für Packstücke, die auf Erschütterungen reagieren. Hiermit kann im Falle eines Transportschadens, z. B. von Glasscheiben, nachvollzogen werden, wer in der Transportkette einen Schaden verursacht hat.

  • Sicherheitsfolie

    Sicherheitsfolie

    Eine Sicherheitsfolie wird meist zwischen zwei Glasscheiben geklebt; es gibt jedoch auch die Möglichkeit, Sicherheitsfolie nachträglich anzubringen. In erster Linie dienen Sicherheitsfolien dazu, dass sich im Zerstörungsfall keine Glassplitter lösen.

  • Sichtbares Licht

    Sichtbares Licht

    Bereich der elektromagnetischen Strahlung, mit Wellenlängen von 380 bis 780 nm Wellenlänge, für die das menschliche Auge empfindlich ist.

  • Sichtbeton

    Sichtbeton

    Sichtbeton ist Beton, der nicht verputzt oder verblendet wird und dessen Ansichtsflächen meist gestalterische Funktionen erfüllen und ein bestimmtes Aussehen haben sollen.

  • Siebdruck, keramisch

    Siebdruck, keramisch

    Mit dem keramischen Siebdruck werden Farbflächen und Bildmotive gedruckt. Für Motivdrucke können auch Dias oder Fotos digitalisiert werden. Die Bildinhalte werden auf ein Drucksieb belichtet und anschließend bei 700 °C gebrannt. Der keramische Siebdruck ist lichtecht, lösungsmittelbeständig und abriebfest. Die Temperaturbeständigkeit beträgt bis zu 200 °C.

  • SiGe-Plan

    SiGe-Plan

    Abkürzung für Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan. Er dient zur Umsetzung der EG-Baustellenrichtlinie und soll den Arbeitsschutz auf Baustellen verbessern.

  • SiGeKo

    SiGeKo

    Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) ist vom Bauherrn für solche Baustellen zu bestellen, deren Gesamtumfang 500 Personentage (bzw. über 20 Beschäftigte über 30 Tage) überschreitet. Der SiGeKo hat die notwendigen Maßnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes festzulegen, zu koordinieren und die Einhaltung zu prüfen (SiGe-Plan).

  • Silicium

    Silicium

    Silicium ist ein Halbmetall und weist sowohl Eigenschaften von Metallen als auch von Nichtmetallen auf.

  • Silikatglas

    Silikatglas

    Glas mit Siliciumdioxid als Hauptkomponente darstellt. Silikatglas nimmt den weitaus größten Anteil in der Glasproduktion ein und umfasst Bleiglas, Borosilikatglas und Kalknatronglas.

  • Silikon

    Silikon

    Silikon ist die Bezeichnung für synthetische Polymere, bei denen Siliciumatome über Sauerstoffatome verknüpft sind.

  • Silikonfuge

    Silikonfuge

    Eine Silikonfuge ist eine elastische Verfugung im Baubereich, die mit Dichtstoffen auf Silikonbasis ausgeführt ist. Sie gehören in die Gruppe der Elastomere und sind elastisch und elektrisch schlecht leitend. Eine Silikonfuge darf jedoch nicht als Dampfsperre gesehen werden.

  • Silikonversiegelung

    Silikonversiegelung

    Mit UV-beständigem Silikon wird bei nicht abgedecktem Randverbund eine Isolierglasfassade abgedichtet.

  • Siliziumdioxid

    Siliziumdioxid

    Siliziumdioxid ist eine Sammelbezeichnung für die Modifikationen der Oxide des Siliciums mit der Summenformel SiO2. Siliciumdioxid ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Glasherstellung.

  • Sintern

    Sintern

    Gesinterte Werkstoffe werden aus Metallpulvern hergestellt, die durch hohen Druck zu Werkstück-Presslingen geformt werden und durch eine anschließende Wärmebehandlung, dem Sintern, ihre Endfestigkeit erhalten.

  • Sinuswelle

    Sinuswelle

    Die Ausgangswellenform eines elektrischen Wechselstroms. Eine optimale Sinuskurve zeichnet sich durch einen gleichmäßigen Wellenverlauf aus, der über und unter dem Nullpunkt in einer definierten Kurve verläuft.

  • Sinuswelle, modifiziert

    Sinuswelle, modifiziert

    Modifizierte Ausgangswellenform eines elektrischen Wechselstromes, bei dem der Spannungs- und Stromanstieg in Stufen geschaltet ist (trapezähnlich). Diese Wellenform wird auch sinusähnlich genannt.

  • Skelettbau

    Skelettbau

    Unter Skelettbau versteht man in der Architektur und im Bauwesen eine Art des Tragwerks eines Bauwerks. Dabei wird der Rohbau des Bauwerks aus Elementen zusammengesetzt, die eine primär tragende Funktion haben. Wie bei einem Skelett entsteht so eine Tragstruktur.

  • SL

    SL

    Abkürzung für Scher-Lochlaibungsverbindung. Bei dieser Verbindung wird die Schraube auf Zug und Abscheren beansprucht. Eine zusätzliche Schraubensicherung ist aufgrund der fehlenden planmäßigen Vorspannung einzuplanen.

  • Sleeve

    Sleeve

    Aufgrund der Bewehrung im Beton können des Öfteren spätere Bohrungen nicht präzise gesetzt werden. Um dies zu erleichtern, wird vorher ein Rohr oder Ähnliches zwischen der Bewehrung platziert. Somit ist gewährleistet, dass die gewünschten Löcher später vorhanden sind.

  • SLP

    SLP

    Abkürzung für Scher-Lochlaibungs-Passverbindung. Die Verwendung einer Passschraube ermöglicht das Übertragen höherer Kräfte über die ansonsten konstruktiv gleiche Verbindung. Bei der Konstruktion müssen Randbedingungen wie zum Beispiel das Lochspiel eingehalten werden. Zusätzliche Schraubensicherungen sind einzuplanen.

  • SLV

    SLV

    Abkürzung für eine planmäßig vorgespannte Scher-Lochlaibungsverbindung. Die Schraube kann dabei auf Zug und Abscheren beansprucht werden. Das Einbringen der planmäßigen Vorspannkraft macht zusätzliche Schraubensicherungen überflüssig.

  • SLVP

    SLVP

    Abkürzung für planmäßig vorgespannte Scher-Lochlaibungs-Passverbindungen. Die Tragfähigkeit gegenüber einer Verbindung ohne Passschrauben ist erhöht. Durch die zusätzlich zur SLP aufgebrachte planmäßige Vorspannkraft kann auf Schraubensicherungen verzichtet werden.

  • SMI-Schnittstelle

    SMI-Schnittstelle

    SMI steht für Standard Motor Interface. Dabei handelt es sich um eine einheitliche Schnittstelle der Gebäudeautomatisierung zur Ansteuerung von elektronischen Antrieben. Diese finden z. B. in Jalousien, Rollläden oder Raffstores Verwendung.

  • Soda

    Soda

    Soda ist eine von sieben Modifikationen der chemischen Verbindung Natriumkarbonat. Das wasserfreie Natriumkarbonat (Na2CO3) wird bei der Produktion von Kalk-Natron-Glas verwendet und dient zur Senkung des Schmelzpunktes von Siliziumdioxid (SiO2).

  • Soft-Coating

    Soft-Coating

    Soft-Coating ist ein Beschichtungsverfahren, das nicht direkt bei der Floatglasherstellung aufgebracht wird, sondern in einem zusätzlichen Arbeitsschritt – üblicherweise durch Bedampfung oder im Kathodenstrahlverfahren. Soft-Coating-Oberflächen sind empfindlich gegenüber aggressiven Umweltbedingungen und mechanischen Beanspruchungen.

  • Sogsicherung

    Sogsicherung

    Sogsicherungen sichern Dachverglasungen vor dem Abheben bei Windsogbelastungen. Für normale Belastungen (Schnee, Winddruck, Eigengewicht) ist die Verglasung linienförmig gelagert. Örtliche, tellerförmige Halter sichern die Scheibe gegen Abheben. Sogsicherungen sind als punktförmige Lagerung zu betrachten und auch so zu bemessen.

  • Solarglas

    Solarglas

    Solarglas ist ein thermisch vorgespanntes Weißglas für Fotovoltaikmodule.

  • Soll-Ist-Vergleich

    Soll-Ist-Vergleich

    Der Soll-Ist-Vergleich ist ein Begriff aus der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung. Es wird die Differenz zwischen Ist- und Sollkosten dargestellt. Hier wird der voraussichtliche Gewinn eines Projektes errechnet.

  • Sollbruchstelle

    Sollbruchstelle

    Eine Sollbruchstelle ist eine vordefinierte und vorbereitete Stelle, an der im Falle der Überbeanspruchung ein Bauteil versagt. Diese Stelle wird so gewählt, dass ein kleinstmöglicher Schaden entsteht.

  • Sondertoleranzen

    Sondertoleranzen

    Sondertoleranzen können mit zusätzlichen Vorkehrungen in der Fertigung realisiert werden und sind im Einzelfall zu vereinbaren. Die für diese Vorkehrungen notwendigen Zusatzaufwendungen sind bei den jeweiligen Toleranzen vermerkt und meist mit Zusatzkosten verbunden.

  • Sonnenschutzanlagen

    Sonnenschutzanlagen

    Fassaden unterliegen meist direkter oder indirekter Sonneneinstrahlung. Deshalb werden Sonnenschutzanlagen eingebaut, um eine Beschattung zu ermöglichen. Beispiel für Sonnenschutzanlagen sind: Markisen, Lamellen, Jalousien, Rollos und Blenden.

  • Sonnenschutzglas

    Sonnenschutzglas

    Bei Sonnenschutzglas soll durch eine geeignete Beschichtung der Eintritt von Infrarotstrahlung (Wärme) und Ultraviolettstrahlung (Ausbleichung) nach innen verhindert werden. Die entsprechende Schicht erfolgt auf Glasebene 2 (von außen gerechnet).

  • Sozialversicherung

    Sozialversicherung

    Die Sozialversicherung besteht aus Krankenversicherung (7,9 % Arbeitnehmer + 7,0 % Arbeitgeber = 14,9 %), Rentenversicherung (19,9 %), Arbeitslosenversicherung (2,8 %) und Pflegeversicherung (1,95 % + 0,25 % für kinderlose Arbeitnehmer ab dem 23. Lebensjahr). Die Sozialversicherung wird je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt.

  • Spanndrahtbruchortung

    Spanndrahtbruchortung

    Die Spanndrahtbruchortung ist im Bauwesen eine zerstörungsfreie Prüfung. Zur Ortung der Risse wird das Spannglied magnetisiert und das magnetische Streufeld des Spanngliedes an der Betonoberfläche gemessen.

  • Spannstahl

    Spannstahl

    Spannstahl ist ein hochfester Stahl, der unter anderem im Spannbetonbau zum Vorspannen verwendet wird.

  • Spannstahl

    Spannstahl

    Spannstahl ist ein hochfester Stahl, der vor allem im Spannbetonbau zum Vorspannen verwendet wird.

  • Spannungs-Dehnungs-Diagramm

    Spannungs-Dehnungs-Diagramm

    Spannungs-Dehnungs-Diagramme beinhalten grundlegende Informationen über das Festigkeits-, Verformungs- und Elastizitätsverhalten des geprüften Werkstoffs. Sie können sich, abhängig von der Werkstoffart und vom Werkstoffzustand, grundlegend voneinander unterscheiden.

  • Spannungsbruch

    Spannungsbruch

    Ein Bruch entsteht, wenn die Spannungen im Glas den Grenzwert überschreiten. Entscheidend ist, durch welche Belastung die Spannungen erzeugt wurden.

  • Spezifikation

    Spezifikation

    Eine Spezifikation ist eine formalisierte Beschreibung eines Produktes, eines Systems oder einer Dienstleistung. Ziel der Spezifikation ist es, Merkmale zu definieren und zu quantifizieren, mit denen das Werk oder die Dienstleistung des Auftragnehmers bei der Übergabe an den Auftraggeber geprüft und durch den Auftraggeber abgenommen werden kann.

  • Spezifisches Gewicht

    Spezifisches Gewicht

    Beim spezifischen Gewicht wird die Masse eines Körpers auf sein Volumen bezogen. Das spezifische Gewicht wird auch als Dichte bezeichnet.

  • Spiegel

    Spiegel

    Ein Spiegel ist eine Fläche, die Licht reflektiert und ein Abbild zeigt. Ein Spiegelbild in einem ebenen Spiegel gibt sowohl Längen als auch Winkel wahrheitsgetreu wieder, vertauscht allerdings die ihm zugewandte mit der ihm abgewandten Seite. Klassische Spiegel bestehen heute aus einer mit Aluminium beschichteten Glasplatte.

  • Spiegelrohglas

    Spiegelrohglas

    Gegossenes Glas. Früher Vorstufe zur Spiegelglasherstellung.

  • Spionspiegel

    Spionspiegel

    Verspiegeltes Glas, das von der helleren Seite zur dunkleren Seite durchsichtig erscheint.

  • Splitterschutzfolien

    Splitterschutzfolien

    Transparente Folientypen verleihen Floatglas VSG-ähnliche Eigenschaften. Im Falle eines Glasbruchs werden Glassplitter durch die zähelastische Folie vollflächig gebunden.

  • Spontanbruch

    Spontanbruch

    Phänomen, das bei thermisch vorgespannten ESG-Gläsern auftritt. Die Scheiben zerspringen ohne sichtbare äußere Einwirkung; meist aufgrund des Einschlusses von kaum wahrnehmbaren Nickel-Sulfid-Kristallen, die bereits in der Glasschmelze vorhanden sind. Die einzige derzeit wirksame Methode gegen Spontanbruch ist der Heißlagerungstest.

  • Sprengwirkungshemmung

    Sprengwirkungshemmung

    Sprengwirkungshemmende Verglasungen dienen dem Schutz von Personen oder Objekten vor Sprengwirkungen. Sie werden aus mehrschichtigen Verbundgläsern zusammengesetzt. Sprengwirkungshemmende Verglasungen werden nach DIN in die Klassen D1 bis D3 eingeteilt, nach EN 13541 in die Klassen ER 1 bis ER 4.

  • Spritzverzinken

    Spritzverzinken

    Beim Spritzverzinken wird ein Zinkdraht durch eine Flamme oder einen Lichtbogen aufgeschmolzen und durch Druckluft zerstäubt auf das Werkstück aufgebracht. Das noch flüssige Zink bildet auf dem Werkstück eine poröse Schicht, die gute Korrosionsschutzeigenschaften aufweist.

  • Spritzverzinkung

    Spritzverzinkung

    Bei der Spritzverzinkung wird die Oberfläche mechanisch mit Zink überdeckt. Die Spritzverzinkung wird dann angewendet, wenn aus technischen oder ästhetischen Gründen eine Feuerverzinkung nicht möglich ist.

  • Sprödbruch

    Sprödbruch

    Typisches Versagensbild von Glas. Durch lokale Überbeanspruchung kommt es zum schlagartigen Versagen des Bauteils ohne Vorankündigung, wie zum Beispiel bei starken Verformungen.

  • Sprossenisolierglas

    Sprossenisolierglas

    Kleinformatige Isolierglaseinheiten, wie sie bei Echtsprossen-Isolierglasfenstern eingesetzt werden, sind höheren physikalischen Belastungen ausgesetzt als großformatige Isolierglasscheiben, die über die Elastizität der Glasscheiben Pump- und Sogbewegungen ausgleichen können.

  • Spülgasbehandlung von Stahl

    Spülgasbehandlung von Stahl

    Spülgas durchperlt die Schmelze, durchmischt diese und schwemmt dabei die Verunreinigungen an die Oberfläche. Die Spülgasbehandlung mit Argon kann die Vakuumbehandlung ersetzen.

  • Sputtering

    Sputtering

    Im Magnetron-Verfahren wird eine Edelmetallschicht nach dem Produktionsprozess durch Vakuum-Kathodenzerstäubung auf ein Floatglas aufgetragen.

  • Sputtern

    Sputtern

    Sputtern (aus dem Englischen: to sputter = zerstäuben) ist eine Beschichtungstechnik und gehört zur Gruppe der PVD-Verfahren (physikalische Gasphasenabscheidung). Abtragen bzw. Abstäuben von Material von einem Feststoff durch energetisches Ionenbombardement (vorwiegend Edelgasionen), um mit dem abgestäubten Material eine Grundlage zu beschichten. Wird auch Kathodenzerstäubung genannt.

  • SSG

    SSG

    Abkürzung für structural sealant glazing. Sondergebiet der Verklebungstechnik. Mit SSG werden Verklebungen im Bauwesen bezeichnet, die planmäßig Lasten abtragen. Hierzu sind besonders in Deutschland umfängliche Nachweise der Dauerhaftigkeit der Verklebung zu erbringen. Reine SSG-Fassaden, bei denen die Gläser nur über Verklebungen gehalten werden, sind in Deutschland nicht zulässig.

  • Stabstahl

    Stabstahl

    Handelsüblicher Begriff für sämtliche Erzeugnisse aus allen Stahlsorten in geraden Stäben, deren Querschnitt über die ganze Länge gleichbleibend ist. Übliche Unterscheidung entsprechend der Herstellungsart nach gewalztem, geschmiedetem und blankem Stahl.

  • Stahl

    Stahl

    Metallische Legierungen, mit Hauptbestandteil Eisen und einem Kohlenstoffgehalt von 0,02–2,06 %, werden als Stahl bezeichnet. Im Normalfall gilt: Je höher der Kohlenstoffanteil, desto fester – aber auch spröder – ist der Stahl. Als am häufigsten verwendeter metallischer Werkstoff bildet er zudem meist das Primärtragwerk für filigrane Fassadenkonstruktionen.

  • Stahl-Glas-Dach

    Stahl-Glas-Dach

    Bei einem Stahl-Glas-Dach erfolgt der Lastabtrag über Fachwerkwirkung. Den druckbelasteten Obergurt bildet dabei die Verglasung. Der Untergurt und die Füllstäbe bestehen aus Stahl. Die Konstruktion erlaubt sehr filigrane und transparente Dachkonstruktionen. Besonderes Augenmerk ist auf die Resttragfähigkeit und Lasteinleitungen in die Scheiben zu legen.

  • Stahl-Glas-Konstruktion

    Stahl-Glas-Konstruktion

    Stahl-Glas-Konstruktionen wirken in der Regel filigran und leicht. Mit solchen Konstruktionen wurden erstmals ganze Fassadenteile transparent ausführbar. Fassaden aus einer Stahl-Glas-Konstruktion lösten im Gewerbebau seit dem 20. Jahrhundert die klassische Lochfassade als Baustandard ab.

  • Stahlbau

    Stahlbau

    Fachrichtung des Hochbaus, bei dem für den Bau von Tragwerken in erster Linie Stahl zum Einsatz kommt. Die Möglichkeit des Stahlbaus entstand erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Stahl in ausreichender Menge als Baustoff zur Verfügung stand.

  • Stahlbeton

    Stahlbeton

    Verbundwerkstoff im Stahlbetonbau aus den beiden Komponenten Beton und Bewehrungsstahl. Der Verbund entsteht durch die Verklebung mit dem Bindemittel Zement und die Rippung des Bewehrungsstahls.

  • Stahlkonstruktion

    Stahlkonstruktion

    Bezeichnet den Teil des Ingenieurbaus, bei dem für den Bau von Tragwerken in erster Linie Stahl zum Einsatz kommt. Dabei werden gewalzte Stahlträger, Bleche und Rohre aus Baustahl und seit relativ kurzer Zeit auch Stahlgussteile durch Nieten, Verschweißen oder Verschrauben miteinander zu einem Tragwerk verbunden.

  • Stahlleiter

    Stahlleiter

    Ist eine Rahmenkonstruktion, die vorgefertigt auf die Baustelle geliefert wird und nur noch in eine Fassade eingebunden werden muss. So können in kurzer Zeit große Fassaden aufgezogen werden.

  • Stahlrohre

    Stahlrohre

    Grundsätzlich unterscheidet man zwei Kategorien bei der Herstellung von Rohren: nahtlose und geschweißte Rohre.

  • Stahlseil

    Stahlseil

    Seil, dessen einzelne Litzen aus Stahl hergestellt werden. Das Schlagen (Drehen) der Drähte geschieht auf Verseilmaschinen. Hierbei werden die einzelnen Drähte durch eine Scheibe mit Löchern geführt. Durch die Drehung der Scheibe entsteht aus den einzelnen Drähten ein Stahlseil.

  • Stahlträger

    Stahlträger

    Stahlträger bilden das statische Grundgerüst der meisten Fassaden. Stahlträger gibt es in den unterschiedlichsten Formen, wie z. B. I-Träger, T-Träger, rechteckige oder quadratische Hohlprofile. Stahlträger werden mit dem sogenannten Stranggussverfahren hergestellt und auf die gewünschte Länge geschnitten.

  • Standarddicken

    Standarddicken

    Die Standarddicken von Floatglas aus Kalk-Natron-Silikatglas sind: 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12, 15 und 19 Millimeter. Borosilikatgläser gibt es auch in 7 Millimeter Dicke, aber nicht in 19 Millimeter. Profilbauglas gibt es nur in 6 und 7 Millimeter Dicke.

  • Standardtoleranzen

    Standardtoleranzen

    Standardtoleranzen sind alle jene Toleranzen, die im normalen Produktionsablauf sichergestellt werden können.

  • Stanzen

    Stanzen

    Beim Stanzen werden Flachteile aus verschiedenen Werkstoffen (Bleche, Pappe, Textilien usw.) mit einer Presse oder auf Schlag und einem Schneidwerkzeug gefertigt. Das dabei verwendete Trennverfahren ist das Scherschneiden.

  • Starrer Glashalter

    Starrer Glashalter

    Typ eines Punkthalters, bei dem die Glasscheibe starr gehalten wird. Bei der Bemessung muss das Einspannmoment der Glasscheibe berücksichtigt werden. Starre Glashalter bieten eine ungünstige Lagerung bei großformatigen Scheiben.

  • Status A

    Status A

    Prüfvermerk vom Auftraggeber oder Architekten auf der Detailplanung. Bedeutung: zur Ausführung freigegeben.

  • Status B

    Status B

    Prüfvermerk vom Auftraggeber oder Architekten auf der Detailplanung. Bedeutung: zur Ausführung freigegeben, mit der Verpflichtung, die Korrekturen in die Planung aufzunehmen, dem AG eine Durchschrift der Korrekturen zur Verfügung zu stellen und die bezeichneten Prüfvermerke auszuführen.

  • Status C

    Status C

    Prüfvermerk vom Auftraggeber oder Architekten auf der Detailplanung. Bedeutung: nicht zur Ausführung freigegeben. Zeichnung muss (nach Korrekturen) überarbeitet und neu zur Freigabe eingereicht werden.

  • Steigungsverhältnis

    Steigungsverhältnis

    Unterschiedliche Treppenarten haben auch verschiedene Steigungsverhältnisse. Das Steigungsverhältnis hängt von der Auftrittbreite und von der Steigungshöhe ab. Für ein bequemes Gehen ergibt sich das günstigste Steigungsverhältnis durch eine Auftrittsbreite von 290 mm und eine Steigungshöhe von 170 mm (= 30 Grad).

  • Steildach

    Steildach

    Steildächer haben eine Mindestdachneigung von 22 oder 30 Grad (je nach Bauordnung).

  • Steilfacette

    Steilfacette

    Steilfacetten werden bei Glas und an Spiegeln ausgeführt und kommen besonders bei dicken Gläsern zur Anwendung.

  • Stickstoff

    Stickstoff

    Stickstoff ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas. Das chemische Element wird mit dem Symbol N und der Ordnungszahl 7 bezeichnet. Im Bereich der Werkstofftechnik benutzt man Flüssigstickstoff, um Austenit in gehärteten Stählen zu beseitigen.

  • Stiftverbindungen

    Stiftverbindungen

    Stiftverbindungen werden hergestellt, indem in eine durch alle zu verbindenden Teile gehende Aufnahmebohrung ein Stift mit Übermaß eingedrückt wird. Stiftverbindungen können drei Arten von Aufgaben übernehmen: Fixieren, Befestigen und Überlastungsschutz. Für die unterschiedlichen Anforderungen steht eine große Anzahl verschiedener genormter Stifte zur Verfügung. Die gebräuchlichsten Stifte sind: Zylinder-, Kegel-, Kerb- und Spannstift.

  • Stonosal

    Stonosal

    Wasserglasprodukt. Zum Abdichten und Verkieseln von porösem Beton und Mauerwerk. Altbewährtes Abdichtungsmittel für Natursteinmauerwerk, poröse undichte Betonflächen und Verputze. Stonosal dringt in saugfähige Zonen von Beton und Mörtel und bildet Silikonharze sowie aus unverbrauchten Zementkörnern dichtende, wasserunlösliche Kalziumsilikate.

  • Stoßfuge

    Stoßfuge

    Eine Stoßfuge entsteht, wenn zwei Glasscheiben entweder plan oder in einem Winkel zueinander verklebt werden. Die Kante der einen Scheibe steht dabei gegenüber der Kante oder der Fläche der anderen Scheibe.

  • Stoßgriff

    Stoßgriff

    Der horizontal oder vertikal verlaufende starre Griff einer Tür heißt Stoßgriff. Nach Kundenwunsch können Länge, Durchmesser, Anschlusssystem und Oberfläche angepasst werden.

  • Strahlenschutzglas

    Strahlenschutzglas

    Flachgläser, die bestimmte Bereiche der Strahlung des Sonnenspektrums absorbieren bzw. reflektieren.

  • Strahlmattieren

    Strahlmattieren

    Beim Strahlmattieren wird die Glasoberfläche nicht wie bei der Ätztechnik in unterschiedlichen Tönen mattiert, sondern tiefer abgetragen. Die Glasflächen werden unter hohem Druck mit Sand- und Korundkörnern bearbeitet. Entsprechend der Korngröße wird die Oberflächenstruktur aufgereiht. Strahlmattieren hat eine gröbere Wirkung wie Ätzen.

  • Stranggießen

    Stranggießen

    Beim Stranggießen wird Metallschmelze stetig von einem Tiegel in eine Kokille (Metallform) geleitet, in der sie erstarrt. Durch Stranggießen lassen sich Voll- und Hohlprofile herstellen.

  • Strangpressen

    Strangpressen

    Warmumformverfahren, das aus vollen oder vorgelochten Stahlblöcken Profile oder Rohre presst. Der glühende Block wird in einen Druckzylinder geschoben und vom Pressenstempel durch die Matrizenöffnung gedrückt.

  • Strangpressverfahren

    Strangpressverfahren

    Als Strangpressverfahren wird im Metallbau das Herstellungsverfahren von Metall- und Kunststoffprofilen bezeichnet. Rohmaterialien oder bereits vorbehandelte Profile werden durch ein Werkzeug bzw. eine Schablone gepresst und gezogen.

  • Strebe

    Strebe

    Die Strebe, oder auch Schwertung, ist im Fachwerkbau ein schräg verlaufender Balken zur Erhöhung der Steifigkeit. In der Regel ist er in der Fachwerkschwelle und dem Rähm eingezapft.

  • Streckgrenze Re

    Streckgrenze Re

    Die Streckgrenze Re ist diejenige Spannung, bei der Fließen einsetzt, ohne dass die anliegende Spannung weiter erhöht wird. Kommt es bei Fließbeginn sogar zu einem Spannungsabfall, zeigt der Werkstoff eine obere – ReH – und eine untere – ReL – Streckgrenze.

  • Strom

    Strom

    Menge der elektrischen Ladung. Der geflossene Strom wird in Ampere gemessen.

  • Structural-Glazing-Silikon

    Structural-Glazing-Silikon

    Klebstoff auf chemischer Basis für unterschiedlichste Anwendungen, ein- und zweikomponentig, für die Metallklebung sowie zur Klebung von Spiegeln und zur Glasfalzversiegelung von Holzfenstern.

  • Structural Glazing (SG)

    Structural Glazing (SG)

    In den USA entwickelte Verglasungstechnik durch Verklebung; die Verglasung wird ohne außen liegende Befestigungs- oder Sicherungselemente an den Scheibenrändern auf den Rahmen geklebt.

  • Stütze

    Stütze

    Eine Stütze ist ein (meist) vertikales Bauteil, das Lasten hauptsächlich in Richtung seiner Längsachse aufnimmt und weiterleitet. Die Beton-, Stahlbeton- und Spannbetonnorm DIN 1045-1 definiert eine Stütze als stabförmiges Druckglied.

  • Stufenisolierglas

    Stufenisolierglas

    Bei Stufenisolierglas schließen die Ränder eines Isolierglases nicht bündig ab, sondern eine Scheibe überlappt die andere, etwa zur Verwendung in Dachverglasungen. Siehe auch Stufenkante.

  • Stufenkante

    Stufenkante

    Stufenförmige Ausbildung einer Kante bei Isolierglas. Eine Scheibe ragt über die andere und den Randverbund hinaus.

  • Stulptüren

    Stulptüren

    Zweiflügelige Anschlagtüren, bei denen beide Drehflügel ohne einen Mittelpfosten aufeinanderschlagen. Stulptüren für Wechselverkehr sind häufig für Rechtsverkehr ausgelegt, wobei ein Flügel nach innen und der andere Flügel nach außen öffnet.

  • Sturz

    Sturz

    Ein Sturz ist ein waagerechter Träger, der entweder aus Holz, Mauerwerk, Stahl oder Stahlbeton über einer Wandöffnung, wie Fenster oder Türen, eingebaut wird. Stürze nehmen den von oben wirkenden Mauerwerksdruck auf und leiten ihn an die seitlichen Mauern weiter.

  • Subunternehmer

    Subunternehmer

    Siehe Nachunternehmer.

  • Systemfassade

    Systemfassade

    Mit Systemfassaden lassen sich vielfältige Fassadenkonstruktionen auf der Grundlage eines Systems aus gleichartigen Bauteilen herstellen. Systemfassaden sind in der Herstellung und Ausführung kostengünstiger als Sonderlösungen und speziell gefertigte Fassaden.

  • SZR

    SZR

    Abkürzung für Scheibenzwischenraum. Bei Isolierverglasungen wird der Abstand zwischen den Scheiben als Scheibenzwischenraum (SZR) bezeichnet. Im Normalfall beträgt dieser 12 oder 16 Millimeter. Zusammen mit der Wärmeschutzbeschichtung bestimmt die Ausführung des Scheibenzwischenraums im Wesentlichen den U-Wert der Verglasung.

T

  • T-Stahl

    T-Stahl

    Im Querschnitt T-förmiges Profil. Man unterscheidet hochstegigen und breitfüßigen T-Stahl, der wahlweise rundkantig oder scharfkantig lieferbar ist.

  • Taubenabwehr

    Taubenabwehr

    Die Taubenabwehr ist ein Ausdruck aus der Schädlingsbekämpfung und umschreibt alle Methoden, ungewollte schädliche Vögel zu vergrämen oder sie am Landen und Nisten zu hindern.

  • Taupunkt

    Taupunkt

    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der Wasserdampf aus der Luft an einem Bauteil kondensiert (Kondenswasserbildung). seele achtet bei Dach- und Fassadenkonstruktion darauf, dass der Taupunkt in einer Schicht liegt, die von der Außenluft belüftet wird, damit das entstehende Kondenswasser wieder trocknet und keinen Schaden anrichtet.

  • Taupunktdiagramm

    Taupunktdiagramm

    In Abhängigkeit der relativen Luftfeuchtigkeit und des U-Wertes einer Verglasung lässt sich in Abhängigkeit der relativen Luftfeuchtigkeit und des U-Wertes einer Verglasung aus einem Taupunktdiagramm die Außentemperatur ermitteln, bei der eine Fensterscheibe auf der Raumseite beschlägt.

  • Taupunkttemperatur

    Taupunkttemperatur

    Die Temperatur, bei der sich Wasserdampf in Flüssigkeit in Form feiner Tröpfchen verwandelt, bezeichnet man mit Taupunkttemperatur oder Taupunkt: Je höher die Luftfeuchtigkeit, umso höher ist die Taupunkttemperatur.

  • Tauwasserbildung

    Tauwasserbildung

    Kondensierendes Wasser, das sich an einer kühlen Oberfläche niederschlägt. An Außenbauteilen mit schlechter Wärmedämmung (z. B. Einscheibenverglasung) besteht bei niedriger Außentemperatur die Gefahr der Unterschreitung der Taupunkttemperatur und damit der Tauwasserbildung auf Oberflächen der Rauminnenseite.

  • Technik

    Technik

    Verfahren und Fähigkeiten zur Produktion industrieller, handwerklicher oder künstlerischer Erzeugnisse.

  • Technische Zeichnung

    Technische Zeichnung

    Technische Zeichnungen dienen zur Information über Form, Aufbau und Funktion von Werkstücken, Baugruppen und Systemen. Nach ihrem Inhalt und Zweck werden technische Zeichnungen in Skizzen, Teilzeichnungen, Gruppen- und Gesamtzeichnungen eingeteilt.

  • Teilvorgespanntes Glas

    Teilvorgespanntes Glas

    Teilvorgespanntes Glas (TVG) wird einem thermischen Vorspannprozess unterzogen. Die Biegefestigkeit von TVG liegt zwischen der von Floatglas und Einscheiben-Sicherheitsglas.

  • Tellerfeder

    Tellerfeder

    Unter Tellerfeder versteht man eine kegelige Ringschale, die in Achsrichtung belastbar ist. Sie kann ruhend und auch schwingend beansprucht werden. Der Vorteil einer Tellerfeder liegt zum Beispiel darin, dass bei einem kleinen Einbauraum große Kräfte aufgenommen werden können.

  • Temperaturwechselbeständigkeit

    Temperaturwechselbeständigkeit

    Kennzeichnet das Vermögen eines Baustoffes, vor allem Glas, größere Temperaturschwankungen innerhalb einer Glasscheibe unbeschadet zu überstehen. Als temperaturwechselbeständig wird vor allem ESG angesehen. Nicht vorgespannte Gläser haben eine geringe Temperaturwechselbeständigkeit.

  • Temperglas

    Temperglas

    Temperglas ist ein Glas, bei dem durch Wärmebehandlung gezielt mechanische Spannungen im Material erzeugt und dadurch die Bruchfestigkeit gegenüber mechanischer oder thermischer Beanspruchung erhöht wird.

  • Tempern

    Tempern

    Tempern bezeichnet ein Verfahren, mit dem in einem Bauteil aus Glas die Verteilung mechanischer Spannungen kontrolliert beeinflusst wird. Zu diesem Zweck muss das Bauteil knapp oberhalb der unteren Entspannungsgrenze gebracht werden und dort ausreichend lange gehalten werden, bis sich das Bauteil gleichmäßig auf diese Temperatur erwärmt hat.

  • Tensegrity

    Tensegrity

    Tensegrity nennt sich ein Konstruktionsprinzip zur Stabilisierung von Systemen, das auf dem Ausgleich von Druck- und Zugkräften basiert.

  • Terneblech

    Terneblech

    Als Terneblech bezeichnet man kaltgewalztes feuerverbleites Blech aus weichen unlegierten Stählen für die Kaltumformung.

  • Terrakotta

    Terrakotta

    In anderer Schreibweise Terracotta; wird als Materialbezeichnung für gebrannte, unglasierte Tonobjekte wie Gefäße, Plastiken und Baukeramik verwendet, gelegentlich auch als Benennung für einen warmen, erdigen Farbton. Da nur ein einmaliger Brand und relativ niedrige Temperaturen (900–1.000 °C) erforderlich sind, ist die Herstellung nicht kompliziert.

  • Terrassenbruch

    Terrassenbruch

    Spezielles Versagensszenario bei der Belastung von Stahlblechen auf Zug zur Dickenrichtung. Durch Schweißschrumpfspannungen auftretende Schwächung des Materials. Kann durch schweißgerechtes Konstruieren vermieden werden. Spezielle Stahlgüten sind widerstandsfähiger gegenüber Terrassenbrüchen.

  • Tertiärtragwerk

    Tertiärtragwerk

    Alle Bestandteile, die nicht zur Tragfähigkeit des Sekundärtragwerkes beitragen, aber Bestandteil der Lastabtragung sind. Hierzu gehören zum Beispiel die Verglasungen von Fassadenelementen und Fenster.

  • Tested Mock-up

    Tested Mock-up

    Ein Mock-up (engl. Attrappe) ist ein Vorführmodell. Mit dem Vorwort tested hat es die Bedeutung, dass das Mock-up für Versuche dient.

  • Textile Architektur

    Textile Architektur

    Textile Architektur bietet viele Vorteile und erlaubt interessante Kombinationen im Materialmix mit Holz, Glas, Beton und Stahl. Darüber hinaus überzeugen die textilen Lösungen von seele durch ihre überlegene Leichtigkeit, lange Lebensdauer und Recyclingfähigkeit.

  • Thermische Längenausdehnung

    Thermische Längenausdehnung

    Der Ausdehnungskoeffizient gibt an, um welche Längendifferenz im Verhältnis zur gesamten Länge L0 sich ein fester Körper bei einer Temperaturänderung von einem Kelvin verändert.

  • Thermische Trennung

    Thermische Trennung

    Bei einer thermischen Trennung werden die wärmeleitfähigen tragenden Materialien einer Fassade, wie Aluminium oder Stahl, durch ein weniger leitfähiges Material aus Kunststoff getrennt. Dadurch wird der Wärmeabfluss unterbrochen.

  • Thermische Vorspannung

    Thermische Vorspannung

    Floatglas wird auf 620–650 °C erhitzt und anschließend durch Konvektion von der Oberfläche her schnell abgekühlt. Die schnelle Abkühlung führt zu einer größeren Verkürzung des Glases an der Oberfläche als im Inneren. Die Folge hiervon ist, dass sich an der Oberfläche eine Druckspannung und im Inneren eine Zugspannung aufbaut.

  • Thermografie

    Thermografie

    Ist ein Messverfahren, das den Wärmeaustritt eines Gebäudes misst. Das Verfahren baut darauf auf, dass jeder Körper entsprechend seiner Temperatur Wärme abgibt. So kann man beispielsweise bei einer Aufnahme einer Fassade deutlich die Fenster und Türen als Schwachstellen identifizieren.

  • Thermoisolatoren

    Thermoisolatoren

    Thermoisolatoren aus Kunststoff werden aus optischen Gründen verwendet, da auf ihnen die Dichtgummis auf einer geraden Linie durchlaufen. Ebenfalls werden sie aus wärmeschutztechnischen Gründen verwendet, da der U-Wert des Rahmens verbessert wird. Der Leistenstoß erfolgt im Kreuzungsbereich.

  • Thermoplast

    Thermoplast

    Thermoplast ist ein Kunststoff, der sich in einem bestimmten Temperaturbereich verformen lässt. Der Vorgang kann durch Abkühlung und Wiedererwärmung bis in den schmelzflüssigen Zustand beliebig oft wiederholt werden.

  • Thiokol

    Thiokol

    Thiokol ist eine Markenbezeichnung für Dichtstoffe aus Polysulfiden. Thiokol ist nicht UV-beständig, deshalb muss der Randverbund vor Licht geschützt werden.

  • TiltWatch-Indikator

    TiltWatch-Indikator

    TiltWatch-Indikatoren werden durch die seele group vor allem beim Transport von sensiblen Produkten eingesetzt. Wird das so ausgestattete Versandgut während des Transportes gekippt, so verfärbt sich das Indikatorfeld rot. Hiermit lässt sich im Falle eines Transportschadens leichter nachvollziehen, wodurch dieser Schaden entstanden ist.

  • Titanoxidbeschichtung

    Titanoxidbeschichtung

    Mit Titanoxid beschichtetes Floatglas ist dualaktiv und kombiniert zwei Eigenschaften, um selbstreinigende Eigenschaften zu ermöglichen. Die Beschichtung der Außenseite mit Titandioxid bewirkt eine Herabsetzung der Oberflächenspannung (hydrophil) und verhindert so die Tröpfchenbildung.

  • Titan (Ti)

    Titan (Ti)

    Bei korrosionsbeständigen Stählen führt Titan als Legierungselement zu einer verringerten Anfälligkeit gegenüber interkristalliner Korrosion. Diese Wirkung wird durch fein verteilte Karbide erzielt, die vom Titan gebildet werden. Zusätzlich wirkt Titan denitrierend, desoxidierend und Schwefel bindend.

  • Tönung

    Tönung

    Optisch wirksame Eigenschaft von Glas mit relativ hohem selektivem Absorptionsgrad und nichtdiffuser Lichttransmission. Die Durchsicht erscheint eingefärbt (Farbglas), aber scharf. Siehe auch Trübung.

  • Toleranz

    Toleranz

    Es gibt keine absolute Genauigkeit, d. h., die Realisierung eines vorgegebenen Maßes ist mit Abweichungen verbunden. Diese Istmaße müssen bei qualitätsgerechter Produktion in Grenzen der zulässigen Abmaße liegen. Die Differenz zwischen oberem und unterem Grenzmaß ist die Toleranz.

  • Tonnendach

    Tonnendach

    Dachform, bei der die Dachfläche einem Halbzylinder entspricht. Da die Dachneigung im mittleren Bereich null ist, entstehen hier Abdichtungsprobleme.

  • Topfzeittest

    Topfzeittest

    Test, um die Mischqualität von Structural-Glazing-Silikon zu überprüfen.

  • Torsionsfestigkeit

    Torsionsfestigkeit

    Festigkeit eines Körpers gegen das Verdrehen. Eine Größe für Torsionsfestigkeit ist die Torsionssteifigkeit. Sie gibt den Widerstand gegen Verformung an.

  • Totalreflexion

    Totalreflexion

    Bei einem Übergang von einem Medium in ein anderes wird nicht der volle Lichtanteil gebrochen, sondern auch ein Teil reflektiert. Je größer der Einfallswinkel, desto mehr Licht wird reflektiert. Wenn der Einfallswinkel den Grenzwert der Totalreflexion erreicht hat, wird alles Licht reflektiert. Beim Übergang von Glas zu Luft beträgt dieser Grenzwinkel 42 Grad.

  • Tragfähigkeit

    Tragfähigkeit

    Generell gibt die Tragfähigkeit eine maximale Belastbarkeit eines Bauteils an.

  • Tragklötze

    Tragklötze

    Als Tragklötze werden Glasklötze bezeichnet, die das Gewicht der Glasscheibe tragen. Tragklötze müssen das Gewicht der Glasscheibe im Rahmen so verteilen bzw. ausgleichen, dass der Rahmen die Glasscheibe trägt und zusätzliche Beanspruchungen ausgeschlossen werden.

  • Transferklebeband

    Transferklebeband

    Die Bänder sind trägerfreie, dünne Haftklebstofffilme, die vor der Verarbeitung beidseitig mit gewachstem oder silikonisiertem Schutzpapier abgedeckt sind.

  • Transformationsbereich

    Transformationsbereich

    Transformationsbereich nennt man denjenigen Temperaturbereich, in dem sich das mechanische Verhalten von Glas wesentlich ändert.

  • Transluzenz

    Transluzenz

    Unter Transluzenz versteht man die Undurchsichtigkeit, aber Lichtdurchlässigkeit von Materialien (vgl. Transparenz und Opazität).

  • Transmissionsgrad

    Transmissionsgrad

    Der Transmissionsgrad beschreibt die Durchlässigkeit eines Mediums für Wellen, wie zum Beispiel Licht. Er gibt das Verhältnis der durchgehenden Strahlungsleistung zur einfallenden Strahlungsleistung wieder.

  • Transparenz

    Transparenz

    Unter Transparenz versteht man die Durchsichtigkeit, Lichtdurchlässigkeit von Glas oder anderen Materialien. Gegensatz: Opazität.

  • Traufe

    Traufe

    Als Dachtraufe, kurz Traufe, bezeichnet man die Tropfkante an einem Gebäudedach. Hier fließt das gesammelte Niederschlagswasser der Dachfläche ab.

  • TRAV

    TRAV

    Technische Regeln für die Verwendung von Absturz sichernden Verglasungen. Verbindliches deutsches Regelwerk für Vertikalverglasungen, die vor Absturz sichern. Geregelt werden unter anderem Geländerausfachungen, unten eingespannte Gläser und raumhohe Verglasungen.

  • TRIP-Stahl

    TRIP-Stahl

    Abkürzung für transformation induced plasticity (umwandlungsinduzierte Plastizität). Weiterentwicklung der Dualphasenstähle. TRIP-Stähle können entweder höhere Festigkeiten (bis 850 N/mm²) bei vergleichbarer Dehnung oder wesentlich höhere Dehnungswerte bei vergleichbaren Festigkeiten von ca. 600 N/mm² aufweisen.

  • Trittschalldämmung

    Trittschalldämmung

    Die Trittschalldämmung ist die Schalldämmung von Trittschall. Die Anforderungen an die Trittschalldämmung werden in Deutschland durch die DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) geregelt.

  • TRLV

    TRLV

    Technische Regeln für die Verwendung linienförmig gelagerter Verglasungen (TRLV).

  • Trockenbau

    Trockenbau

    Bei der Trockenbauweise werden keine wasserhaltigen Baustoffe wie Beton oder Putz zur Errichtung der Bauteile benötigt. Eine Trocknungszeit entfällt folglich. Sämtliche Baugewerke des Trockenbaus können unmittelbar nacheinander erfolgen.

  • Trockenverglasung

    Trockenverglasung

    Silikonfreie Verglasungstechnik, ausschließlich mit vorgefertigten, systemabhängigen Dichtprofilen.

  • Trockenversiegelung

    Trockenversiegelung

    Abdichtung von Fenstern und Fassaden gegen Wasser und Luft durch vorgefertigte elastische Dichtprofile.

  • Trommeldrehtür

    Trommeldrehtür

    Tür bestehend aus 3 bis 4 Flügeln, die in einer zum Ein- und Ausgang hin offenen Trommel um eine gemeinsame Achse dreht.

  • Trowalisieren

    Trowalisieren

    Unter Trowalisieren versteht man das Gleitschleifen von metallischen Teilen in einer Trommel zur Oberflächenverbesserung bzw. Entgratung.

  • TRPV

    TRPV

    Technische Regeln für die Bemessung und die Ausführung punktförmig gelagerter Verglasungen (TRPV).
    Ü-Zeichen
    Das Übereinstimmungszeichen kennzeichnet Bauprodukte, die den technischen Regeln, der bauaufsichtlichen Zulassung, dem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis oder der Zustimmung im Einzelfall entsprechen. In Deutschland wird es meist als Ü-Zeichen bezeichnet, in Österreich als ÜA-Einbauzeichen. Es wird inzwischen weitgehend durch die europaweit gültige CE-Kennzeichnung ersetzt.

  • Tür

    Tür

    Die Tür ist eine Abgrenzung von Räumen bzw. Außenbereichen bei erhaltener Durchgangsmöglichkeit. Mit einem Schloss können Türen verschlossen und somit für unberechtigte Personen unzugänglich gemacht werden. Weitere Funktionen der Tür sind der Wärme- und der Schallschutz, auf der anderen Seite kann sie auch als Brand-, Rauch- oder Strahlenschutz ausgeführt werden.

  • Türbeschlag

    Türbeschlag

    Ein Türbeschlag ist ein wesentlicher Bestandteil einer Tür und enthält den Öffnungs- und Schließmechanismus einer Tür.

  • Türschließer

    Türschließer

    Aufgabe von Türschließern ist, geöffnete Türen langsam wieder zu schließen und in manchen Fällen auch zu verriegeln. Sonderbauarten ermöglichen das Offenhalten von Türen in einer bestimmten Position und übernehmen bei zweiflügeligen Türen die Funktion eines Schließfolgereglers.

U

  • U-Wert

    U-Wert

    Siehe Wärmedurchgangskoeffizient.

  • U/A-Wert

    U/A-Wert

    Profilfaktor von Stahlprofilen. Kennzahl für die Bestimmung der Brandschutzbeschichtungsdicke auf Stahlprofilen. Verhältniszahl zwischen dem Profilumfang und der Profilschnittfläche.

  • Übereinstimmungszeichen

    Übereinstimmungszeichen

    Ein Übereinstimmungszeichen, auch Ü-Zeichen genannt, bestätigt die geforderten Übereinstimmungsnachweise für ein Bauprodukt. Die Bestätigung erfolgt entweder durch eine Übereinstimmungserklärung des Herstellers (ohne Einschaltung einer Überwachungs- bzw. Zertifizierungsstelle) oder durch ein Übereinstimmungszertifikat einer dafür anerkannten Zertifizierungsstelle.

  • Übereinstimmungszertifikat

    Übereinstimmungszertifikat

    Ein Übereinstimmungszertifikat (ÜA) ist ein von einem Zertifizierungsinstitut erstelltes Dokument für ein Bauprodukt. Das Bauprodukt muss den maßgebenden technischen Regeln, der allgemeinen baurechtlichen Zulassung, dem allgemeinen baurechtlichen Prüfzeugnis oder einer Zustimmung im Einzelfall entsprechen und unter einer werkseigenen Qualitätssicherung sowie einer Fremdüberwachung hergestellt werden.

  • Überfangglas

    Überfangglas

    Überfangglas, auch Kameoglas genannt, besteht aus einem Grundglas (Trägerglas) und einer oder mehreren Schichten Farb- oder Trübglas.

  • Überkopfverglasung

    Überkopfverglasung

    Verglasung mit einer Neigung von mehr als 10 Grad zur Vertikalen, die an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten durchgehend linienförmig gelagert ist. Die Verwendung von Überkopfverglasung ist in den Technischen Regeln für die Verwendung von linienförmig gelagerten Verglasungen (TRLV) geregelt.

  • Übernachtungskosten

    Übernachtungskosten

    Bei Übernachtungen in einem Hotel/einer Pension wird der volle Betrag steuer- und sozialversicherungsfrei erstattet, bei Inanspruchnahme von Frühstück, Mittag- oder Abendessen wird dieser Betrag abgezogen, da sonst keine Auslöse bezahlt werden kann. Bei Übernachtung in einem privaten Haushalt wird ein Pauschbetrag erstattet.

  • Ueq-Wert

    Ueq-Wert

    Die nur durch Glas möglichen passiven Sonnenenergiegewinne werden beim Heizwärmebedarfsnachweis in Form des Ueq-Wertes berücksichtigt.

  • Ultraschall-Schweißprüfung

    Ultraschall-Schweißprüfung

    Die Ultraschall-Schweißprüfung ist eine zerstörungsfreie und weitverbreitete Methode zur Prüfung der Qualität von Schweißnähten in Stahl-, Titan- und Aluminiumstrukturen. Risse, Porosität, ungenügende Durchschweißung, Einschlüsse, Bindefehler und ähnliche Fehler beeinflussen die Haltbarkeit der Verbindung und können mittels Ultraschallprüfung gefunden werden.

  • Ultraviolett

    Ultraviolett

    Abkürzung: UV. Kurzwelliger Bereich der Sonnenstrahlung.

  • Umformbarkeit

    Umformbarkeit

    Umformbarkeit ist die Fähigkeit eines Werkstoffes zur plastischen Formänderung ohne Werkstofftrennungen.

  • Umschriebenes Rechteck

    Umschriebenes Rechteck

    Beim Zuschnitt einer nicht rechteckigen Verglasung geht in die Berechnung des Preises das umschriebene Rechteck ein. Bei Fassadengläsern mit Sonderformen ergibt sich somit eine weitaus größere Fläche als die Nettofassadenfläche. Dies muss in der Kalkulation berücksichtigt werden.

  • Unterflurantrieb

    Unterflurantrieb

    Antriebseinheit von automatischen Türen oder Toren, die im (nicht sichtbaren) Bodenbereich eingebaut und angeschlossen wird.

  • Untergurt

    Untergurt

    Der Untergurt ist ein Bestandteil von Fachwerkträgern. Bei Einfeldträgern wird der Untergurt nur auf Zug belastet. Dieser kann somit sehr schlank ausgeführt werden, da er nur Zugkräfte übertragen muss und somit keine Anforderungen an die Stabilität gestellt werden.

  • Unterkonstruktion

    Unterkonstruktion

    Unterkonstruktionen müssen ausreichend stabil sein und ein Verdrehen verhindern. Auch können sie für die Luftzirkulation verwendet werden.

  • Unterpulver-Schweißverfahren

    Unterpulver-Schweißverfahren

    Beim Unterpulverschweißen werden eine oder mehrere Drahtelektroden unter einer Schicht eines Schweißpulvers abgeschmolzen. Ein zwischen der Drahtelektrode und dem Werkstück ausgebildeter Lichtbogen schmilzt einen Teil des über der Schweißstelle aufgehäuften Schweißpulvers auf. Anwendung bei großen Blechdicken und -langen, meist geraden Nähten.

  • Unterzug

    Unterzug

    Ein Unterzug ist ein unter einer Decke angeordneter Träger, der die Lasten auf Stützen, Säulen, Ständer oder Querwände überträgt.

  • UP-Schweißen

    UP-Schweißen

    Abkürzung für Unter-Pulver-Schweißen. Schweißverfahren, bei dem der Lichtbogen in einer Pulverschüttung brennt.

  • Uranoxid

    Uranoxid

    Uranoxid in eine chemische Verbindung von Uran und Sauerstoff. Durch Beimengen während der Glasproduktion färbt es dieses in einem feinen Gelb oder Grün. Aufgrund der Radioaktivität des Urans wird es heutzutage allerdings nicht mehr verwendet.

  • Urkalkulation

    Urkalkulation

    Als Urkalkulation wird die dem Auftraggeber überlassene versiegelte Fassung einer Angebotskalkulation bezeichnet. Inhaltlich entspricht die Urkalkulation der Dokumentation der Kalkulation mit den Kalkulationsansätzen, die dem Angebot bzw. in der Folge dem Vertrag zugrunde liegt.

  • Ursprungszeugnisse

    Ursprungszeugnisse

    Ursprungszeugnisse werden bei internationalen Handelsgeschäften dafür verwendet, nachzuweisen, wo die genaue Herkunft einer Ware liegt. Der Zweck liegt darin, für gewisse Waren oder Warengruppen Einfuhrbeschränkungen oder Zollbegünstigungen geltend machen zu können, da diese Beschränkungen oder Begünstigungen vom jeweiligen Ursprungsland abhängen.

  • UV-Durchlässigkeit

    UV-Durchlässigkeit

    Bei Verglasungen wird die Durchlässigkeit ultravioletter Strahlung (UV) nach DIN EN 410 für den Wellenlängenbereich von 280 bis 380 nm angegeben.

  • UV-Klebetechnik

    UV-Klebetechnik

    Diese Einkomponentenklebstoffe härten durch die UV-Bestrahlung aus (Wellenbereich 315 bis 400 nm) und sind anschließend glasklar bzw. hochgradig transparent und je nach Klebertyp hart oder elastisch.

  • UV-Transmission

    UV-Transmission

    Anteil der kurzwelligen Sonnenenergie, die durch eine Verglasung durchgelassen wird.

V

  • Vakuumdämmplatte

    Vakuumdämmplatte

    Vakuumdämmplatten (Vacuum Insulated Panel, kurz VIP) sind Bauteile zur Wärmedämmung, die das Prinzip der Vakuumwärmedämmung ausnutzen. Vakuumdämmplatten bestehen aus einem porösen Kernmaterial und einer hochdichten Hülle, die einen Gaseintrag in die Dämmplatte verhindert.

  • Vakuumhandsauger

    Vakuumhandsauger

    Auch Vakuumsaugheber; werden für den Scheibentransport auf kurzen Strecken per Hand- oder als Montagehilfen bei Verglasungsarbeiten genutzt. Durch einen Feder- oder Klappmechanismus wird an der Saugplatte ein Unterdruck erzeugt, der Traglasten bis zu 100 kg ermöglicht.

  • Vanadium (Vanadin)

    Vanadium (Vanadin)

    Vanadium ist ein chemisches Element und erhöht im Stahl sowohl Zugfestigkeit, Streckgrenze und Warmfestigkeit und verringert die Anlasssprödigkeit. Vanadium erzielt ein feinkörniges Gefüge und macht den Stahl unempfindlich gegen Überhitzung.

  • VDE

    VDE

    Der VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e. V. ist einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas.

  • VDI

    VDI

    Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ist eine Vereinigung von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern in Deutschland.

  • Verankerungen

    Verankerungen

    Verankerungen dienen der Befestigung z. B. von Fassadenelementen am Baukörper.

  • Verband

    Verband

    Ein Verband dient zur Aussteifung eines Tragwerks. Er muss die horizontalen Lasten in die Fundamente oder zu anderen Bauteilen weiterleiten. Es gibt horizontale Verbände in Decken oder Dächern und vertikale Verbände in den Wänden.

  • Verbleien

    Verbleien

    Überziehen der Stahloberfläche mit Blei als Korrosionsschutz. Der Werkstoff wird hierzu in ein flüssiges Bleibad getaucht oder elektrolytisch verbleit.

  • Verbundbau

    Verbundbau

    Beim Verbundbau werden mindestens zwei unterschiedliche, getrennte Materialien durch Verbindungsmittel miteinander kombiniert und formschlüssig verbunden, um deren Vorteile zu kombinieren. In der Regel wird mit Verbundbau der Verbund von Stahlbetonprofilen mit Stahlprofilen beschrieben. Es sind aber auch Kombinationen möglich, z. B. mit Holz.

  • Verbundglas

    Verbundglas

    Verbundglas ist ein Laminat aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch eine Zwischenschicht aus Kunststoff, z. B. durch ein Gießharz oder eine hochreißfeste, zähelastische, thermoplastische Verbundfolie, verbunden sind.

  • Verbundwerkstoffe

    Verbundwerkstoffe

    Sind aus mehreren Werkstoffen zusammengesetzt und vereinen die positiven Eigenschaften der Einzelwerkstoffe in einem neuen Werkstoff.

  • Verbundwerkstoffe

    Verbundwerkstoffe

    Sind aus mehreren Werkstoffen zusammengesetzt und vereinen die positiven Eigenschaften der Einzelwerkstoffe in einem neuen Werkstoff.

  • Verbundwirkung

    Verbundwirkung

    Begriff aus der Statik. Im Glasbau beschreibt er die Möglichkeit der Übertragung von Schubspannungen durch Verbundfolien oder Gießharze. Nach deutschen Vorschriften darf keine günstig wirkende Verbundwirkung bei VSG angesetzt werden.

  • Verbundwirkung

    Verbundwirkung

    Begriff aus der Statik. Im Glasbau beschreibt er die Möglichkeit der Übertragung von Schubspannungen durch Verbundfolien oder Gießharze. Nach deutschen Vorschriften darf keine günstig wirkende Verbundwirkung bei VSG angesetzt werden.

  • Verchromen

    Verchromen

    Galvanisches Verfahrung zur Oberflächenvergütung von Metallen und Kunststoffen. Die dünne Chromschicht ist ein hochglänzender, vor Korrosion schützender Überzug. Verchromungen benötigen einen sehr hohen Energieeinsatz und hochgiftige galvanische Bäder. Eine aufwendige Vorbehandlung der Werkstücke ist für ein gutes Endergebnis sehr wichtig.

  • Verchromen

    Verchromen

    Galvanisches Verfahrung zur Oberflächenvergütung von Metallen und Kunststoffen. Die dünne Chromschicht ist ein hochglänzender, vor Korrosion schützender Überzug. Verchromungen benötigen einen sehr hohen Energieeinsatz und hochgiftige galvanische Bäder. Eine aufwendige Vorbehandlung der Werkstücke ist für ein gutes Endergebnis sehr wichtig.

  • Verdichten von anodisiertem Aluminium

    Verdichten von anodisiertem Aluminium

    Eine Hydrationsbehandlung nach dem Anodisieren, die zur Verminderung der Porosität und des Adsorptionsvermögens der Oxidschicht führt und damit gleichzeitig eine Erhöhung der chemischen Widerstandsfähigkeit bewirkt.

  • Verdichten von anodisiertem Aluminium

    Verdichten von anodisiertem Aluminium

    Eine Hydrationsbehandlung nach dem Anodisieren, die zur Verminderung der Porosität und des Adsorptionsvermögens der Oxidschicht führt und damit gleichzeitig eine Erhöhung der chemischen Widerstandsfähigkeit bewirkt.

  • Veredelung von Glas

    Veredelung von Glas

    Auf die Glasoberfläche können durch chemische und physikalische Gasphasenabscheidung feinste Metallbeschichtungen aufgebracht werden, um zum Beispiel die Durchlässigkeit für Infrarotlicht zu reduzieren, ohne zugleich die Durchsichtigkeit wesentlich zu beeinträchtigen.

  • Veredelung von Glas

    Veredelung von Glas

    Auf die Glasoberfläche können durch chemische und physikalische Gasphasenabscheidung feinste Metallbeschichtungen aufgebracht werden, um zum Beispiel die Durchlässigkeit für Infrarotlicht zu reduzieren, ohne zugleich die Durchsichtigkeit wesentlich zu beeinträchtigen.

  • Verfugung

    Verfugung

    Um das Eindringen von Wasser zu verhindern, werden Fugen mit Dichtstoffen (wie Silikon) oder mit Fugendichtungen (wie etwa Fugenbänder, Fugenbleche oder Quellbänder) verschlossen.

  • Verfugung

    Verfugung

    Um das Eindringen von Wasser zu verhindern, werden Fugen mit Dichtstoffen (wie Silikon) oder mit Fugendichtungen (wie etwa Fugenbänder, Fugenbleche oder Quellbänder) verschlossen.

  • Verglasung

    Verglasung

    Unter Verglasung versteht man das Einsetzten von Gläsern in Türen und Fenster sowie die Anfertigung selbstständiger Bauteile, wie Glasdächer, Glaswände etc., aus Glasbaustoffen oder Kunststoffen.

  • Verglasung

    Verglasung

    Unter Verglasung versteht man das Einsetzten von Gläsern in Türen und Fenster sowie die Anfertigung selbstständiger Bauteile, wie Glasdächer, Glaswände etc., aus Glasbaustoffen oder Kunststoffen.

  • Verglasung mit Lichtumleitung

    Verglasung mit Lichtumleitung

    Besteht aus einem Isolierglas mit Lamellen im Scheibenzwischenraum, die das Tageslicht umlenken.

  • Verglasung mit Lichtumleitung

    Verglasung mit Lichtumleitung

    Besteht aus einem Isolierglas mit Lamellen im Scheibenzwischenraum, die das Tageslicht umlenken.

  • Vergüten

    Vergüten

    Vergüten ist ein kombiniertes Wärmebehandlungsverfahren aus Härten mit nachfolgendem Anlassen auf höhere Temperaturen. In Abhängigkeit vom beim Teilschritt des Härtens verwendeten Abschreckmediums spricht man von Wasser-, Öl- und Luftvergütung.

  • Vergüten

    Vergüten

    Vergüten ist ein kombiniertes Wärmebehandlungsverfahren aus Härten mit nachfolgendem Anlassen auf höhere Temperaturen. In Abhängigkeit vom beim Teilschritt des Härtens verwendeten Abschreckmediums spricht man von Wasser-, Öl- und Luftvergütung.

  • Vergussmörtel

    Vergussmörtel

    Vergussmörtel sind hochfeste, zementgebundene und nicht schrumpfende Mörtel. Sehr hochwertige Vergussmörtel sind bereits bei einem Feststoff-Wasser-Verhältnis (in Gewichtsteilen) von 10 zu 1 außergewöhnlich fließfähig.

  • Vergussmörtel

    Vergussmörtel

    Vergussmörtel sind hochfeste, zementgebundene und nicht schrumpfende Mörtel. Sehr hochwertige Vergussmörtel sind bereits bei einem Feststoff-Wasser-Verhältnis (in Gewichtsteilen) von 10 zu 1 außergewöhnlich fließfähig.

  • Vierpunktbiegeversuch

    Vierpunktbiegeversuch

    Der Vierpunktbiegeversuch dient zur Ermittlung der Biegefestigkeit von Flachgläsern. Der Vierpunktbiegeversuch hat gegenüber dem Dreipunktbiegeversuch den Vorteil, dass über ein breites Band die gleiche Momentenbelastung herrscht und somit das Versagen nicht zwangsläufig am Momentenmaximum in der Mitte auftritt.

    Quelle: Wikipedia

  • Viskosität

    Viskosität

    Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit einer Substanz.

  • Visuell Mock-up

    Visuell Mock-up

    Ein Mock-up (engl. Attrappe) ist ein Vorführmodell. Mit dem Vorwort visuell hat es die Bedeutung, dass das Mock-up rein zur Anschauung dient.

  • VOB

    VOB

    Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) enthält Regelungen für die Vergabe von Bauaufträgen durch öffentliche Auftraggeber und für den Inhalt von Bauverträgen. In drei Teilen gegliedert, enthält die VOB Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen (VOB/A), Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B) und Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (VOB/C).

  • Vogelschutzgitter

    Vogelschutzgitter

    Gitter, das das Einnisten oder den Einflug von Vögeln verhindert.

  • Vollverklebte Elementfassade

    Vollverklebte Elementfassade

    Die Elemente Rahmen und Glasscheibe sind zu einer vormontierten Einheit zusammengefügt und über Verklebung am Bauwerk befestigt.

  • Volt

    Volt

    Maßeinheit für die elektrische Spannung.

  • Voranodisieren

    Voranodisieren

    Beim Voranodisieren wird das Material vor dem Pulverbeschichten mit einer sehr dünnen offenporigen Eloxalschicht versehen, die eine Filiformkorrosion verhindert. Filiformkorrosion tritt allerdings nur in unmittelbarer Seenähe auf. Siehe auch Anodisieren bzw. Eloxieren.

  • Vorfertigung

    Vorfertigung

    Durch einen hohen Grad der Vorfertigung kann die Montagezeit auf der Baustelle erheblich reduziert werden. Vorfertigung kommt vor allem bei Elementfassaden zum Einsatz und kann sich positiv auf den gesamten Bauablauf auswirken. Die maximale Größe von vorgefertigten Elementen ist meist bestimmt durch die Transportmöglichkeit und Hebezeuge.

  • Vorgespanntes Glas

    Vorgespanntes Glas

    Abhängig von der Höhe der Vorspannung wird zwischen vollvorgespanntem (ESG) und teilvorgespanntem Glas (TVG) unterschieden. Die Vorspannung wird entweder durch einen thermischen oder chemischen Prozess in das Glas eingeleitet. Die Eigenschaften in Bezug auf Sicherheit und Tragfähigkeit werden dadurch erhöht.

  • Vorrecken

    Vorrecken

    Durch Vorrecken oder Vorstrecken wird die plastische Verformung eines Seiles vor dem Einbau eliminiert. Weiterhin wird der Spannkraftverlust durch Setzungserscheinungen im Einbauzustand auf ein Minimum reduziert. Im Fassadenbau werden grundsätzlich vorgereckte Seile verwendet.

  • Vorspannung

    Vorspannung

    Durch Einbringen einer Vorspannkraft in eine Seilstruktur können Seile auch Druckkräfte (im Rahmen der Vorspannkraft) aufnehmen. Die Vorspannkraft kann sich über Einflüsse wie Temperatur, Setzen oder Auflagerverschiebungen abbauen. Ziel der Bemessung eines Seiltragwerkes ist, dass die Seile in allen Lastzuständen in einem gespannten Zustand sind.

  • VSG

    VSG

    Abkürzung für Verbundsicherheitsglas. VSG besteht aus mindestens zwei Glasscheiben und einer Zwischenschicht, meist aus reißfester Polyvinylbutyral-Folie (PVB; Foliendicke ab 0,38 mm). Bei Bruch der Scheibe bleiben die Bruchstücke an der Folie haften.

W

  • Wabenträger

    Wabenträger

    Der Wabenträger wird aus einem Walzträger (I-Profil) zusammengesetzt, der vorher im Steg trapezförmig brenngeschnitten wurde. Danach werden die dabei entstandenen Hälften versetzt und zusammengeschweißt. Der so entstandene Wabenträger kann wesentlich höhere Belastungen aufnehmen, da Zug- und Druckzone weiter auseinanderliegen.

  • Währungssicherung

    Währungssicherung

    Absicherung gegen Risiken, die daraus resultieren, dass ein Geschäftspartner in einem anderen Währungsgebiet bzw. mit einer anderen Währung tätig ist.

  • Wälzlager

    Wälzlager

    Ein Wälzlager ist ein Maschinenelement, das mit geringer Reibung eine Last zwischen gegenläufig bewegten Flächen überträgt. Zwei zueinander bewegliche Komponenten, der sogenannte Innenring sowie der Außenring, sind durch rollende Körper getrennt.

  • Wärme

    Wärme

    Wärme ist eine Energieform, die durch Umwandlung anderer Energieformen entsteht. Wenn sich ein heißer und ein kälterer Körper berühren, bezeichnet man die überfließende Energiemenge als Wärme. Dabei erhöht sich die innere Energie des kälteren Körpers. Aber nicht nur Wärme, auch mechanische Arbeit kann die innere Energie eines Körpers erhöhen.

  • Wärmeausdehnung

    Wärmeausdehnung

    Bauteile verändern bei Temperaturänderungen ihre Form und ihr Volumen. Wenn man dies bei der Konstruktion eines Bauwerkes nicht beachtet, kann es zu Bauschäden kommen. Das Maß dieser Volumenänderung wird durch den Wärmeausdehnungskoeffizienten bestimmt.

  • Wärmebrücke

    Wärmebrücke

    Eine Wärmebrücke (oft fälschlicherweise als Kältebrücke bezeichnet) ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen bzw. nach innen transportiert wird als durch die anderen Bauteile.

  • Wärmebrücken

    Wärmebrücken

    Als Wärmebrücken bezeichnet man Außenbauteile, die eine geringere Wärmedämmung oder eine größere Wärmeabfuhr aufweisen als die sie umgebenden Bauteile. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Oberflächentemperatur auf der Rauminnenseite stellenweise stark herabgesetzt ist. Wegen dieser Abkühlungseffekte werden die Wärmebrücken umgangssprachlich auch Kältebrücken genannt.

  • Wärmedämmglas

    Wärmedämmglas

    Wärmedämmgläser zeichnen sich vor allem durch einen kleinen Wärmedurchgangskoeffizienten aus. Daneben wird meistens ein möglichst hoher Lichttransmissionsgrad erwartet. Die Gesamtenergiedurchlässigkeit sollte so hoch wie möglich sein, um einen hohen Anteil der Sonneneinstrahlung zur passiven Energienutzung zur Verfügung zu haben.

  • Wärmedämmverbundsystem

    Wärmedämmverbundsystem

    Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) dient zur Dämmung von Gebäudeaußenwänden. Umgangssprachlich sind auch die Bezeichnungen Thermohaut und Vollwärmeschutz im Gebrauch.

  • Wärmedurchgangskoeffizient

    Wärmedurchgangskoeffizient

    Der Wärmedurchgangskoeffizient U (U-Wert) ist das Maß für die physikalische Größe des Wärmestroms in Bauteilen, wenn auf beiden Seiten unterschiedliche Temperaturen herrschen. Er gibt die Energiemenge an, die in einer Sekunde durch eine Fläche von 1 m² fließt, wenn sich die beidseitig anliegenden Temperaturen um 1 Kelvin (K) unterscheiden. Die Einheit des Wärmedurchgangskoeffizienten ist W/(m²K), Watt pro Quadratmeter und Kelvin. Je kleiner die Einheit, desto besser ist die Dämmwirkung.

  • Wärmefunktionsglas

    Wärmefunktionsglas

    Bei Wärmefunktionsgläsern ist die innere Scheibe zum Scheibenzwischenraum (SZR) mit einer hauchdünnen Edelmetallschicht (selektive Schicht) versehen, die die Energieabstrahlung erheblich vermindert. Wird auch Warmglas oder Wärmeschutzglas genannt. Die wichtigsten Beurteilungskriterien für Wärmefunktionsglas sind die Gesamtenergiedurchlässigkeit (g-Wert) und der Wärmedurchgangskoeffizient (Ug).

  • Wärmekapazität

    Wärmekapazität

    Die Wärmekapazität ist ein Begriff aus der Thermodynamik und bezeichnet das Vermögen eines Körpers, Energie in Form von thermischer Energie zu speichern. Sie wird im Allgemeinen durch das Formelzeichen C dargestellt. Per Definition gibt C die Wärmemenge Q (in Joule) an.

  • Wärmeleitfähigkeit

    Wärmeleitfähigkeit

    Die Wärmeleitfähigkeit beschreibt, wie viel thermische Energie mittels Wärmeleitung in Form von Wärme in einem Material transportiert wird.

  • Wärmeleitung

    Wärmeleitung

    Als Wärmeleitung bezeichnet man den Wärmeaustausch zwischen benachbarten Teilchen oder Bauteilschichten. Die Wärmeleitung ist abhängig von der Wärmeleitfähigkeit (I). Je niedriger die Wärmeleitfähigkeit, umso besser die Dämmwirkung.

  • Wärmeschutz

    Wärmeschutz

    Unter Wärmeschutz versteht man alle Maßnahmen, die eine Wärmeübertragung zwischen Räumen und der Außenluft bzw. zwischen Räumen unterschiedlicher Temperatur verringern.

  • Wärmestrom

    Wärmestrom

    Der Wärmestrom ist die Wärme in Watt, die bei einem Temperaturunterschied durch eine bestimmte Fläche eines bestimmten Stoffes mit einer bestimmten Wandstärke strömt.

  • Wärmeübertragung

    Wärmeübertragung

    Es gibt drei Arten der Wärmeübertragung: die Wärmeleitung, die Wärmemitführung, auch Konvektion genannt, und die Wärmestrahlung.

  • Waldglas

    Waldglas

    Unter Waldglas versteht man grün gefärbte Pottaschegläser. Diese grünliche Färbung erhält das Waldglas aus dem im Quarzsand enthaltenen Eisenoxid.

  • Walken

    Walken

    Vorbehandlung zur Verhinderung von Fließfiguren bei abgelagerten Blechen. Diese werden vor der Umformung in der Walkmaschine gewalkt und erfahren hierbei eine bildsame Vorbeanspruchung, die einem geringen Kaltwalzgrad vergleichbar ist.

  • Wallnerlinien

    Wallnerlinien

    Wallnerlinien entstehen durch das Brechen von Glas auf der Glaskante. Sollen bei einem sauberen Bruch gleichmäßig gerundet über die Bruchkante verlaufen.

  • Walmdach

    Walmdach

    Ein Walmdach hat nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite geneigte Dachflächen. Sie werden als Walm bezeichnet.

  • Walze

    Walze

    Zylindrischer oder profilierter Vollkörper, der als Werkzeug zur Umformung von Metallen eingesetzt wird. Man unterscheidet je nach Funktion Arbeits- und Stützwalzen.

  • Walzhaut

    Walzhaut

    Beim Warmwalzen entstehende, festhaftende Oxidhaut von blauschwarzer Farbe. Sie bietet einen sehr guten Korrosionsschutz, erschwert aber einen Rostschutzanstrich.

  • Walzstraße

    Walzstraße

    Fertigungsanlage, bestehend aus einem oder mehreren Walzgerüsten inklusive aller Zuführungs-, Handhabungs- und Trennvorrichtungen.

  • Warmbreitbandstraße

    Warmbreitbandstraße

    Fertigungsstraße zur Herstellung von Warmbreitband. Man unterscheidet drei verschiedene Bauweisen: vollkontinuierliche Warmbreitbänder (fünf bis sechs Vor- und sechs Fertiggerüste) und halbkontinuierliche Warmbreitbänder.

  • Warme Kante

    Warme Kante

    Bezeichnung für Isolierglas-Abstandshalter mit verbesserten thermischen Eigenschaften.

  • Warmfassade

    Warmfassade

    Die Warmfassade ist eine einschalige Fassade, deren Schichtenaufbau aus einem oder aus mehreren Materialien besteht. Die einschalige Fassadenkonstruktion übernimmt sowohl den äußeren Witterungsschutz als auch den Wärmeschutz.

  • Warmfeste Stähle

    Warmfeste Stähle

    Stähle, die bei Temperaturen bis etwa 540 °C gute mechanische Eigenschaften (Zeitdehngrenze, Zeitstandfestigkeit, Relaxationswiderstand) unter Langzeitbeanspruchung aufweisen. (Für höhere Temperaturbeanspruchung: hochwarmfeste Stähle, hitzebeständige Stähle). Nahtlose Stahlrohre aus warmfesten Stählen, Kesselrohre.

  • Warm gebogenes Glas

    Warm gebogenes Glas

    Glasscheiben, die durch Hitzezufuhr gebogen werden.

  • Wasserdampfdiffusionswiderstand

    Wasserdampfdiffusionswiderstand

    Mit dem Wasserdampfdiffusionswiderstand wird angegeben, in welchem Maß der Dämmstoff von Wasserdampf durchdrungen werden kann. Dieses ist neben seiner Eigenschaft, Feuchte aufnehmen bzw. abweisen zu können, wichtig für den Einsatzort des Dämmstoffs.

  • Wasserglas

    Wasserglas

    Wasserlösliches Glas (Alkalisilikatglas) als Vorprodukt für Sol-Gel-Prozesse.

  • Wassersackbildung

    Wassersackbildung

    Effekt bei Dachtragwerken. Die Entwässerung eines Daches erfolgt immer zum niedrigsten Punkt hin. Durch Fehler in der Formfindung kann es passieren, dass sich ein Wassersack bildet, von dem aus das Wasser nicht abfließen kann. Bei komplexen Dachformen ist in der Phase der Formfindung besonderes Augenmerk auf eine effektive Entwässerung zu legen.

  • Wasserschlauchtest

    Wasserschlauchtest

    Eine spezielle Düse wird mit speziellem Druck in einem bestimmten Abstand auf die Fuge der Fassade gelenkt. Dabei darf kein Wasser durch die Fuge dringen.

  • Wasserstoffversprödung

    Wasserstoffversprödung

    Änderung der Dehnbarkeit (Duktilität) von Metallen, genauer ihrer Sprödigkeit, Durch das Eindringen und die Einlagerung von Wasserstoff in ihr Metallgitter ändert sich die Sprödigkeit. Die Wasserstoffversprödung ist eine Korrosionsform, deren Folgen einer Materialermüdung ähneln.

  • Wasserstoff (H)

    Wasserstoff (H)

    Wasserstoff kann durch Wasserstoffversprödung den Stahl schädigen. Er kann sowohl bei der Herstellung als auch bei der Oberflächenbehandlung in den Stahl gelangen. Durch Temperierungsmaßnahmen kann der Wasserstoff austreten.

  • Wasserstrahlverfahren

    Wasserstrahlverfahren

    Komplizierte Glasgeometrien können mit dem Wasserstrahlverfahren hergestellt werden. Die Schnittkanten weisen eine matte und leicht raue Oberfläche auf. Eine ESG-Verglasung kann nicht mit dem Wasserstahlverfahren behandelt werden, sie würde zerstört werden.

  • Wattstunde

    Wattstunde

    Die Wattstunde (Wh) ist die Maßeinheit der Arbeit und damit eine Energieeinheit. Eine Wattstunde entspricht der Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde aufnimmt oder abgibt.

  • WDVS

    WDVS

    Siehe Wärmedämmverbundsystem.

  • Weicheisen

    Weicheisen

    Weicheisen ist der häufigste weichmagnetische Werkstoff und besteht aus unlegiertem Eisen. Elektrische Maschinen (Elektromotor, Generator, Transformator etc.) enthalten Weicheisenbleche zur Bündelung oder Verstärkung magnetischer Felder.

  • Weicher Stoß

    Weicher Stoß

    Weicher Stoß ist ein Prüfverfahren, es dient dem Nachweis der Widerstandsfähigkeit von Sicherheitsverglasungen unter der stoßartigen Einwirkung eines Körpers relativ großer Masse (z. B. Pendelkörper mit Zwillingsreifen nach EN 12600) bei geringer Geschwindigkeit. Dies soll dem Anprall von Personen gegen Glasscheiben entsprechen.

  • Weichmacherwanderung

    Weichmacherwanderung

    Die Weichmacherwanderung ist eine Wechselwirkung, bei der wesentliche Stoffeigenschaften so verändert werden, dass die Funktion des Systems nachhaltig verändert oder beeinträchtigt wird.

  • Weichschott

    Weichschott

    Brandabschottung aus relativ weichen Materialien. Diesem Begriff werden hauptsächlich Plattenschotts aus brandschutzbeschichteten Steinwolleplatten zugeordnet. Eine Brandabschottung als Hartschott besteht in der Regel aus Brandschutzmörtel.

  • Weißblech

    Weißblech

    Bis zu 0,5 Millimeter dickes Stahlblech bzw. -band mit einer elektrolytisch aufgebrachten Zinnschicht. Es wird vor allem für Verpackungen genutzt.

  • Weißglas oder Low Iron Glass

    Weißglas oder Low Iron Glass

    Weißglas eignet sich für hochtransparente Verglasungen an der Fassade und in Innenräumen. Durch die Vermeidung von Eisenoxiden in der Glasschmelze ist die typische, leicht grünliche Eigenfarbe des Glases stark reduziert. Bekannte Markennamen hierfür sind „Optiwhite“ oder „Diamant“.

  • Weißrost

    Weißrost

    Weißrost ist die eine Form der Korrosion, die unter bestimmten Bedingungen auf Zinkoberflächen gebildet wird.

  • Wellblech

    Wellblech

    Ein Wellblech ist eine Platte aus Blech mit wellenförmigem Querschnitt. Die üblicherweise geringe Stärke des Blechs erreicht durch die Wellenform eine hohe Steifigkeit und Tragfähigkeit. Wellblech kann sowohl gerade gestreckt als auch zu einer Zylinderfläche gebogen sein.

  • Werksbescheinigung

    Werksbescheinigung

    Bei der Werksbescheinigung bestätigt der Hersteller, dass das gelieferte Erzeugnis den Vereinbarungen entspricht, die Werksbescheinigung enthält keine Angabe von Prüfergebnissen.

  • Werkstattplanung

    Werkstattplanung

    Überführung der geometrischen Randbedingungen und der statischen Auslegungen der Bauteile in Zeichnungen oder Tabellen, die es dem ausführenden Betrieb ermöglichen, die Einzelteile der Struktur zu fertigen.

  • Werkszeugnis

    Werkszeugnis

    Der Hersteller bestätigt im Werkszeugnis die Prüfergebnisse auf Grundlage nicht spezifischer Prüfungen.

  • Wetterschutzebene

    Wetterschutzebene

    Besteht aus Wind- und Regensperre. Dringt in die Bauanschlussfuge trotzdem Regenwasser ein, muss es kontrolliert und direkt nach außen abgeführt werden. Weiterhin muss sichergestellt sein, dass Feuchtigkeit, die aus dem Rauminneren in den Funktionsbereich gelangt ist, nach außen entweichen kann.

  • Widerstandsklasse WK

    Widerstandsklasse WK

    Wert, in dem eine Fassade bzw. Tür angegeben werden muss, wenn sie einbruchhemmend sein soll. Die Widerstandsklassen gehen bis WK6. Je höher die Widerstandsklasse, desto aufwendiger die Konstruktion

  • Widerstandsmoment

    Widerstandsmoment

    Bezogen auf den Rand eines Stabquerschnittes ist dies das Flächenträgheitsmoment 2. Grades dividiert durch den Randabstand der Biegeachse. Mit diesem errechnet sich die Biegerandspannung. (Biegemoment dividiert durch Widerstandsmoment).

  • WIG

    WIG

    Wolfram Inertgasschweißen ist ein Verfahren, das mit inerten Gasen arbeitet. Der Lichtbogen wird durch eine nicht abschmelzende Wolframelektrode erzeugt. Brenner und Draht werden zumeist manuell geführt. Der vorrangige Einsatzbereich sind hoch legierte Stähle und Aluminiumwerkstoffe, die Schweißung unlegierter Baustähle ist möglich.

  • Winddichtigkeit

    Winddichtigkeit

    Das dichteste Bauteil, der beste Wärmeschutz wird nutzlos, wenn durch fehlerhafte Ausführung die Winddichtigkeit der Gesamtkonstruktion nicht gegeben ist. Nicht nur steigt der U-Wert (steigende Energiekosten), die undichten Stellen lösen auch eine Kettenreaktion aus, durch Kondenswasser bildet sich Schimmel, Bauschäden sind die langfristige Konsequenz.

  • Windgutachten

    Windgutachten

    Gutachten, das in Auftrag gegeben wird, um die Windlastenvorgaben für ein Bauvorhaben festzulegen oder nachzuweisen.

  • Windkraftbeiwert

    Windkraftbeiwert

    Der Windkraftbeiwert wird aus dem in der ÖNORM B 1991-1-4 angegebenen Staudruck sowie der Lage der Verglasung in der Fassade ermittelt.

  • Windlast

    Windlast

    Druck bzw. Sog, der durch direkte Windeinwirkung auf die äußere Oberfläche eines Gebäudes ausgeübt wird.

  • Windlast

    Windlast

    Kennwert für die Winddruck- und Sogbelastung, die auf einen Bau bzw. auf ein Bauteil wirken. Dieser Wert ist maßgebend für die Auslegung der Fassadenkonstruktion und deren Bauteile. Wird entweder in der Ausschreibung angegeben oder Bezug nehmend auf vorhandene Normen angenommen.

  • Windwächter

    Windwächter

    Wind messender Sensor, der bei zu hohem Windaufkommen z. B. das Auffahren von Jalousien bzw. das Einfahren von Markisen veranlasst.

  • Winkelschleifer

    Winkelschleifer

    Ein Winkelschleifer ist eine elektrische Handmaschine mit schnell rotierender runder Schleifscheibe. Beim Winkelschleifer wird die Schleifscheibe über ein Winkelgetriebe angetrieben, das dem Winkelschleifer seinen Namen gibt.

  • Winkelstahl

    Winkelstahl

    Im Querschnitt (so weit genormt) rechtwinkliges Stabstahlprofil, dessen Form dem Buchstaben L gleicht.

  • Wintergarten

    Wintergarten

    Ein Wintergarten ist ein verglaster Anbau bei Gebäuden. Individuell geplant, in Abstimmung auf Vorstellungen und Bedürfnisse, entsteht eine hochwertige Glasarchitektur, die sich in die Umgebung einfügt und beim Wohnkomfort Maßstäbe setzt.

  • Wolfram-Inertgasschweißen

    Wolfram-Inertgasschweißen

    Die WIG-Schweißanlage besteht aus einer Stromquelle, die in den meisten Fällen auf Gleich- oder Wechselstromschweißen geschaltet werden kann, und einem Schweißbrenner, der mit der Stromquelle durch ein Schlauchpaket verbunden ist.

X

  • X- Achse

    X- Achse

    Koordinatenachsen sind herausgehobene Linien, die für Positionsangaben in Fläche oder Raum den Bezug liefern. Üblicherweise handelt es sich um gerade, sich schneidende Linien wie im kartesischen Koordinatensystem, die zusammen das Achsenkreuz bilden. Bei ebenen Objekten verwendet dieses : die Abszissenachse (x-Achse), die horizontale (waagerechte) Koordinatenachse, und die Ordinatenachse (y-Achse), die darauf vertikale (senkrechte) Koordinatenachse.

  • Xenon

    Xenon

    Edelgas, wird zur Verbesserung des U-Wertes bei Isoliergläsern als Gasfüllung herangezogen.

  • X - Wert

    X - Wert

    In der Mathematik ist eine Funktion oder Abbildung eine Beziehung (Relation) zwischen zwei Mengen, die jedem Element der einen Menge (Funktionsargument, unabhängige Variable, -Wert) genau ein Element der anderen Menge (Funktionswert, abhängige Variable, -Wert) zuordnet. Der Funktionsbegriff wird in der Literatur unterschiedlich definiert, jedoch geht man generell von der Vorstellung aus, dass Funktionen mathematischen Objekten mathematische Objekte zuordnen, zum Beispiel jeder reellen Zahl deren Quadrat. Das Konzept der Funktion oder Abbildung nimmt in der modernen Mathematik eine zentrale Stellung ein; es enthält als Spezialfälle unter anderem parametrische Kurven, Skalar- und Vektorfelder, Transformationen, Operationen, Operatoren und vieles mehr.

Y

  • Y –Wert auch Rechtswert

    Y –Wert auch Rechtswert

    Der y –Wert oder Rechtswert wird in ebenen kartesischen geografischen Koordinatensystemen der Abstand einer Koordinate von der (hier vertikal verlaufenden) Abszisse bzw. x-Achse bezeichnet. Der Rechtswert gibt also die Entfernung zum nächsten Mittelmeridian an und entspricht damit dem y-Wert bzw. dem englischen „easting“.

Z

  • Z-Güte

    Z-Güte

    Bei Blechen, die in Dickenrichtung beansprucht werden, sind Stahlprodukte mit verbesserten Verformungseigenschaften nach DIN 10164 einzusetzen. Zur Bestimmung der Z-Güte erfolgen Zugprüfungen in Dickenrichtung an speziell gefertigten Proben. Güteklassen: Z15, Z25, Z35.

  • Zähigkeit

    Zähigkeit

    Die durch Verformung oder eine andere Art der Energieumwandlung bis zum Bruch gespeicherte Arbeit.

  • Zellkautschuk

    Zellkautschuk

    Zellkautschuk ist ein geschlossenzelliges schaumförmiges Elastomer, das unter anderem zum Abdichten, Weichlagern, Dämmen, Isolieren, Entklappern und Entdröhnen verwendet wird.

  • Zeltdach

    Zeltdach

    Dachform aus mindestens drei gegeneinander geneigten Dachflächen, die in eine Spitze zusammenlaufen. Beispiele für Zeltdächer sind Dächer auf Türmen.

  • Zement

    Zement

    Zement ist ein hydraulisches Bindemittel für die Baustoffe Mörtel und Beton.

  • Zementit

    Zementit

    Zementit ist eine Verbindung von Eisen und Kohlenstoff der Zusammensetzung Fe3C (ein Eisencarbid) und tritt als metastabile Phase in Stahl und weißem Gusseisen auf.

  • Zerstörende Prüfung

    Zerstörende Prüfung

    Prüfung auf innere oder äußere Unregelmäßigkeiten oder zur Abschätzung mechanischer oder metallurgischer Merkmale durch mechanische Einflüsse, die sich im Allgemeinen durch die Zerstörung des Werkstoffs ergeben.

  • Ziehmittel

    Ziehmittel

    Ziehmittel sind Fette, Öle, Seifen und Überzüge, mit denen die Oberflächenbeschaffenheit des Werkstücks verbessert und Verschleißerscheinungen am Werkzeug vermindert werden.

  • Zinkblume

    Zinkblume

    Oberflächenausbildung, die bei der Erstarrung von Zinküberzügen entsteht.

  • Zinklamellenbeschichtung

    Zinklamellenbeschichtung

    Korrosionsschutzbeschichtung für den Schüttgutbereich (Verbindungsmittel, Kleinteile), die im Tauch- bzw. Schleuderverfahren aufgebracht wird. Die Grundschicht besteht aus Zink- und Aluminiumlamellen. Durch das Zink wird ein kathodischer Korrosionsschutz erreicht. Als Deckschicht können zudem integrierte Schmiermittel aufgebracht werden.

  • Zinklamellenüberzug

    Zinklamellenüberzug

    Nicht elektrolytisch aufgebrachte Beschichtung als Korrosionsschutz, sie besteht aus einer Mischung von Zink- und Aluminiumlamellen.

  • Zinkor

    Zinkor

    Elektrolytisch-verzinktes Feinblech.

  • Zinnbad

    Zinnbad

    Bei der Herstellung von Floatglas schwimmt das Glas auf einer Seite auf flüssigem Zinn. Dabei diffundieren Zinnionen in die Glasoberfläche und können durch Schwarzlicht sichtbar gemacht werden.

  • Zinnbadseite

    Zinnbadseite

    Bestimmt die Seite des Floatglases, die beim Floatverfahren dem Zinnbad zugewandt war. Bestimmung erfolgt mittels spezieller UV-Lampe. Die Oberfläche des Glases erscheint beim Anstrahlen milchig. Experimentelle Untersuchungen zeigten schlechter Festigkeitswerte bei strukturellen Verklebungen auf der Zinnbadseite.

  • Zinnseite

    Zinnseite

    Bezeichnung für die Floatglasseite, die mit dem Zinnbad in Berührung kommt. Diese zeichnet sich durch verringerte mechanische Festigkeit, aber erhöhte chemische Resistenz aus. Erkennbar durch leichtes Fluoreszieren unter UV-Licht.

  • Zugband

    Zugband

    Ein Zugband wird meist bei Bogentragwerken angewendet, wenn die Auflager die enorm hohen Schubkräfte nicht aufnehmen können oder sollen. Durch das Zugband werden die beiden äußeren Bogenauflager auf Zug verbunden.

  • Zugfestigkeit

    Zugfestigkeit

    Werkstoffkennwert, der kennzeichnet, welche Kraft je Flächeneinheit bis zum Versagen aufgenommen werden kann. Einheit: N/mm². Die Bestimmung erfolgt mit genormten Versuchen an standardisierten Prüfkörpern.

  • Zugspannungen

    Zugspannungen

    Begriff in der Baustatik. Spannung in einem Bauteil durch Zugkräfte. Je nach Ort entstehen im Stahlbeton Zug- oder Druckspannungen. Zugspannungen entstehen bevorzugt in Feldmitte unten und am Deckenauflager oben.

  • Zugstäbe

    Zugstäbe

    Zugstäbe sind, wie der Name schon sagt, Stäbe, die Zugnormalkräfte aufnehmen, beispielsweise die Diagonalen von Fachwerken oder Verbänden. Wenn sichergestellt ist, dass das entsprechende Bauteil nur Zugkräfte aufnehmen muss, kann ein schlankes Profil mit geringer Biegesteifigkeit gewählt und dadurch eine filigrane Optik erzeugt werden.

  • Zugversuch

    Zugversuch

    Der Zugversuch ist ein genormtes Standardverfahren der Werkstoffprüfung zum Messen der Zugfestigkeit und weiterer Werkstoffkennwerte. Das Ergebnis des Zugversuchs ist das Nennspannungs-/Totaldehnungsdiagramm.

  • Zunder

    Zunder

    Abbrand oder Oxidschicht, die sich beim Glühen, Walzen oder Schmieden von Stahl auf seiner Oberfläche bildet. Eine Zunderdecke besteht aus mehreren Oxidationsschichten, die sich chemisch unterscheiden (Walzhaut).

  • Zustimmung im Einzelfall

    Zustimmung im Einzelfall

    Eine Zustimmung im Einzelfall (ZIE) wird benötigt, wenn ein Bauteil (z. B. ein Glasgeländer) keine Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung hat. Hierfür sind in der Regel Tests durchzuführen, die von einer unabhängigen Stelle überwacht werden.

  • Zwangsbelüftung

    Zwangsbelüftung

    Bei der Zwangsbelüftung übernehmen motorbetriebene Lüfter mit Thermoschaltungen die Abfuhr der Überschusswärme. Sie saugen im Firstbereich die Warmluft an und blasen sie aus. Im Fußbereich strömt kältere Luft nach. Schutzgitter halten Insekten ab.

  • Zweibarrierensystem

    Zweibarrierensystem

    Effektive und dauerhafte Dichtung von Isoliergläsern durch eine Versiegelung mit Polyisobutylen und eine zweite Versiegelung mit Polysulfid, Polyurethan oder Silikon.

  • Zweischalige Fassade

    Zweischalige Fassade

    Fassade mit innerer und äußerer Hülle. Der Zwischenraum dient dem Witterungs- und Sonnenschutz, der Belüftung, der Wartung und auch als Fluchtweg. Manchmal auch als Konvektionsfassade bezeichnet.

  • Zweite-Haut-Fassade

    Zweite-Haut-Fassade

    Eine Zweite-Haut-Fassade ist eine nach außen offene zweischalige Fassade. Der Sonnenschutz im Zwischenraum ist durch die äußere Fassade geschützt. Über raumseitig zu öffnende Fensterflügel können die Räume belüftet werden, womit eine natürliche Belüftung möglich ist.

  • Zwischenschicht

    Zwischenschicht

    Bei laminiertem Glas das Material, mit dem die Scheiben fest miteinander verbunden werden. Bei Verbundsicherheitsglas handelt es sich um PVB, bei Verbundglas um Gießharz.

Quelle, sofern nicht andes angegeben: Matthias Anderle

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